| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Lehrbuch vermittelt grundlegende Kenntnisse im Bürgerlichen Recht. Nach einer Einführung in das Fach Recht werden die ersten drei Bücher ... Vorschau
14.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Aktionäre in Deutschland
Anzahl der Aktionäre in Deutschland von 1988 bis 2011 (in 1.000)
Statistik: Anzahl der Aktionäre in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Mit Unternehmungsbewertung bezeichnet man die Verfahren zur Wertermittlung von Unternehmen als Ganzes (Wert). Unternehmensbewertungen als periodisches Rechenwerk werden sowohl bei der wertorientierten Unternehmensführung (z.B. Entscheidungen zur Geschäftsfeldstrategie, Leistungsbeurteilung von Führungskräften) als auch bei der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS ... mehr
von  Prof. Dr. Klaus Henselmann
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Als NPO im engeren Sinn werden Organisationen bezeichnet, die einen institutionellen Rahmen besitzen, sich in privater Trägerschaft befinden, ... mehr
von  Prof. Dr. Bernd Helmig

Aktienoption

Definition

ANZEIGE

I. Kreditgeschäft:

beinhaltet für den Käufer der Option das Recht, eine bestimmte Menge einer Aktie zum Basispreis zu einem bestimmten Ausübungszeitpunkt oder innerhalb einer bestimmten Ausübungsfrist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put), wenn die Option ausgeübt wird. Der Verkäufer der Option hat demgegenüber die Pflicht, die Entscheidung des Käufers über Ausübung oder Verfall der Option zu akzeptieren und die Aktien entweder zum Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Für die Übernahme dieser Verpflichtung bekommt der Verkäufer die Optionsprämie als einzige Einnahmequelle. Der Käufer der Option hat die Möglichkeit, Gewinne aus der Kursentwicklung der Aktie zu erzielen, beim Put bei fallenden Kursen.

Aktienoptionen werden in Deutschland nur an der Terminbörse gehandelt, im Unterschied zu Optionsscheinen, die im Freiverkehr von Wertpapierbörsen gehandelt werden.

II. Bürgerliches Recht:

1. Begriff: Recht des Arbeitnehmers, Aktien des Arbeitgebers oder der (ausländischen) Muttergesellschaft zu vergünstigten Bedingungen zu erwerben. I.d.R. setzt die Ausübung der Aktienoption den Ablauf einer Wartefrist und das Erreichen bestimmter Ziele voraus (etwa positive Entwicklung des Aktienkurses). Die Ausübung der Aktienoptionen ist nur innerhalb einer bestimmten Frist (Ausübungsfrist) möglich. Die Arbeitnehmer müssen einen bestimmten Kaufpreis zahlen; der (zu versteuernde) Gewinn liegt in der Differenz von Kauf- und Verkaufspreis. Oft ist im Aktienoptionsplan geregelt, dass die Arbeitnehmer die Aktien vor Verkauf eine gewisse Zeit halten müssen (Haltefristen).

2. AGB-Kontrolle: Auch vertragliche Klauseln über Aktienoptionen und Aktienoptionsplänen unterliegen der AGB-Kontrolle. Wegen des spekulativen Charakters ist diese Kontrolle aber weniger streng als bei anderen Vergütungsbestandteilen (vgl. BAG, 28.5.2008 -10 AZR 351/07).

3. Mitbestimmung des Betriebsrats: Gewährt der Arbeitgeber die Aktienoptionen, steht dem Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 I 10 BetrVG zu. Bei Gewährung durch die Muttergesellschaft kann der Betriebsrat des Arbeitgebers nicht mitbestimmen.

4. Gerichtliche Auseinandersetzungen: Werden Aktienoptionen durch den Arbeitgeber gewährt, sind die Arbeitsgerichte zuständig. Dies gilt auch bei Optionen der Muttergesellschaft, wenn der Arbeitgeber sich selbst zur Erfüllung verpflichtet hat. Bei selbstständigen Aktienoptionen durch die Muttergesellschaft ist nur diese verpflichtet; die Arbeitsgerichtsbarkeit ist dann nicht zuständig.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Aktienoption
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff und Bedeutung Der Begriff Krisenmanagement entstand im politischen Bereich, wobei dessen erstmalige Verwendung dort umstritten ist, mehrheitlich aber Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 zugeschrieben wird. In der Betriebswirtschaftslehre findet der Begriff Krisenmanagement erst seit den 1970er-Jahren Verwendung, wenn ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Ulrich Krystek
I. Begriff und Wesen Bei wenig flexiblen Löhnen oder sogar Lohnrigidität nach unten vorübergehend oder dauerhaft fehlende Beschäftigungsmöglichkeit für einen Teil der arbeitsfähigen und beim herrschenden Lohnniveau arbeitsbereiten Arbeitnehmer (lohnniveaubedingtes aggregiertes Arbeitsmarktungleichgewicht). Dieses nicht vollbeschäftigungskonforme Reallohnniveau kann z.B. durch gesetzliche oder ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Privatdozent Dr. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller
I. Rechtsgrundlage und Ziele Arbeitsförderung gemäß dem Dritten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB III) vom 24.3.1997 (BGBl. I 594) in der Fassung vom 11.8.2014 (BGBl. I 1348) m.spät.Änd. Die Ziele der Arbeitslosenversicherung bestehen einerseits in der Sicherung der materiellen Grundlage (teil-)arbeitsloser Personen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Privatdozent Dr. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller