| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Ausgehend von einer Analyse der gemeinschaftsweit geltenden Konzeption der EG-Regionalpolitik untersucht Ralf Hell deren Entwicklung und Umsetzung am Beispiel der ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Länder mit relativ gleicher Einkommensverteilung
Länder mit der größten Gleichheit bei der Einkommensverteilung im Jahr 2010 auf Basis des Gini-Index
Statistik: Länder mit relativ gleicher Einkommensverteilung
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter Internet Business wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen jedweder Art über das Internet verstanden. Darunter fallen sowohl interne Prozesse, die sich nur auf Kommunikationspartner innerhalb eines Unternehmens beziehen, als auch solche Prozesse, die zwischen zwei Geschäftspartnern außerhalb des Unternehmens bestehen. ... mehr
von  Dr. Markus Siepermann
Verfügungsrechte bestimmen, ökonomisch betrachtet, die in einer Gesellschaft anerkannten Handlungsspielräume und –anreize von Akteuren hinsichtlich knapper Ressourcen, die alternative Verwendungsmöglichkeiten haben. Definition und Zuordnung von Verfügungsrechten sind aus volkwirtschaftlicher Sicht maßgeblich für Höhe und Verteilung des Wohlstands in einer Gesellschaft.
von  Prof. Dr. Rupert Windisch, Peter Burgold

dynamische Einkommen

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Einkommen, die nicht in einem statischen Zustand, sondern im dynamischen Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Einkommen, die nicht in einem statischen Zustand, sondern im dynamischen Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen. Dazu gehören: Pioniergewinn (Vorsprungsgewinn) und Marktlagengewinn.

Gegensatz: Statische Einkommen.

2. Entstehungsursachen nach Erich Preiser: a) Pioniergewinn: beruht in Anlehnung an Schumpeter auf dem Gewinn des Schumpeterschen Unternehmers aus Innovationen im Prozess der „schöpferischen Zerstörung”, bei dem alte Produktionsverfahren durch neue ersetzt werden und neue Produkte entstehen. Preiser bezeichnet den Pioniergewinn daher auch als „Fortschrittsprämie“.
b) Marktlagengewinn (Q-Gewinn): Werden in einer Wirtschaft Investitionen durch Kredite und Geldschöpfung finanziert, entstehen dynamische Marktlagengewinne, von Preiser in Anlehnung an Keynes‘ Treatise on Money mit Q bezeichnet. Sie bilden zusammen mit der freiwilligen Ersparnis (S) den Gegenposten zur Investition (I=S+Q). Die Investitionen lösen in einer unterbeschäftigten Wirtschaft bei steigender Nachfrage und kurzfristig unelastischem Angebot Preissteigerungen in der Konsumgüterindustrie auf, die die Marktlagengewinne entstehen lassen. Im Laufe des Anpassungsprozesses (d.h. bei der Bewegung zu einem neuen Gleichgewicht hin) werden Multiplikatoreffekte ausgelöst durch die die Marktlagengewinne zugunsten der freiwilligen Ersparnis immer kleiner werden, bis sie im neuen kurzfristigen Gleichgewicht schließlich ganz verschwinden (I=S).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
  • Preiser, E.:  Multiplikatorprozeß und dynamischer Unternehmergewinn
    1955
Bücher
Sachgebiete
dynamische Einkommen
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften im Handel allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Als NPO im engeren Sinn werden Organisationen bezeichnet, die einen institutionellen Rahmen besitzen, sich in privater Trägerschaft befinden, selbstbestimmt handeln, ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Helmig
Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen. Meist wird unter Rating das Ergebnis des Beurteilungsverfahrens verstanden. Dies ist eine entsprechend der zugrunde liegenden Ratingskala als Symbol, Zeichen oder Zeichenfolge ausgedrückte "Zensur" oder "Note". I. Begriffsabgrenzung Ranking stellt ebenso ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Oliver Everling