| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Sabine C. Altiparmak untersucht die Beziehung von institutioneller Unternehmenstheorie und ressourcenorientiertem Ansatz und zeigt auf, wie sich diese zu beiderseitigem ... Vorschau
42.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Zeitungen in Deutschland
Anzahl der Tageszeitungen in Deutschland von 1965 bis 2011
Statistik: Anzahl der Zeitungen in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Börsenkommunikation soll die Transparenz an den Kapitalmärkten sicherstellen. Anleger haben ein berechtigtes Interesse an den Vorgängen im Unternehmen und an Entscheidungen des Managements, das Unternehmen hat ein Interesse daran, die eigenen Positionen zu verdeutlichen. Wesentliche Teile der Börsenkommunikation sind durch ... mehr
von  Dr. Perry Reisewitz
Ziele, Handlungsmöglichkeiten und Reichweite staatlicher Sozialpolitik im Rahmen marktwirtschaftlicher Ordnungen sind in der Wissenschaft wie in der praktischen Wirtschafts- und Sozialpolitik Gegenstand anhaltender Kontroversen. Dahinter stehen teilweise unterschiedliche Grundhaltungen zum Verhältnis individueller Eigenverantwortung und staatlichen Handelns, teilweise unterschiedliche Schlussfolgerungen aus ... mehr
von  Prof. Dr. Gerhard Kleinhenz, Prof. Dr. Martin Werding

App-Economy

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Trendbegriff für sämtliche Bestandteile des ökonomischen Umfelds um Softwareanwendungen für mobile Endgeräte und Dienste. Produkte der App-Economy werden typischerweise als Apps oder Widgets bezeichnet.

Ausführliche Erklärung:

Trendbegriff für sämtliche Bestandteile des ökonomischen Umfelds um Softwareanwendungen für mobile Endgeräte und Dienste. Produkte der App-Economy werden typischerweise als Apps oder Widgets bezeichnet und können durch folgende Eigenschaften charakterisiert werden:

  • Einfache Bedienung und flache Lern­kurve
  • Begrenzte Funktionalität und geringe Funktionstiefe
  • Vorwiegend an Konsumenten gerichtet
  • Überwiegend niedrigpreisig.

Die Verbreitung von Apps erfolgt über soziale Netzwerke im Internet, virtuelle Marktplätze, virale Kampagnen oder Tausch­mechanismen einzelner Internet- und Softwareplattformen. Typische Marktplätze der App-Economy sind die sog. App-Stores mobiler Technologieanbieter oder etablierter Onlinecommunities, teil­weise mit direkt angeschlos­senem Micropayment (Electronic Payment), auf denen die kleinen Anwendungen direkt über das Internet bezahlt und auf die Endgeräte bzw. Plattformen geladen werden können. Die An­bieter agieren im Marktumfeld als Intermediär zwischen Anwendungs­ent­wicklern und -konsumenten und stellen ähnlich wie Produzenten von Betriebssystemen lediglich Basis­funktionalitäten zur Verfügung (z.B. Nachrichtendienste, E-Mail­versand oder Kalenderverwaltung). Durch nied­rige Markt­eintrittsbarrieren, kurze Ent­wick­lungs­zeiten, durch ausgereifte Soft­ware­­entwicklungs­um­gebungen und das breite, unerschlossene Anwendungsspektrum ist die Produktion neuer Apps auch für freie Entwickler oder kleinere Softwarestudios attraktiv geworden, wodurch in kurzer Zeit eine hohe Zahl ver­fügbarer Apps mit außergewöhnlich vielfältigen Anwendungsfeldern bereitgestellt wer­den können.

Die Entstehung der App Economy wird von Experten im konkreten Zusammenhang mit dem Erfolg der Produktpalette des Marktführers Apple, der nahezu gleichzeitigen Öffnung der Social Media Plattform Facebook (Soziale Medien) für Anwendungen externer Anbieter und der damit zusammenhängenden medialen Aufmerksamkeit ge­sehen.

In einem Zeitraum von nur zwei Jahren ist mit der App-Economy ein ökonomisches Umfeld entstanden, dessen Volumen für das Jahr 2012 auf insgesamt vier Mrd. US Dollar geschätzt wird. Als größter Markt gelten derzeit die USA, wo auch bereits weitere etablierte Unternehmen wie Google und Blackberry mit App-fähigen Geräten erfolgreich in den Markt eingetreten sind. Die Auswirkungen der Verbreitung digitaler Inhalte und deren Verknüpfung mit mobilen Diensten, sozialen Netzwerken und weiteren Informationssystemen sind derzeit für die klassische Medienbranche noch nicht absehbar.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE