tatsächlicher Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit in einer bestimmten Periode (z.B. in einem Jahr); Gegenstand der Beschäftigungstheorie.
Absolut gemessen
(1) durch die in der Gesamtwirtschaft (jährlich) geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen),
(2) die (jahresdurchschnittliche) Zahl der Beschäftigten (Erwerbstätige nach dem Beschäftigungsortskonzept) und
(3) die durchschnittliche (Jahres-)Arbeitszeit pro Beschäftigtem; relativ gemessen anhand des Beschäftigungsgrades.
Ausnutzung der produktionstechnischen Kapazität.
Die Beschäftigung kann gemessen werden
(1) outputorientiert in Produkten (bzw. Leistungsmengen),
(2) inputorientiert in Maschinenstunden, Arbeitsstunden oder anderen die Inanspruchnahme von Produktionsfaktoren kennzeichnenden Größen, die den individuellen Verhältnissen eines Betriebes angepasst sind.
Unterschiedliche Maßgrößen ergeben zumeist unterschiedliche Beschäftigungsgrade. Die Messung der Beschäftigung ist somit nicht unproblematisch.