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Anwartschaftsdeckungsverfahren

Definition

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Besondere Form des Kapitaldeckungsverfahrens, in der jeweils die individuellen Ansprüche mit einem Kapitalstock abgedeckt werden. Anwendungsbereiche sind v.a. die  Lebensversicherung sowie die private Pensions- und Krankenversicherung. Allgemein werden die zur späteren Leistungserfüllung benötigten Beiträge (im Fall der Krankenversicherung zumindest zu einem Teil) vor dem Eintritt des Versicherungsfalls (im Fall der Krankenversicherung vor dem Eintritt einer höheren Schadenwahrscheinlichkeit im Alter) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen eingezogen. In jedem Zeitpunkt muss dabei der Barwert der zu erwartenden Leistungen durch die Summe aus zukünftigen Beiträgen und bereits angesammeltem Kapital gedeckt sein.

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
  • Raffelhüschen, B./ Hagist, C./ Leifels, A. :  Anwartschaftdeckungsverfahren
    2. Auflage, Wiesbaden, 2017  in: Wagner, F. (Hrsg.): Gabler Versicherungslexikon
Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
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