| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Zum 1. November 2007 trat die europäische Richtlinie „Markets in Financial Instruments Directive" (MiFID) in Kraft, eine der umfangreichsten Gesetzesmaßnahmen ... Vorschau
64.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Wert aller Aktien weltweit
Gesamtwert des weltweit an den Börsen gehandelten Aktienbestandes von 2000 bis 2011 (in Billionen US-Dollar)
Statistik: Wert aller Aktien weltweit
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken mit einbezogen werden.
von  Dr. Markus Siepermann
Die Erbschaftsteuer besteuert den Übergang von Vermögenswerten. Dies kann im Erbfall der Übergang der Vermögenswerte auf den Erben oder aber im Schenkungsfall unter Lebenden auch die Besteuerung der verschenkten Vermögenswerte sein. Auch die Vermögensübertragung im Falle einer Zweckzuwendung unterliegt der ... mehr
von  Hans-Ulrich Dietz

Dividendenrendite

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Bewertungsgröße bei einer Anlageentscheidung in Aktien unter Berücksichtigung realistischer zukünftiger Dividendenschätzungen und in der Vergangenheit nachgewiesener Ausschüttungen.

Ausführliche Erklärung:

Bewertungsgröße bei einer Anlageentscheidung in Aktien durch einen ertragsorientierten Anleger unter Berücksichtigung realistischer zukünftiger Dividendenschätzungen und in der Vergangenheit nachgewiesener Dividenden:

Dividendenrendite (in Prozent) = [(Bardividende + Körperschaftsteuer) / Aktienkurs]× 100.

Die Dividendenrendite gibt damit auch die prozentuale Ausschüttung, bezogen auf den aktuellen Kurs der Aktie, an. Sie kann unmittelbar zum Vergleich verschiedener Aktien herangezogen werden. Im langjährigen Durchschnitt hat sich gezeigt, dass die Rendite von Aktien zu etwa zwei Dritteln aus Wertzuwächsen besteht und zu einem Drittel aus Dividenden. Dividenden unterliegen beim Privatanleger der Abgeltungsteuer, d.h. es sind 25 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, dann ca. 28 Prozent) an den Staat abzuführen, wenn der Sparer-Pauschbetrag von derzeit 801 Euro (bzw. 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung) ausgeschöpft ist. Liegt der persönliche Einkommensteuersatz darunter, kann die Differenz bei der Einkommensteuererklärung (Steuererklärung) zurückgefordert werden. Da das Halbeinkünfteverfahren abgeschafft worden ist, hat sich die steuerlich Bemessungsgrundlage mit der Abgeltungsteuer verdoppelt. Zwar ist im Gegenzug auch der Körperschaftsteuersatz der Unternehmen gesenkt worden. So könnte man annehmen, dass durch das Absenken der realen Gesamtbelastung der Unternehmen die Unternehmensgewinne steigen, sodass sich tendenziell die Dividendenzahlungen erhöhen oder die Kurse steigen. Allerding sind eine Reihe von Maßnahmen zur Gegenfinanzierung der Unternehmensteuerreform eingeleitet worden, sodass sich erst zeigen wird, ob diese Annahme zutrifft.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Dividendenrendite
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Die seit 1988 geltende und seither mehrfach ergänzte Eigenkapitalvereinbarung („Basel I“) wurde zum 1.1.2007 durch die neue Eigenkapitalvereinbarung („Basel II“) ersetzt. Erweiterungen soll die Vereinbarung ab 2013 durch "Basel III" erfahren. Die Empfehlungen des Basler Ausschusses stützen sich auf drei Pfeiler. 1. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dres. h. c. Henner Schierenbeck, Prof. Dr. Michael Pohl
I. Begriff und Normquellen Methoden sind nach weitverbreitetem Verständnis planmäßige, folgerichtige Vorgehensweisen. Planmäßige Vorgehensweisen im wirtschaftlichen Prüfungswesen richten sich nach den Eigenarten der jeweiligen Prüfung. Dabei ist das für die Prüfung des Jahresabschlusses folgerichtige Vorgehen von zentraler Bedeutung und Maßstab auch ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg
I. Begründung 1. Überblick: Staatliche Interventionen in das Wirtschaftsgeschehen, die sich dem Bereich der Sozialpolitik zuordnen lassen (Theorie der Sozialpolitik), werden häufig durch Verweis auf verteilungspolitische Zielsetzungen (Verteilungsgerechtigkeit) begründet, die im Rahmen dezentral koordinierter Marktprozesse nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreicht ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Kleinhenz, Prof. Dr. Martin Werding