| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Moderne, politisch-ökonomische Analyse in drei Teilen: mit allokationstheoretischen Grundlagen, Ursachen wirtschaftspolitischer Entscheidungen und Anwendungen polit-ökonomischer Grundmodelle. Der erfahrene Autor stellt ... Vorschau
16.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Umsatz der wichtigsten Branchen in der Industrie
Umsätze der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland im Jahr 2010 (in Milliarden Euro)
Statistik: Umsatz der wichtigsten Branchen in der Industrie Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Geldpolitik beinhaltet alle Maßnahmen, die aufgrund geldtheoretischer Erkenntnisse zur Regelung der Geldversorgung und des Kreditangebots der Banken unter Beachtung der gesamtwirtschaftlichen Ziele ergriffen werden. Häufig findet sich auch die Bezeichnung „Geld- und Kreditpolitik“ mit der gleichen begrifflichen Bedeutung. Das ... mehr
von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler
Das Käuferverhalten umfasst das Verhalten von Nachfragern beim Kauf, Ge- und Verbrauch von wirtschaftlichen Gütern bzw. Leistungen. Hiervon abzugrenzen und enger gefasst ist das Konsumentenverhalten, welches sich auf das Verhalten von Endverbrauchern beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern bzw. ... mehr
von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht

Drei-Sektoren-Hypothese

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Von Clark und Fourastié begründete These über den langfristigen sektoralen Strukturwandel zwischen primärem, sekundärem und tertiärem Sektor. Auf niedrigem Entwicklungsstand, gemessen am Volkseinkommen, dominiert der primäre Sektor (Landwirtschaft). Ein fortgeschrittener Entwicklungsstand ist durch Dominanz des sekundären Sektors (industrielle Produktion) gekennzeichnet. Auf hohem Entwicklungsniveau verlagern sich Produktion und Konsum dann überwiegend auf die Dienstleistungen (tertiärer Sektor).

2. Begründungen: a) Einkommenselastizität der Nachfrage: Auf niedrigem Einkommensniveau ist die Nachfrage nach Gütern des primären Sektors relativ unelastisch und konzentriert sich auf die Deckung des Grundbedarfs. Mit steigenden Einkommen nimmt die Elastizität der Nachfrage zu, und dies begünstigt zunächst industriell hergestellte Güter und im weiteren Entwicklungsverlauf Dienstleistungen.

b) Produktionsseitig führt der technische Fortschritt zu unterschiedlichen Wachstumsmustern der Sektoren. Während im sekundären Sektor (kapitalintensive Produktion) der technische Fortschritt arbeitssparend wirkt und somit zu einem relativen Rückgang der Beschäftigung führt (Deindustrialisierung), werden die Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung im tertiären Sektor als begrenzt angesehen, was einen steigenden Erwerbsanteil dieses Sektors zur Folge hat.

3. Empirische Relevanz: Das Verlaufsmuster des Strukturwandels nach der Drei-Sektoren-Hypothese ist empirisch gut zu bestätigen (sektoraler Strukturwandel). Allerdings hat sich die Vermutung eines generellen Produktivitätsrückstands des Dienstleistungssektors als nicht zutreffend erwiesen. Bes. die elektronische Datenverarbeitung, aber auch die Entwicklung moderner Kommunikationstechniken haben zu erheblichen Produktivitätszuwächsen bei vielen Dienstleistungsproduktionen geführt, sodass der dominierende Erklärungsfaktor für den Bedeutungsgewinn der Dienstleistungen in Verschiebungen der Nachfrage zu sehen ist.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Drei-Sektoren-Hypothese
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Zweck und Ziel Die Börsenkommunikation gehört zu den Kommunikationsformen der Public Relations (PR). Ihr zentraler Zweck ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Kapitalmarkt zu sichern. Die Aktie wird dabei weniger als Anteilsschein am Unternehmen, sondern vielmehr als eigenständiges Produkt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Perry Reisewitz
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Einordnung Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken, die mit der unternehmerischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann