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Bevölkerungsoptimum

Kurzerklärung
Aus den Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag (Ertragsgesetz) war zu folgern, dass es ein optimales Verhältnis von erwerbsfähiger Bevölkerung und Produktion geben müsse, wo auch das Nationaleinkommen sein Maximum erreicht. Dieser Grundsatz der „Optimumtheorie“ entzieht sich einer exakten Berechnung und erst recht einer politischen Verwirklichung; zumal sich die internen und externen Bedingungen für ein Nationaleinkommen ständig ändern, denen sich eine Bevölkerungszahl und ihr Humankapital nicht im gleichen Tempo anpassen können. Bevölkerung und Wirtschaft folgen verschiedenen Änderungszeiten und ... Ausführliche Erklärung
Fachautoren für dieses Stichwort
Prof. Dr. Josef Schmid
o. ö. (em.) Universitätsprofessor
Susanne Schmid
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Ausführliche Erklärung

Aus den Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag (Ertragsgesetz) war zu folgern, dass es ein optimales Verhältnis von erwerbsfähiger Bevölkerung und Produktion geben müsse, wo auch das Nationaleinkommen sein Maximum erreicht. Dieser Grundsatz der „Optimumtheorie“ entzieht sich einer exakten Berechnung und erst recht einer politischen Verwirklichung; zumal sich die internen und externen Bedingungen für ein Nationaleinkommen ständig ändern, denen sich eine Bevölkerungszahl und ihr Humankapital nicht im gleichen Tempo anpassen können. Bevölkerung und Wirtschaft folgen verschiedenen Änderungszeiten und können nicht streng gekoppelt werden. Bevölkerungsoptimum ist zwar ein inhaltsreicher, aber akademisch-theoretischer Gegenstand geblieben.

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Sachgebiete
Bevölkerungsoptimum
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
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