| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 42.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Mehr zur Definition
Bücher (versandkostenfrei von beck-shop.de)
Das Buch deckt das Pflichtfach Volkswirtschaftslehre der Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft an Universitäten und Fachhochschulen ab.Zum didaktischen Konzept des praxisnahen Lehrbuchs gehören ... mehr
Statistik (von statista.com)
Konsumausgaben der Privathaushalte in Deutschland
Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland von 2000 bis 2010 (in Billionen Euro)
Statistik: Konsumausgaben der Privathaushalte in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "Bevölkerungsstatistik"
Fachartikel (aus Springer DE Fachzeitschriften)
Dipl.-Kfm. Marcus Gerlach Mitglied der Geschäftsführung KS Aluminium-Technologie GmbH Hafenstr. 25 74150 Neckarsulm Kernthesen sind: Das chinesische Controllingverständnis betont die Funktion der Kontrolle stark. Das externe Rechnungswesen hat in China grundsätzlich einen höheren Stellenwert als das Controlling. Bei ... mehr

ANZEIGE

Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.
von  Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke
Tourismus umfasst die Gesamtheit aller Erscheinungen und Beziehungen, die mit dem Verlassen des üblichen Lebensmittelpunktes und dem Aufenthalt an einer anderen Destination verbunden sind. Dies führt zu einer Vielzahl von Reisearten und Akteuren im Tourismus. Ökonomische, ökologische interkulturelle und infrastrukturelle ... mehr
von  Prof. Dr. Ursula Frietzsche

ANZEIGE

Bevölkerungsstatistik

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Bevölkerungsstatistik hat den Umfang und die Strukturen von Bevölkerungen sowie deren Veränderungen im Zeitablauf zum Gegenstand.

2. Teilbereiche: a) Die Bevölkerungsstrukturstatistik ist auf Bestandsgesamtheiten ausgerichtet. In ihr wird die Gliederung einer Bevölkerung nach den sog. demografischen Merkmalen Geschlecht, Alter (Altersaufbau), Familienstand, Religionszugehörigkeit, regionale Zuordnung, i.w.S. auch Ausbildung, Berufszugehörigkeit, Erwerbstätigkeit und Einkommen beschrieben.

b) Die Bevölkerungsprozessstatistik ist auf Bewegungsgesamtheiten ausgerichtet und hat die Veränderung von Bevölkerungsstrukturen im Zeitablauf zum Gegenstand. Die Veränderungen von Umfang und Strukturen einer Bevölkerung erfolgen durch Geburten (Fertilität), Sterbefälle (Mortalität), Wanderungen (Migration), indirekt auch durch Eheschließungen und Ehescheidungen (Nuptialität).

3. Methodisches Instrumentarium: Die Strukturstatistik besteht zu wesentlichen Teilen aus (verbundenen) Häufigkeitsverteilungen zu den demografischen Merkmalen mit dem Zeitbezug Jahresende, weist also Häufigkeiten von Klassen oder Kategorien aus. In der Prozessstatistik werden häufig Raten eingesetzt, etwa Sterberaten (Anzahl der Gestorbenen, bezogen auf den mittleren Bevölkerungsbestand eines Jahres) oder Geborenenraten (z.B. Anzahl der Lebendgeborenen, bezogen auf den mittleren Bestand an Frauen im Alter 15 bis 45 eines Jahres). Darüber hinaus wird das Prozessgeschehen, wie es in einer Referenzperiode (etwa der Länge drei Jahre) beobachtet wurde, in Form von Tafeln (Geburtentafeln, Sterbetafeln, Heiratstafeln) ausgewiesen, die bes. (einjährige) Ereigniswahrscheinlichkeiten (z.B. Sterbewahrscheinlichkeiten) ausweisen.

4. Bevölkerungsstatistik in Deutschland: Die wichtigsten Befunde der Bevölkerungsstatistik werden im Statistischen Jahrbuch, in der Zeitschrift Wirtschaft und Statistik und in Fachserien durch das Statistische Bundesamt (StBA) veröffentlicht.


ANZEIGE

Sachgebiete
Bevölkerungsstatistik
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Ethno-Marketing ist die Ausgestaltung aller Beziehungen einer Unternehmung auf eine Zielgruppe, die sich aufgrund von historischen, kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten von der Bevölkerungsmehrheit in einem Land unterscheidet. Die Unterschiede können Einfluss auf psychographische Kriterien wie bspw. andersartige Einstellungen, Motive ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Tanju Aygün
I. Begriff Bankgeschäfte § 1 Abs. 1 des Gesetzes über das Kreditwesen (kurz: Kreditwesengesetz, KWG) ordnet Unternehmen als Kreditinstitute ein, wenn sie bereits eines der nachstehenden Bankgeschäfte tätigen. Bankgeschäfte sind danach die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Detlef Hellenkamp
I. Definition und Abgrenzung zu Normalarbeitsverhältnissen Normalarbeitsverhältnisse sind definiert als unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnisse, die vollständig in die sozialen Sicherungssysteme integriert sind, eine Identität von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis aufweisen, d.h. nicht in Form von Leiharbeit ausgeübt werden, und bei denen eine Gebundenheit des ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Berndt Keller, Privatdozent Dr. Fred Henneberger