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Ziele, Handlungsmöglichkeiten und Reichweite staatlicher Sozialpolitik im Rahmen marktwirtschaftlicher Ordnungen sind in der Wissenschaft wie in der praktischen Wirtschafts- und Sozialpolitik Gegenstand anhaltender Kontroversen. Dahinter stehen teilweise unterschiedliche Grundhaltungen zum Verhältnis individueller Eigenverantwortung und staatlichen Handelns, teilweise unterschiedliche Schlussfolgerungen aus ... mehr
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Bodensatztheorie

Definition

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Liquiditätstheorie, die auf der Erkenntnis aufbaut, dass sich ökonomisch betrachtet aus de jure kurzfristigen Einlagen bei Banken ein langfristiger „Bodensatz” bildet, der ertragbringender (nicht fristenkongruent, wie es die goldene Bankregel fordert) angelegt werden kann. Dieser Sockel an Einlagen kann bspw. für längerfristige Kredite verwendet werden, ohne dadurch die Liquidität der Bank zu gefährden. Bei einer normalen Zinsstruktur sind die Zinsen für langfristige Gelder höher als für kurzfristige Gelder. Insofern kann durch eine fristeninkongruente Anlage von Geldern ein höherer Ertrag als bei einer fristenkongruenten Anlage erzielt werden. Da der beschriebene Bodensatz jedoch nicht konstant erhalten bleiben muss, bleibt ein Abrufrisiko bestehen.

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Sachgebiete
Bodensatztheorie
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
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