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Beschäftigung

Definition

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I. Volkswirtschaftslehre:

tatsächlicher Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit in einer bestimmten Periode (z.B. in einem Jahr); Gegenstand der Beschäftigungstheorie.

Absolut gemessen durch die in einer Volkswirtschaft geleisteten Arbeitsstunden, die zur Erstellung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) eingesetzt wurden. Dieses Arbeitsvolumen errechnet sich aus der Zahl der Beschäftigten (Erwerbstätige nach dem Beschäftigungsortskonzept) multipliziert mit der durchschnittlichen Arbeitszeit pro Beschäftigtem.

Relativ gemessen anhand des Beschäftigungsgrades.

II. Betriebswirtschaftslehre:

Ausnutzung der produktionstechnischen Kapazität.

Die Beschäftigung kann gemessen werden
(1) outputorientiert in Produkten (bzw. Leistungsmengen),
(2) inputorientiert in Maschinenstunden, Arbeitsstunden oder anderen, die Inanspruchnahme von Produktionsfaktoren kennzeichnenden Größen, die den individuellen Verhältnissen eines Betriebes angepasst sind.

Unterschiedliche Maßgrößen ergeben zumeist unterschiedliche Beschäftigungsgrade. Die Messung der Beschäftigung ist somit nicht unproblematisch.

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Sachgebiete
Beschäftigung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Betriebswirtschaftslehre ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das sich mit den einzelnen Unternehmen und deren betrieblichen Abläufen und ihrem wirtschaftlichen Handeln befasst. Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre setzt sich aus den verschiedenen Sachfunktionslehren wie Produktion, Investition und Finanzierung, Forschung und Entwicklung (F&E), ... mehr
Die Industriebetriebslehre gehört zur Speziellen Betriebswirtschaftslehre und wird als Lehre von der Industrie verstanden. In der Industriebetriebslehre beschäftigt man sich mit der Erforschung und Lehre der Zusammensetzung und Organisation von Industrieunternehmungen. Sie kann als Ergänzung zur allg. Betriebswirtschaftslehre gesehen werden ... mehr
Das interne Rechnungswesen ist wie die externe Rechnungslegung, die betriebswirtschaftliche Statistik und die Planungsrechnung Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre.––Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind primär die Unternehmensleitung und andere unternehmensinterne Personen oder Stellen, nur in ... mehr
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Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Urselmann
I. Begriff 1. Allgemein Property Rights. Aus ökonomischer Sicht bezeichnen Verfügungsrechte die Fähigkeit (Property Right) des damit ausgestatteten Wirtschafters, eine bestimmte Entscheidung – im Besonderen ein bestimmtes Handeln oder Unterlassen bezüglich eines bestimmten knappen Gutes – im Rahmen einer anerkannten sozialen Beziehung ... mehr
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I. Einleitung Bereits Montesquieu erkannte im „Esprit des lois“ den Zusammenhang zwischen Finanzwissenschaft (FW) und Gesellschaft indem er meinte, dass jeder Verfassungsform „von Natur aus“ eine bestimmte Steuerart zugehöre. Rudolf Goldscheid, der Urheber des Begriffs Finanzsoziologie (FS), definierte sie um 1917 ... mehr
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