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dynamische Einkommen

Definition

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Kurzerklärung:

Einkommen, die nicht in einem statischen Zustand, sondern im dynamischen Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen.

Ausführliche Erklärung:

1. Begriff: Einkommen, die nicht in einem statischen Zustand, sondern im dynamischen Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen. Dazu gehören: Pioniergewinn (Vorsprungsgewinn) und Marktlagengewinn.

Gegensatz: Statische Einkommen.

2. Entstehungsursachen nach Erich Preiser: a) Pioniergewinn: beruht in Anlehnung an Schumpeter auf dem Gewinn des Schumpeterschen Unternehmers aus Innovationen im Prozess der „schöpferischen Zerstörung”, bei dem alte Produktionsverfahren durch neue ersetzt werden und neue Produkte entstehen. Preiser bezeichnet den Pioniergewinn daher auch als „Fortschrittsprämie“.
b) Marktlagengewinn (Q-Gewinn): Werden in einer Wirtschaft Investitionen durch Kredite und Geldschöpfung finanziert, entstehen dynamische Marktlagengewinne, von Preiser in Anlehnung an Keynes‘ Treatise on Money mit Q bezeichnet. Sie bilden zusammen mit der freiwilligen Ersparnis (S) den Gegenposten zur Investition (I=S+Q). Die Investitionen lösen in einer unterbeschäftigten Wirtschaft bei steigender Nachfrage und kurzfristig unelastischem Angebot Preissteigerungen in der Konsumgüterindustrie auf, die die Marktlagengewinne entstehen lassen. Im Laufe des Anpassungsprozesses (d.h. bei der Bewegung zu einem neuen Gleichgewicht hin) werden Multiplikatoreffekte ausgelöst durch die die Marktlagengewinne zugunsten der freiwilligen Ersparnis immer kleiner werden, bis sie im neuen kurzfristigen Gleichgewicht schließlich ganz verschwinden (I=S).

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
  • Preiser, E.:  Multiplikatorprozeß und dynamischer Unternehmergewinn
    1955
Bücher
Sachgebiete
dynamische Einkommen
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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