| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Lehrbuch stellt die internationale Rechnungslegung praxisorientiert vor und vermittelt ein grundlegendes Verständnis. Die zugrunde liegende Systematik sowie der Anwendungsbereich ... Vorschau
14.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Abschreibungen in Deutschland
Abschreibungen in der gesamten deutschen Volkswirtschaft von 2001 bis 2010 (in Milliarden Euro)
Statistik: Abschreibungen in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter Managed Care wird im weitesten Sinne gesteuerte Versorgung verstanden. Dies bedeutet insbesondere, dass selektive Verträge geschlossen werden, Managementmethoden aus der allgemeinen Managementlehre übertragen werden und die Trennung von Leistungserstellung und Leistungsfinanzierung zumindest partiell aufgehoben wird. In der Literatur findet ... mehr
von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
Die Regulierung der Rechnungslegung war lange Zeit eine Staatsaufgabe und damit von vielfältigen nationalen Besonderheiten geprägt. Die folglich international wenig vergleichbaren Rechnungslegungsdaten behinderten somit das Zusammenwachsen der Kapitalmärkte.
von  Prof. Dr. Bernhard Pellens, Prof. Dr. Thorsten Sellhorn, Dipl. Ök. Torben Rüthers

Abschluss

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Im Rechnungswesen bezeichnet man als Abschluss insbesondere den Abschluss der Konten und die Erstellung des Jahresabschlusses am Geschäftsjahresende.

Ausführliche Erklärung:

I. Bürgerliches Gesetzbuch:

Zustandekommen eines Vertrags.

II. Handelsrecht:

Bezeichnung für den nach § 242 HGB mind. einmal jährlich erforderlichen Abschluss der Bücher und Konten mit den Zielen der Ermittlung des Geschäftserfolgs und der Darstellung der Vermögens- und Schuldensituation.

1. Voraussetzung: Inventur.

2. Vorgang bei der doppelten Buchführung: Die Salden der Aktivkonten werden in ein Sammelkonto (Schlussbilanzkonto) übernommen: Bilanzkonto an Aktivkonten. Die Passivkonten (zunächst ohne Eigenkapitalkonto) erscheinen im Haben des Bilanzkontos: Passiva an Bilanzkonto. Der im Bilanzkonto entstehende Saldo (Differenzbetrag) ist das Eigenkapital. Es entspricht dem Saldo des Eigenkapitalkontos nach Abschluss des Gewinn- und Verlustkontos und des Privatkontos: a) Die Aufwands- und Ertragskonten werden über das Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen, dessen Saldo (Gewinn oder Verlust) auf das Eigenkapitalkonto übertragen wird: Ertragskonten an Gewinn- und Verlustkonto. Gewinn- und Verlustkonto an Aufwandskonten. Gewinn- und Verlustkonto an Eigenkapitalkonto (bei Verlust umgekehrt).

b) Einlagen und Entnahmen auf Privatkonten werden unmittelbar mit dem Eigenkapitalkonto abgeschlossen: Eigenkapitalkonto an Privatkonto (Entnahmesaldo, Einlagensaldo umgekehrt).

c) Der Abschluss wird durch eine Hauptabschlussübersicht (HAÜ) erleichtert, in dem in bes. Spalten die Kontensummen und die Kontensalden (einschließlich Aufwendungen und Erträgen) nebeneinander stehen. Sind die Spalten am Schluss aller Eintragungen nicht ausgeglichen, so sind im Abschluss Fehler enthalten, die vor Eintragung der Buchungen ins Hauptbuch geklärt werden müssen.

Vgl. auch Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Jahresabschluss.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Abschluss
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Das Bürgerliche Recht ist die zentrale Materie des Privatrechts. Anders als die nur für bestimmte Berufsgruppen oder Sachgebiete geltenden bes. Rechtsgebiete des Privatrechts (z.B. das Handelsrecht, das Gesellschaftsrecht oder z.T. auch Arbeitsrecht) regelt das Bürgerliche Recht die Rechtsbeziehungen jeder Privatperson, ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Beschwerdemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen, die ein Unternehmen im Zusammenhang mit Kundenbeschwerden ergreift. II. Ziele des Beschwerdemanagements Das generelle Ziel des Beschwerdemanagements liegt darin, Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dadurch zu erhöhen, dass Kundenabwanderungen unzufriedener Kunden vermieden ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Stauss
I. Zweck und Ziel Die Börsenkommunikation gehört zu den Kommunikationsformen der Public Relations (PR). Ihr zentraler Zweck ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Kapitalmarkt zu sichern. Die Aktie wird dabei weniger als Anteilsschein am Unternehmen, sondern vielmehr als eigenständiges Produkt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Perry Reisewitz
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe