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Betriebsbereitschaft

Definition

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1. Produktion: Bereitschaft des Betriebes, im Rahmen einer gegebenen Kapazität eine Produktionsleistung zu erbringen. Die Gewährleistung der Betriebsbereitschaft verursacht fixe Kosten (Bereitschaftskosten). Zu beachten ist die Sicherung der Betriebsbereitschaft auch aller Neben- und Hilfsbetriebe, die zur Durchführung der Hauptproduktion erforderlich sind; sie zwingt häufig zur Beibehaltung von Vor- und Hilfsbetrieben, auch wenn deren Vollausnutzung nicht sichergestellt ist und ihre Leistungen bei Fremdbezug billiger beschafft werden könnten.

2. Handel: Instrument des Handelsmarketings. Betriebsbereitschaft ist die Zeit, während der ein Einzelhandelsunternehmen bereit ist, seine Waren zu präsentieren, zu beraten, Kaufverträge abzuschließen und gekaufte Waren zuzustellen. Es gilt abzuwägen, welche Umsätze zu bestimmten Zeiten erzielt werden können und wie hoch die entsprechenden Kosten der Betriebsbereitschaft sind. Die Betriebsbereitschaft wird durch das Ladenschlussgesetz (LadSchlG) entscheidend eingeengt, das jedoch nur für den Warenverkauf an jedermann in öffentlich zugänglichen Verkaufsstellen gilt. Warenpräsentation und Beratung sowie Zustellung können auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten erfolgen. Versandhandel und E-Commerce haben den Wettbewerbsvorteil einer unbegrenzten Betriebsbereitschaft.

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Sachgebiete
Betriebsbereitschaft
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Das interne Rechnungswesen ist wie die externe Rechnungslegung, die betriebswirtschaftliche Statistik und die Planungsrechnung Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre.––Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind primär die Unternehmensleitung und andere unternehmensinterne Personen oder Stellen, nur in ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
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Nach der Einführung von Basel I im Jahr 1988 sowie der deutlichen Überarbeitung zu Basel II, die 2007 eingeführt wurde, ergeben sich ab 2013 materielle Änderungen, die unter Basel III firmieren. Auslöser der schnellen Überarbeitung war u.a. auch die Finanzkrise, ... mehr
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