| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Buch zeigt auf, wie Unternehmen eine vollständige IT-Automatisierung und -Standardisierung nach dem „Zero Touch“-Prinzip – also nahezu ohne manuelle ... Vorschau
44.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anteil der Sektoren am BIP im Ländervergleich
Anteile der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in ausgewählten Industrie- und Schwellenländern im Jahr 2011
Statistik: Anteil der Sektoren am BIP im Ländervergleich
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Informationsethik hat die Moral (in) der Informationsgesellschaft zum Gegenstand. Sie untersucht, wie wir uns, Informations- und Kommunikationstechnologien und neue Medien anbietend und nutzend, in moralischer Hinsicht verhalten bzw. verhalten sollen.
von  Prof. Dr. Oliver Bendel
Arbeitsmarktpolitik ist grundsätzlich die Summe aller Maßnahmen zur Beeinflussung des Geschehens auf Arbeits- und Ausbildungsmärkten. Von ihr betroffen sind in erster Linie Arbeitslose, Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsuchende.
von  Prof. Dr. Berndt Keller, Privatdozent Dr. Fred Henneberger

Automatisierung

(weitergeleitet von Automation)

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Übertragung von Funktionen des Produktionsprozesses, insbesondere Prozesssteuerungs- und -regelungsaufgaben vom Menschen auf künstliche Systeme.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff/Begriffsabgrenzung: Maschinisierung beinhaltet die Übernahme von Funktionen des Produktionsprozesses durch künstliche Systeme (Maschinen). Bei der Mechanisierung übernehmen die Maschinen lediglich die Zufuhr der für den Produktionsprozess erforderlichen Energie. Der Begriff der Automatisierung beinhaltet dagegen auch die Übernahme von Prozesssteuerungs- und ggf. Prozessregelungsaufgaben durch künstliche Systeme.

Automatisierung ist das Ergebnis des Automatisierens, d.h. des Einsatzes von Automaten (DIN IEC 60050-351). Automaten sind hierbei künstliche Systeme, die selbsttätig ein Programm befolgen und dabei aufgrund des Programms Entscheidungen zur Steuerung und ggf. Regelung von Prozessen treffen (z.B. flexibles FFS). Die Entscheidungen des Systems beruhen auf der Verknüpfung von Eingaben mit den jeweiligen Zuständen eines Systems und haben Aufgaben zur Folge (DIN IEC 60050-351). Automatisch ablaufende Prozesse vollziehen sich vielfach nach dem Regelkreisprinzip - also unter zielorientierter Prozessbeeinflussung durch die Rückkoppelung von Kontrollergebnissen.

2. Arten: Je nach Umfang der Übernahme von Steuerungs- und Regelungsaufgaben durch die Maschine wird von Teil- oder Vollautomatisierung gesprochen.

Automatisierungsgrad/-stufe: Der Anteil, den die automatisierten Funktionen an der Gesamtfunktion eines Produktionssystems haben, wird als Automatisierungsgrad bezeichnet (DIN IEC 60050-351). Bei einer schrittweisen Erhöhung des Einsatzes von Automaten im Produktionsprozess kann von Automatisierungsstufen gesprochen werden.

3. Ziele: Während Automatisierungsbemühungen bisher darauf gerichtet waren, starre, wiederkehrende Produktionsabläufe möglichst vollständig von Maschinen durchführen zu lassen und dabei Produktivitätssteigerungen im Vordergrund standen, gehen Bestrebungen heute dahin, Arbeitsfolgen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen durch flexible Fertigungssysteme vollziehen zu lassen. Hierdurch sollen nicht nur Produktivitätssteigerung, sondern auch Flexibilisierung und insgesamt erhöhte Wirtschaftlichkeit erreicht werden.

4. Einsatzbereiche: Die Automatisierung kann sich auf Be- und Verarbeitungsvorgänge, Förder-, Handhabungs- und lagertechnische Vorgänge sowie auf Entwicklungs-, Produktionsplanungs- und -steuerungsvorgänge beziehen.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Automatisierung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Industriebetriebslehre gehört zur Speziellen Betriebswirtschaftslehre und wird als Lehre von der Industrie verstanden. In der Industriebetriebslehre beschäftigt man sich mit der Erforschung und Lehre der Zusammensetzung und Organisation von Industrieunternehmungen. Sie kann als Ergänzung zur allg. Betriebswirtschaftslehre gesehen werden ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Im Zuge des Transfers von Gütern (Handelsgut) vom Produzenten zum Verbraucher kommt dem Handel eine zentrale Rolle zu. Aus Sicht vieler produzierender Unternehmen (Produzent) und Kunden ist der Handel das wichtigste Distributionsorgan (Distributionspolitik), das die Aufgaben der akquisitorischen und physischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
I. Begriff In der deutschsprachigen Marketingwissenschaft erlebt das Thema Marketingcontrolling nach intensiven Forschungstätigkeiten zu Beginn der 1980er-Jahre einen neuen Höhepunkt. Beim Marketingcontrolling handelt es sich um ein klassisches Schnittstellenthema zweier betriebswirtschaftlicher Teilgebiete. Marketing und Controlling stehen in einem ambivalenten Verhältnis zueinander. Einerseits ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Sven Reinecke
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften im Handel allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider