| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Werk befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, die für die Erstellung der E-Bilanz von Bedeutung sind. Anhand einfacher Anwendungsfälle ... Vorschau
19.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Abschreibungen in Deutschland
Abschreibungen in der gesamten deutschen Volkswirtschaft von 2001 bis 2010 (in Milliarden Euro)
Statistik: Abschreibungen in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Tourismus umfasst die Gesamtheit aller Erscheinungen und Beziehungen, die mit dem Verlassen des üblichen Lebensmittelpunktes und dem Aufenthalt an einer anderen Destination verbunden sind. Dies führt zu einer Vielzahl von Reisearten und Akteuren im Tourismus. Ökonomische, ökologische interkulturelle und infrastrukturelle ... mehr
von  Prof. Dr. Ursula Frietzsche
Basel III stellt ein auf Basel II aufbauendes und am 16.12.2010 in einer finalisierten Version veröffentlichtes, wesentlich aus zwei Teilkomponenten "Basel III: A global regulatory framework for more resilient banks and banking systems" und "Basel III: International framework for liquidity ... mehr
von  Prof. Dr. Michael Pohl

E-Bilanz

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Bezeichnung für die elektronische Übermittlung von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen an das Finanzamt.

Ausführliche Erklärung:

Bezeichnung für die elektronische Übermittlung von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen an das Finanzamt. Die entsprechende gesetzliche Verpflichtung hierfür findet sich in § 5b EStG. Betroffen von dieser Verpflichtung sind buchführungspflichtige Steuerpflichtige. Die Übermittlung von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen auf elektronischem Wege hat erstmals für Wirtschaftsjahre zu erfolgen, die nach dem 31.12.2011 beginnen; also typischerweise ab Veranlagungszeitraum 2012. Die Übermittlung der erforderlichen Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen hat nach amtlich vorgeschriebenem Gliederungsschema zu erfolgen (sog. Steuer-Taxonomie). Für die Übermittlung wird dabei auf das XBRL (Extensible Business Reporting Language)-Datenformat zurück gegriffen.

Für das Erstanwendungsjahr 2012 wurde es von Seiten der Finanzämter nicht beanstandet, wenn die erforderlichen Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen noch nicht nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung übermittelt werden (Nichtbeanstandungsregelung, BMF-Schreiben vom 28.9.2011). In diesem Fall mussten die geforderten Unterlagen aber in Papierform eingereicht werden.

Regelungen zur Übermittlung von Jahresabschlussinformationen finden sich auch an anderen Stellen. Bspw. bei der Einreichung von Daten zur Offenlegung beim elektronischen Bundesanzeiger in Deutschland sowie der Offenlegung bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission). Auch hierfür gibt es regelmäßig eigene Taxonomien für die Datengliederung und es wird dabei ebenfalls auf das XBRL-Datenformat für die Fernübermittlung zurück gegriffen. Auch beim IASB gibt es seit längerem Bestrebungen zur Festlegung einheitlicher IFRS-Taxonomien.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
E-Bilanz
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Customer Relationship Management (CRM) basiert auf dem Relationship Marketing, das die Beziehungen zu den Kunden betrachtet, dem Knowledge Management mit seinem immer umfangreicheren Wissen über Kunden, dem Business Process Management, das die Kundenprozesse strukturiert, und weiteren neuen Technologien, insbesondere ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Heinrich Holland
I. Begriff und Einordnung Unter dem Begriff Web 2.0 wird keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine in sozio-technischer Hinsicht veränderte Nutzung des Internets, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Es ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Richard Lackes, Dr. Markus Siepermann
I. Begriff Beschwerdemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen, die ein Unternehmen im Zusammenhang mit Kundenbeschwerden ergreift. II. Ziele des Beschwerdemanagements Das generelle Ziel des Beschwerdemanagements liegt darin, Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dadurch zu erhöhen, dass Kundenabwanderungen unzufriedener Kunden vermieden ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Stauss