| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Der Autor hat Prüfungen für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und angehende Steuerberater der letzten Jahre ausgewertet und stellt damit erstmals ein ... Vorschau
37.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Konsumausgaben der Privathaushalte in Deutschland
Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland von 2000 bis 2010 (in Billionen Euro)
Statistik: Konsumausgaben der Privathaushalte in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Produktionsplanung und -steuerung als Teilbereich des operativen Produktionsmanagements hat für die wirtschaftliche Gestaltung und den reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse zu sorgen. Dieser Beitrag beschreibt die im Rahmen der Produktionsplanung und -steuerung durchzuführenden Planungsschritte.
von  Dr. Christoph Siepermann
Die Bezeichnung Mergers and Acquisitions (M&A) zu deutsch Fusion von Unternehmen und Erwerb von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen - steht für alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Übertragung und Belastung von Eigentumsrechten an Unternehmen einschließlich der Konzernbildung, der Umstrukturierung von Konzernen, ... mehr
von  Jun.-Prof. Dr. Mark Mietzner

Bevölkerungsstatistik

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Bevölkerungsstatistik hat den Umfang und die Strukturen von Bevölkerungen sowie deren Veränderungen im Zeitablauf zum Gegenstand.

2. Teilbereiche: a) Die Bevölkerungsstrukturstatistik ist auf Bestandsgesamtheiten ausgerichtet. In ihr wird die Gliederung einer Bevölkerung nach den sog. demografischen Merkmalen Geschlecht, Alter (Altersaufbau), Familienstand, Religionszugehörigkeit, regionale Zuordnung, i.w.S. auch Ausbildung, Berufszugehörigkeit, Erwerbstätigkeit und Einkommen beschrieben.

b) Die Bevölkerungsprozessstatistik ist auf Bewegungsgesamtheiten ausgerichtet und hat die Veränderung von Bevölkerungsstrukturen im Zeitablauf zum Gegenstand. Die Veränderungen von Umfang und Strukturen einer Bevölkerung erfolgen durch Geburten (Fertilität), Sterbefälle (Mortalität), Wanderungen (Migration), indirekt auch durch Eheschließungen und Ehescheidungen (Nuptialität).

3. Methodisches Instrumentarium: Die Strukturstatistik besteht zu wesentlichen Teilen aus (verbundenen) Häufigkeitsverteilungen zu den demografischen Merkmalen mit dem Zeitbezug Jahresende, weist also Häufigkeiten von Klassen oder Kategorien aus. In der Prozessstatistik werden häufig Raten eingesetzt, etwa Sterberaten (Anzahl der Gestorbenen, bezogen auf den mittleren Bevölkerungsbestand eines Jahres) oder Geborenenraten (z.B. Anzahl der Lebendgeborenen, bezogen auf den mittleren Bestand an Frauen im Alter 15 bis 45 eines Jahres). Darüber hinaus wird das Prozessgeschehen, wie es in einer Referenzperiode (etwa der Länge drei Jahre) beobachtet wurde, in Form von Tafeln (Geburtentafeln, Sterbetafeln, Heiratstafeln) ausgewiesen, die bes. (einjährige) Ereigniswahrscheinlichkeiten (z.B. Sterbewahrscheinlichkeiten) ausweisen.

4. Bevölkerungsstatistik in Deutschland: Die wichtigsten Befunde der Bevölkerungsstatistik werden im Statistischen Jahrbuch, in der Zeitschrift Wirtschaft und Statistik und in Fachserien durch das Statistische Bundesamt (StBA) veröffentlicht.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Bevölkerungsstatistik
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Die Verpflichtung zur doppelten Buchhaltung lässt sich aus § 242 III HGB herleiten. Das Verfahren der doppelten Buchhaltung ist ausgehend von der Bilanz zu Beginn des Geschäftsjahres erklärbar. Statt jeden zu buchenden Geschäftsvorfall sofort in der Bilanz zu erfassen, wird auf ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Barbara Wischermann
I. Grundlagen Der Begriff der Organisation lässt sich nicht eindeutig definieren. Die Begriffslegung ist abhängig von der jeweils zugrundegelegten organisations-theoretischen Herangehensweise. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird unter Organisation das formale Regelwerk eines arbeitsteiligen Systems verstanden. Informale Regelungen werden nicht betrachtet. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Merkmale 1. Entwicklung Die ersten Auseinandersetzungen mit dem Thema des Internen Marketings datieren auf Ende der 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre, wobei v.a. Wissenschaftler aus Schweden und den USA den Begriff „Internal Marketing“ geprägt haben. In der Diskussion um ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn