Dr. Thomas Heller

Dr. Thomas Heller

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML,
Abteilungsleiter Anlagen- und Servicemanagement

Lehrbeauftragter der Europäischen  Fachhochschule

Stellvertretender Leiter der DGQ-Regionalgruppe Ruhr

Profil
Kurzvita

Dr. Thomas Heller ist Leiter der Abteilung Anlagen- und Servicemanagement am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. In dieser Rolle begleitet er seit mehr als 15 Jahren Industrieunternehmen in anwendungsorientierten Forschungsprojekten von der Planung bis zur Realisierung bei unterschiedlichsten Aufgabenstellungen. Die Verfügbarkeit von Produktionsanlagen durch passende Instandhaltungs- und Ersatzteilstrategien steht dabei ebenso im Fokus wie klassische Logistikthemen, z. B. die der  Lagerplanung und Prozessoptimierung. Über seine Erfahrungen in der Praxis und neueste Forschungserkenntnisse in den Bereichen Instandhaltung, Ersatzteilwesen und TPM referiert er regelmäßig auf Fachtagungen, Kongressen und Messen.

Seine berufliche Laufbahn begann Thomas Heller mit einem Studium zum Diplom Ingenieur im Maschinenbau an der Leibniz-Universität Hannover. Anschließend promovierte er an der Technischen Universität in Dortmund und begann zugleich seine Tätigkeit am Fraunhofer IML.

Arbeitsgebiete / Forschungsschwerpunkte

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gilt als erste Adresse in der ganzheitlichen Logistikforschung und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Im Sinne der Fraunhofer-Idee „Forschen für die Praxis“ werden einerseits Problemlösungen zur unmittelbaren Nutzung für Unternehmen erarbeitet, andererseits wird ebenso Vorlaufforschung für zukünftige Technologien, Methoden, Verfahren und Prozesse im industriellen Umfeld geleistet. An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten zurzeit 260 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie zahlreiche Doktoranden.

Die anwendungsorientierten Forschungsprojekte der Abteilung des Anlagen- und Servicemanagement adressiert das Management technischer Anlagen unter wirtschaftlichen und funktionalen Gesichtspunkten in Unternehmen und spricht somit gleichermaßen die Bereiche der Produktion, der Instandhaltung und des Controllings an. Inhaltlich werden somit die folgenden Schwerpunkte angesprochen:

  • Total Productive Management (Kontinuierliche Verbesserung, Gemeinsame Produktion und Instandhaltung, Instandhaltungsstrategien, Mitarbeiterqualifikation, Qualität und Lebenszyklusmanagement sowie Change-Management)
  • Ersatzteilmanagement (Risikoorientiertes Bestandsmanagement, Stammdatenmanagement, Prozess- und Lagergestaltung)
  • Instandhaltungsmanagement (Wissensmanagement, Managementabläufe und operative Prozesse)
  • Smart Maintenance (die Instandhaltung der Zukunft)
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