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außerordentliche Erträge

Definition

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1. in der Kostenrechnung ein Teil der neutralen Erträge. Betriebliche Erträge (Gegensatz: betriebsfremde Erträge), die im Gegensatz zu den ordentlichen Erträgen nur einmal bzw. so selten (außergewöhnliche Erträge) oder unregelmäßig (periodenfremde Erträge) anfallen, dass sie den periodischen Erlös- und Erfolgsvergleich stören würden.

Vgl. auch die Abgrenzungsrechnung in Kontenklasse 9 des IKR.

2. In der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) sind als außerordentliche Erträge (Klasse 5 des IKR) solche Erträge auszuweisen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (unternehmensfremd) und unregelmäßig (selten) anfallen (§ 277 IV HGB), z.B. Gewinne aus Enteignungsentschädigungen, Forderungsverzichte bei Sanierungen u.Ä.

Gegensatz: außerordentliche Aufwendungen.

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Sachgebiete
außerordentliche Erträge
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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