| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 38.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Mehr zur Definition
Bücher (versandkostenfrei von beck-shop.de)
Dieses Standardwerk im Bereich der Unternehmensbewertung wurde von Praktikern für Praktiker geschrieben. Es gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen ... mehr
Statistik (von statista.com)
Höhe der Kredite an Unternehmen in Deutschland
Höhe der Kredite an Unternehmen und Selbstständige in Deutschland von 1991 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Höhe der Kredite an Unternehmen in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "Cashflow"
B2B-News (aus über 100 Fachmedien)
Für AEG Power Solutions geht es jetzt um alles: Die Gläubigerversammlung war in dieser Woche nicht beschlussfähig, am 5. Mai haben die Gläubiger der Mittelstandsanleihe nun die letzte Chance, über ... mehr
Fachartikel (aus Springer DE Fachzeitschriften)
Im Beitrag wird am Beispiel von Versicherungsprozessen untersucht, ob die Automatisierung von Geschäftsprozessen ökonomisch sinnvoll ist. Dazu wird ein Ansatz zur ökonomischen Abwägung zwischen den komparativen Vorteilen automatischer und manueller ... mehr

ANZEIGE

Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Prozesskostenrechnung ist ein Begriff, der in der jüngeren Vergangenheit die Kostenrechnungsdiskussion und -gestaltung maßgeblich beeinflusst hat. Prozesskostenrechnung wird in Deutschland z.T. auch als Vorgangskalkulation bezeichnet. In den USA werden - bei gleichem Inhalt - die Begriffe Activity Based Costing oder ... mehr
von  Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften in Handelsunternehmen allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider

ANZEIGE

Cashflow

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen einer Unternehmung, der je nach Abgrenzung der betrachteten Zahlungsgrößen unterschiedlich ermittelt wird. Der Net Operating Cashflow bezieht sich nur auf Zahlungen aus der Produktions- und Absatztätigkeit der Unternehmung, der gesamte Cashflow berücksichtigt zusätzlich Zahlungen aus Finanzierungs-, Investitions- und Ausschüttungsentscheidungen.

Ausführliche Erklärung:

I. Begriff/Arten:

1. Begriff: Finanzielle Stromgröße, die den in einer Periode erfolgswirksam erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss angeben soll. Er wird abgeleitet aus den Daten des Jahresabschlusses, bes. der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Der Cashflow ist Ausdruck (Indikator) der Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens (Innenfinanzierung).

2. Arten: a) Net Operating Cashflow: misst den Einzahlungsüberschuss aus den Produktions- und Absatztätigkeiten der Periode;
b) gesamter Cashflow: erfasst auch die durch Finanzierungsentscheidungen sowie durch Investitions- und Ausschüttungsentscheidungen ausgelösten Ein- und Auszahlungen.

II. Systematik der Cashflow-Analyse:

Netto-Umsatzerlöse

– Materialaufwand

– Löhne und Gehälter, einschließlich soziale Abgaben

– Steuern

– erforderliches Betriebskapital

= Net Operating Cashflow

– Rückzahlung von Fremdmitteln

– Zinszahlungen

+ erhaltene Rückzahlungen aus Ausleihungen

+ erhaltene Zinszahlungen, Dividendenzahlungen

= vorläufig verfügbare Mittel für Ausschüttung und Investition

– Investitionsauszahlungen

+ Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens

= Free Cashflow

+ Aufnahme langfristiger Fremdmittel

– Rückkauf von Obligationen

–Tilgung von Fremdmitteln

+ Ausgabe von Aktien, Obligationen etc.

– Dividendenzahlungen

= gesamter Cashflow

+ kurzfristige Verbindlichkeiten

– Wertpapiere des Umlaufvermögens, Forderungen an Banken etc.

= Kasse i.e.S.

III. Beurteilung:

Die Cashflow-Analyse erlaubt gute Einsichten in die Aktivitäten von Unternehmen. Weil die Cashflow-Analyse aber historische Daten verarbeitet, ist ihr Prognosewert begrenzt.


ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Cashflow
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff und Normquellen Methoden sind nach weitverbreitetem Verständnis planmäßige, folgerichtige Vorgehensweisen. Planmäßige Vorgehensweisen im wirtschaftlichen Prüfungswesen richten sich nach den Eigenarten der jeweiligen Prüfung. Dabei ist das für die Prüfung des Jahresabschlusses folgerichtige Vorgehen von zentraler Bedeutung und Maßstab auch ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg
I. Begründung 1. Überblick: Staatliche Interventionen in das Wirtschaftsgeschehen, die sich dem Bereich der Sozialpolitik zuordnen lassen (Theorie der Sozialpolitik), werden häufig durch Verweis auf verteilungspolitische Zielsetzungen (Verteilungsgerechtigkeit) begründet, die im Rahmen dezentral koordinierter Marktprozesse nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreicht ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Kleinhenz, Prof. Dr. Martin Werding
I. Begriff, Zielsetzung und Bedeutung Das Preismanagement umfasst die Analyse, Planung, Festlegung, Umsetzung und Kontrolle von Preisen und Konditionen. Das sind die Handlungspunkte, die häufig unter Preispolitik bzw. Kontrahierungspolitik verstanden werden und gehen durch den Gedanken des Managementprozesses darüber hinaus (Preisprozess). Ziel ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Schleusener