| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Marc Löffel entwickelt ein Untersuchungsmodell, das das Instrument zur Usability- und Design-Wahrnehmung von Zeitungswebsites explorativ erfasst. Basierend auf den methodischen ... Vorschau
59.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland
Anteil der Unternehmen in Deutschland, die von Wirtschaftskriminalität betroffen waren in den Jahren 2009 und 2011
Statistik: Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Mit Unternehmungsbewertung bezeichnet man die Verfahren zur Wertermittlung von Unternehmen als Ganzes (Wert). Unternehmensbewertungen als periodisches Rechenwerk werden sowohl bei der wertorientierten Unternehmensführung (z.B. Entscheidungen zur Geschäftsfeldstrategie, Leistungsbeurteilung von Führungskräften) als auch bei der externen Rechnungslegung nach HGB und IFRS ... mehr
von  Prof. Dr. Klaus Henselmann
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Als NPO im engeren Sinn werden Organisationen bezeichnet, die einen institutionellen Rahmen besitzen, sich in privater Trägerschaft befinden, ... mehr
von  Prof. Dr. Bernd Helmig

Computerkriminalität

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Der Begriffsteil Kriminalität (von lat. crimen: Beschuldigung, Anklage, Schuld, Verbrechen) orientiert sich im Wesentlichen an der juristischen Definition von Straftat. Während sich diese bzw. der materielle Verbrechensbegriff jedoch eher am individuellen Verhalten misst, wird mit Kriminalität i.d.R. die Gesamtheit der Straftaten bezeichnet. Computerkriminalität ist i.e.S. die Bezeichnung für Straftaten der Wirtschaftskriminalität, in denen der Computer als Tatmittel oder als Gegenstand des deliktischen Verhaltens eine wesentliche Rolle spielt.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Der Begriffsteil Kriminalität (von lat. crimen: Beschuldigung, Anklage, Schuld, Verbrechen) orientiert sich im Wesentlichen an der juristischen Definition von Straftat. Während sich diese bzw. der materielle Verbrechensbegriff jedoch eher am individuellen Verhalten misst, wird mit Kriminalität i.d.R. die Gesamtheit der Straftaten bezeichnet. Computerkriminalität ist i.e.S. die Bezeichnung für Straftaten der Wirtschaftskriminalität, in denen der Computer als Tatmittel oder als Gegenstand des deliktischen Verhaltens eine wesentliche Rolle spielt. Der Begriff wird umgangssprachlich i.w.S. auch für im Zusammenhang mit Computern stehende Handlungen verwandt, die zwar keine Straftaten, aber rechtswidrige Handlungen darstellen.

2. Merkmale: Nach der polizeilichen Kriminalstatistik zählen i.e.S. zur Computerkriminalität (bezogen auf Deutschland): a) Betrug mittels rechtswidrig erlangter Kreditkarten mit PIN; b) Computerbetrug (§ 263a StGB): Der Computerbetrug nach § 263a StGB bildet den Kern der computerspezifischen Strafbestände, die im Rahmen des 2. Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität eingeführt wurden; c) Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten; d) Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung (§§ 269, 270 StGB); e) Datenveränderung, Computersabotage (§§ 303a, 303b StGB); f) Ausspähen von Daten (§ 202a StGB); g) Softwarepiraterie: Herstellen, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von sog. „Hacker-Werkzeugen“, die illegalen Zwecken dienen (§ 202c StGB); sowie h) alle Delikte, bei denen die IT zur Planung, Vorbereitung oder Ausführung eingesetzt wird.

3. Verbreitung: Der Umfang an Computerkriminalität hat in den letzten Jahren stark zugenommen, die Formen und einzelnen Delikte werden zudem immer komplexer.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Computerkriminalität
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschafts- und Computerkriminalität
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Im Zuge des Transfers von Gütern (Handelsgut) vom Produzenten zum Verbraucher kommt dem Handel eine zentrale Rolle zu. Aus Sicht vieler produzierender Unternehmen (Produzent) und Kunden ist der Handel das wichtigste Distributionsorgan (Distributionspolitik), das die Aufgaben der akquisitorischen und physischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
I. Begriff In der deutschsprachigen Marketingwissenschaft erlebt das Thema Marketingcontrolling nach intensiven Forschungstätigkeiten zu Beginn der 1980er-Jahre einen neuen Höhepunkt. Beim Marketingcontrolling handelt es sich um ein klassisches Schnittstellenthema zweier betriebswirtschaftlicher Teilgebiete. Marketing und Controlling stehen in einem ambivalenten Verhältnis zueinander. Einerseits ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Sven Reinecke
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften im Handel allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider