Professor Dr. Frank Leymann

Professor Dr. Frank Leymann

Universität Stuttgart, Institut für Architektur von Anwendungssystemen (IAAS),
Geschäftsführender Direktor

Frank Leymann ist darüber hinaus als Herausgeber bzw. Mitherausgeber in mehreren internationalen Zeitschriften und in Programm- und Organisationskomitees von internationalen Konferenzen tätig.

Profil
Kurzvita

Frank Leymann arbeitete zwanzig Jahre für die IBM Software Group in der Entwicklung von Datenbanksystemen und Middleware Produkten (u.a. DB2 und MQSeries). Parallel zu diesen Tätigkeiten arbeitete Frank Leymann seit Ende der achtziger Jahre an allen Fragen der Workflow Technologie und wurde "Vater" der Workflow Produkte der IBM. Als IBM Distinguished Engineer und gewähltes Mitglied der IBM Academy of Technology war er Mitglied eines kleinen Teams welches die Architektur und Strategie des gesamten Middleware Portfolios der IBM verantwortete. Außerdem war er verantwortlich für die Architekturaspekte des On Demand Computing für die IBM Software Group. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Frank Leymann als Ko-Architekt der Web Service Plattform. Er ist Ko-Autor vieler Web Service Spezifikationen. Gemeinsam mit Satish Thatte ist er der "Vater" der Business Process Execution Language (BPEL). Ebenso ist er Ko-Autor von der Business Process Model and Notation (BPMN 2.0).

Arbeitsgebiete / Forschungsschwerpunkte

Frank Leymann ist Professor für Informatik und Direktor des Instituts für Architektur von Anwendungssystemen (IAAS) der Universität Stuttgart. Seine Forschungsinteressen liegen auf den Gebieten Dienstorientierte Architekturen und Middleware, Workflow Management und Geschäftsprozesse, Cloud Computing, Integrationstechnologien, Transaktionsverarbeitung und Architekturmuster. Das IAAS befasst sich mit der Architektur von Anwendungssystemen. Ein Anwendungssystem ist ein Softwaresystem, welches einen oder mehrere Kernbereiche eines Unternehmens unterstützt. Grundlegende Fragestellungen betreffen den Aufbau von solchen System, um die charakterisierenden Eigenschaften zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich das Institut einerseits mit Middleware, und zwar sowohl mit Middleware an sich, als auch mit der Nutzung von Middleware. Andererseits befasst sich das Institut mit Aspekten der Modellierung von Anwendungssystemen, mit geeigneter Unterstützung von Architekten bei der Erstellung solcher Systeme.

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