| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Matthias Dressler und Gina Telle erläutern bestehende Theorien und Modelle über Meinungsführerschaft, die Entwicklung der Forschung zu dieser Thematik und ... Vorschau
69.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Gehalt von Produktmanagern
Durchschnittlicher Brutto-Jahresverdienst von Produktmanagern in Deutschland im Jahr 2010 (in Euro)
Statistik: Gehalt von Produktmanagern
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften in Handelsunternehmen allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
Im Rahmen der experimentellen Wirtschaftsforschung werden kontrollierte Laborexperimente, Feldexperimente und Simulationen durchgeführt. Diese dienen vorrangig dazu, wirtschaftswissenschaftliche Theorien einer strengen Überprüfung zu unterziehen oder wirtschaftsbezogene Verhaltensmuster unter kontrollierten Rahmenbedingungen aufzudecken. Typischerweise haben die Teilnehmer an Experimenten nach vorgegebenen Spielregeln Entscheidungen ... mehr
von  Prof. Dr. Mathias Erlei

Diffusionsprozess

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Ausbreitung einer Innovation von ihrer Entdeckung oder Kreation bis hin zu ihrer vollständigen Adoption durch den Markt.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Ausbreitung einer Innovation von ihrer Entdeckung oder Kreation bis hin zu ihrer vollständigen Adoption durch den Markt. Die einzelnen Individuen unterscheiden sich dabei erheblich in ihrer Bereitschaft neue Produkte auszuprobieren. Es lässt sich daher eine Innovations-Diffusionskurve erstellen, die der Gaußschen Normalverteilung (Glockenkurve) folgt. Innerhalb der Diffusionskurve lassen sich verschiedene Arten von Adoptern klassifizieren.

2. Arten von Adoptern: a) Innovatoren, sind offen für neues, experimentieren gern und gehen Risiken ein. Sie nutzen gern Alpha- oder Betaversionen eines Produktes um Verbesserungen einzubringen und das Produkt bereits vor der Markteinführung zu nutzen.
b) Frühadopter, sind geringfügig risikoaverser als die Innovatoren und übernehmen die Produkte sobald sie am Markt verfügbar sind. Es handelt sich vielfach um Meinungsführer, die aktiv auf der Suche nach neuen Angeboten sind.
c) Frühe Mehrheit, übernimmt Produkte, wenn Sie bereits eine Weile am Markt eingeführt sind und die Vorteile des Angebotes erwiesen sind.
d) Späte Mehrheit, steht Neuheiten eher zurückhaltend gegenüber, handelt risikoavers und übernimmt Neuheiten häufig erst, nachdem sie nicht nur am Markt etabliert sind, sondern auch über preisliche Anreize verbreitet werden.
e) Nachzügler, übernehmen Neuerungen erst wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
  • Kotler, Philip; Keller, Kevin Lane; Bliemel, Friedhelm:  Marketing-Management
    12., aktualisierte Auflage, München, Boston, San Francisco, 2012
  • Kotler, Philip; Keller, Kevin Lane; Bliemel, Friedhelm:  Marketing-Management
    12., aktualisierte Auflage, München, Boston, San Francisco, 2012
Sachgebiete
Diffusionsprozess
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Unter experimenteller Wirtschaftsforschung versteht man den Bereich der empirischen Wirtschaftswissenschaft, in dem kontrollierte Experimente durchgeführt werden, um Theorien zu überprüfen oder neue Regelmäßigkeiten zu entdecken. Die Experimente werden zumeist als Laborexperimente, mitunter jedoch auch als Feldexperimente oder in Form ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei
Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Wissensmanagement ist weit mehr als Informationsmanagement (z.B. Beerheide/ Katenkamp 2011). Information ist die notwendige Voraussetzung zur Generierung von Wissen. Deshalb kann man Informationen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jetta Frost
I. Zweck Der Lagebericht verkörpert ein rechtlich und funktional eigenständiges Rechnungslegungsinstrument der jährlichen Pflichtpublizität von Unternehmen neben dem Jahresabschluss. Er erläutert den Jahresabschluss und ergänzt diesen um Informationen allgemeiner Art über den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking, Prof. Dr. Norbert Pfitzer, Prof. Dr. Peter Oser