| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Jonas Eickholt untersucht, wieso Konsumenten bei der wichtigsten Finanzentscheidung ihres Lebens, der Immobilienfinanzierung, regelmäßig ihre Bankfiliale einer vorteilhaften Online-Finanzierung vorziehen. ... Vorschau
59.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Bausparkassen in Deutschland
Anzahl der Bausparkassen (Institute) in Deutschland von 2003 bis 2010
Statistik: Anzahl der Bausparkassen in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Funktion des Marketingcontrollings besteht darin, die Effektivität und Effizienz einer marktorientierten Unternehmensführung sicherzustellen. Effektivität bezeichnet im weiteren Sinne die Wirksamkeit und somit den Output der Leistungserstellung: Werden vorgegebene Ziele erreicht? Effektivität im engeren Sinne definiert den Wirksamkeitsgrad: Liegt die ... mehr
von  Prof. Dr. Sven Reinecke
Mit der Plankostenrechnung lassen sich einerseits zukünftige Kosten für das Unternehmen, die Unternehmensbereiche, Prozesse und Produkte bestimmen. Plankosten erlauben andererseits im nachhinein Soll-Ist-Vergleiche für Kostenstellen und Kosten für erbrachte Leistungen. Sie dienen damit der Steuerung von Ergebnissen, Gemeinkostenbereichen und Projekten ... mehr
von  Prof. Dr. Jochen R. Pampel, Prof. Dr. Kurt Vikas

Ablaufleistung/ Tilgungsersatz

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Die Ablaufleistung ist ein Geldbetrag, welcher einer lebensversicherten Person bei Vertragsende ausbezahlt wird. Die Höhe dieser Ablaufleistung hängt von der Vertragslaufzeit, der Höhe der regelmäßig eingezahlten Beiträge, der Kostensituation aufseiten des Versicherers und dessen Geschick bei der Kapitalanlage ab.

Ausführliche Erklärung:

Die Ablaufleistung ist ein Geldbetrag, welcher einer lebensversicherten Person bei Vertragsende ausbezahlt wird. Die Höhe dieser Ablaufleistung hängt von der Vertragslaufzeit, der Höhe der regelmäßig eingezahlten Beiträge, der Kostensituation aufseiten des Versicherers und dessen Geschick bei der Kapitalanlage ab. Die Ablaufleistung setzt sich aus der Versicherungssumme und der Überschussbeteiligung zusammen. Das sind die Erträge, die die Versicherungsgesellschaften über die Garantieverzinsung hinaus bei der Kapitalanlage erwirtschaften.

Bei Darlehen mit Tilgungsaussetzung durch Lebensversicherung ist zu berücksichtigen, dass die Überschussbeteiligung keine auf den Endzeitpunkt festzulegende Größe ist. Im Idealfall sollte die Versicherungssumme zur Ablösung des Darlehens herangezogen werden und die Überschussbeteiligung zur Laufzeitverkürzung dienen. Entscheidend sind möglicherweise die Anlagepolitik der Gesellschaft und die Entwicklung der Risikoanteile.

Die jüngste Finanzkrise hat darüber hinaus gezeigt, dass selbst konservativste Anlageformen Risiken beinhalten und auch der Garantiezins nur bedingte Sicherheit bietet. Hinzu kommt, dass mit aus Kreditnehmersicht eigentlich positiv zu bewertenden lang andauernden Niedrigzinsphasen natürlich auch niedrige Kapitalmarktzinsen einhergehen und die Lebensversicherungen möglicherweise bei weitem nicht mehr die ursprünglich prognostizierten Überschüsse erwirtschaften, sodass dies zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Ablaufleistung haben wird.

Es ist daher sinnvoll, bereits frühzeitig eine Vereinbarung mit dem Kreditgeber für den Fall zu treffen, dass die Ablaufleistung nicht ausreichen wird den Gesamtkredit zu tilgen. Üblich ist in solchen Fällen die problemlose Weiterfinanzierung des verbleibenden Restkredites (der Finanzierungslücke).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Sachgebiete
Ablaufleistung/ Tilgungsersatz
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Helmut Keller