| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 38.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Mehr zur Definition
Bücher (versandkostenfrei von beck-shop.de)
Leicht wie noch nie … Für die eigene, finanzielle Sicherheit vorsorgen.Die eigene Finanzplanung empfindet nahezu jeder von uns als lästiges, ... mehr
Statistik (von statista.com)
Bausparverträge in Deutschland
Bausparsumme der Bausparkassen in Deutschland in den Jahren 1999 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Bausparverträge in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "anschaffungsnaher Aufwand bei Grundstücksschenkung"
Fachartikel (aus Springer DE Fachzeitschriften)
Prof. Dr. Martin Hesseler Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Informatik, Emil-Figge-Str. 42, 44227 Dortmund, Tel.: 02 31 / 755 - 67 23, E-Mail: martin. hesseler@fh-dortmund.de Kernthesen Bei der Einführung einer ERP-Software erfolgt trotz des immensen Funktionsumfangs der Systeme in ... mehr

ANZEIGE

Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Cloud Computing beinhaltet Technologien und Geschäftsmodelle um IT-Ressourcen dynamisch zur Verfügung zu stellen und ihre Nutzung nach flexiblen Bezahlmodellen abzurechnen. Anstelle IT-Ressourcen, beispielsweise Server oder Anwendungen, in unternehmenseigenen Rechenzentren zu betreiben, sind diese bedarfsorientiert und flexibel in Form eines dienstleistungsbasierten ... mehr
von  Christoph Fehling, Professor Dr. Frank Leymann
Der Begriff Krisenmanagement entstand im politischen Bereich, wobei dessen erstmalige Verwendung dort umstritten ist, mehrheitlich aber Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 zugeschrieben wird. In der Betriebswirtschaftslehre findet der Begriff Krisenmanagement erst seit den 1970er-Jahren Verwendung, wenn auch anfangs ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek

ANZEIGE

anschaffungsnaher Aufwand bei Grundstücksschenkung

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Hohe Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen, die im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Erwerb eines Gebäudes stehen, können zu anschaffungsnahem Aufwand führen, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach Erwerb des Gebäudes anfallen.

Ausführliche Erklärung:

Hohe Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen, die im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Erwerb eines Gebäudes stehen, können zu anschaffungsnahem Aufwand führen, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach Erwerb des Gebäudes anfallen. Derartige Aufwendungen sind nicht als Werbungskosten sofort abzugsfähig, sondern nur im Rahmen der Gebäudeabschreibung bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zu berücksichtigen.

Der BFH hat bestätigt, dass die Grundsätze des anschaffungsnahen Herstellungsaufwandes bei unentgeltlichem Erwerb im Wege der Gesamtrechtsnachfolge, d.h. bei einer Erbschaft, keine Anwendung finden. Wird das Gebäude vom Erben zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verwendet, können Erhaltungsaufwendungen unabhängig von ihrer Höhe sofort als Werbungskosten abgezogen werden. Die gleichen Grundsätze gelten auch im Falle einer Schenkung (Einzelrechtsnachfolge). Es kommt also einzig auf den Umstand an, dass der Besitzübergang unentgeltlich erfolgt. Werden jedoch bei einer Erbschaft bspw. Abstandszahlungen an andere Erben gezahlt oder ist ein geschenktes Immobil mit Grundpfandrechten belastet, die übernommen werden, so sind gleichwohl die Bestimmungen zum anschaffungsnahen Aufwand zu beachten.


ANZEIGE

Sachgebiete
anschaffungsnaher Aufwand bei Grundstücksschenkung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Einem Zwangsversteigerungsantrag sind meist langwierige Bemühungen seitens des Gläubigers und eventuell auch des Schuldners vorangegangen, diese Zwangsmaßnahme zu verhindern. Der Grund hierfür liegt im komplizierten und für Außenstehende und Betroffene nur bedingt kalkulierbaren Verlauf sowie der langwierigen Dauer eines Zwangsversteigerungsverfahrens. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Helmut Keller