| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Zum 1. November 2007 trat die europäische Richtlinie „Markets in Financial Instruments Directive" (MiFID) in Kraft, eine der umfangreichsten Gesetzesmaßnahmen ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Wert aller Aktien weltweit
Gesamtwert des weltweit an den Börsen gehandelten Aktienbestandes von 2000 bis 2011 (in Billionen US-Dollar)
Statistik: Wert aller Aktien weltweit
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Risiken sind untrennbar mit jeder unternehmerischen Tätigkeit verbunden und können den Prozess der Zielsetzung und Zielerreichung negativ beeinflussen. Sie resultieren ursachenbezogen aus der Unsicherheit zukünftiger Ereignisse - wobei dies regelmäßig mit einem unvollständigen Informationsstand einhergeht - und schlagen sich wirkungsbezogen ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek, Prof. Dr. Stefanie Fiege
Wissenschaft von dem Entwurf, der Entwicklung und der Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme) und -techniken in Unternehmungen und Verwaltungen zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse. Die Wirtschaftsinformatik nimmt eine Schnittstellenfunktion zwischen der oft technisch ausgerichteten Informatik und der anwendungsorientierten Betriebswirtschaftslehre wahr. ... mehr
von  Prof. Dr. Richard Lackes

Dividendenrendite

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Bewertungsgröße bei einer Anlageentscheidung in Aktien unter Berücksichtigung realistischer zukünftiger Dividendenschätzungen und in der Vergangenheit nachgewiesener Ausschüttungen.

Ausführliche Erklärung:

Bewertungsgröße bei einer Anlageentscheidung in Aktien durch einen ertragsorientierten Anleger unter Berücksichtigung realistischer zukünftiger Dividendenschätzungen und in der Vergangenheit nachgewiesener Dividenden:

Dividendenrendite (in Prozent) = [(Bardividende + Körperschaftsteuer) / Aktienkurs]× 100.

Die Dividendenrendite gibt damit auch die prozentuale Ausschüttung, bezogen auf den aktuellen Kurs der Aktie, an. Sie kann unmittelbar zum Vergleich verschiedener Aktien herangezogen werden. Im langjährigen Durchschnitt hat sich gezeigt, dass die Rendite von Aktien zu etwa zwei Dritteln aus Wertzuwächsen besteht und zu einem Drittel aus Dividenden. Dividenden unterliegen beim Privatanleger der Abgeltungsteuer, d.h. es sind 25 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, dann ca. 28 Prozent) an den Staat abzuführen, wenn der Sparer-Pauschbetrag von derzeit 801 Euro (bzw. 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung) ausgeschöpft ist. Liegt der persönliche Einkommensteuersatz darunter, kann die Differenz bei der Einkommensteuererklärung (Steuererklärung) zurückgefordert werden. Da das Halbeinkünfteverfahren abgeschafft worden ist, hat sich die steuerlich Bemessungsgrundlage mit der Abgeltungsteuer verdoppelt. Zwar ist im Gegenzug auch der Körperschaftsteuersatz der Unternehmen gesenkt worden. So könnte man annehmen, dass durch das Absenken der realen Gesamtbelastung der Unternehmen die Unternehmensgewinne steigen, sodass sich tendenziell die Dividendenzahlungen erhöhen oder die Kurse steigen. Allerding sind eine Reihe von Maßnahmen zur Gegenfinanzierung der Unternehmensteuerreform eingeleitet worden, sodass sich erst zeigen wird, ob diese Annahme zutrifft.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Dividendenrendite
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Die Neue Politische Ökonomie (NPÖ) stellt eine Ausweitung der ökonomischen Analyse auf den Bereich der Politik dar. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen politische Institutionen und das Handeln politischer Akteure. Die Vertreter der NPÖ bedienen sich verschiedener ökonomischer Methoden, bspw. der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. rer. pol. Enrico Schöbel
I. Historische Entwicklung In den 1920er- und 1930er-Jahren wurden in den USA erste Modelle zu Managed Care entwickelt. Pionierarbeit leistete hierbei die unter dem Namen „Kaiser Permanente“ bekannte Organisation. „Kaiser Permanente“ ist mit über acht Mio. Mitgliedern die größte gemeinnützige Organisation, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Volker Eric Amelung, Prof. Dr. Axel Mühlbacher, PD Dr. Christian Krauth
I. Begriff und Entwicklung Bankassurance oder Assurancebanking bezeichnet die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Marktauftritt von Kreditinstituten (Banken) und Versicherungsunternehmen, auch allgemein Allfinanz genannt. Ziel dabei ist es, den Kunden ein umfassendes und abgestimmtes Produktangebot an Finanzdienstleistungen zu unterbreiten und so die ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Reinhold Hölscher, Dr. Ulrike Erdmann