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Antigleichgewichtstheorie

Definition

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I. Theorie von J. Kornai:

Alternativtheorie zum Gleichgewichtsparadigma (Gleichgewicht). Die wirtschaftliche Entwicklung ist ein sich ständig ändernder Prozess, in dem Staat, Verbände, Produzenten und Haushalte auf Informationen reagieren und schließlich unter Berücksichtigung der internen Verhältnisse (eigene Interessen, soziale Bindungen u.a.) mit ihren Entscheidungen in die Realsphäre (Produktion und Konsum) eingreifen und damit neue Entwicklungen anstoßen. Das Wirtschaftsgeschehen wird als ein in historischer (im Gegensatz zu logischer) Zeit ablaufendes System gesehen.

Kornai unterscheidet zwischen Real- und Steuerungssphäre (Informationsverarbeitung, Entscheidungsvorbereitung und Entscheidungen). Er berücksichtigt den Einfluss von Organisationen, Interdependenzen und internen Konflikten auf die Entscheidungsprozesse.

Weitgehend decken sich diese Überlegungen mit denen des Postkeynesianismus (Keynesianismus).

II. Sammelbezeichnung:

Die Antigleichgewichtstheorie zählt zu den unorthodoxen Ansätzen von Ungleichgewichtstheorien und kann auch als Sammelbezeichnung für im Gegensatz zur Gleichgewichtstheorie stehende Ansätze verstanden werden. Dazu zählen: a) Spieltheorie.

b) Verhaltenstheoretische Alternativen, die die üblicherweise unterstellte Maximierungshypothese (Nutzen- bzw. Gewinnmaximierung) in bestimmten Situationen und/oder für bestimmte Problemstellungen ersetzt, z.B. Konzept des Satisfying Behavior (Simon), Theorie der X-Effizienz (Leibenstein), Theorie des Anspruchsniveaus (Katona).

c) Konflikttheorien.

d) Neokeynesianische Theorie, in der der Handel zu falschen (nicht-markträumenden) Preisen die typische Konstellation ist.

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Sachgebiete
Antigleichgewichtstheorie
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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