| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Die erfahrenen Lehrbuchautoren Georg Schreyögg und Jochen Koch geben eine kompakte, modular aufgebaute Einführung in die wichtigsten Inhalte des Managements. ... Vorschau
32.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Volksbanken in Deutschland
Anzahl der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland von 1991 bis 2011
Statistik: Anzahl der Volksbanken in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und ... mehr
von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich
Immer häufiger nutzen Unternehmen verschiedener Branchen Sponsoring als Kommunikationsinstrument. Im Sport, bei kulturellen Ereignissen sowie im ökologischen, sozialen und medialen Bereich werden gezielt Personen, Projekte, Institutionen und audiovisuelle Programme unterstützt sowie eigene Veranstaltungen initiiert, um Teilnehmer und Zuschauer mit Kommunikationsabsichten ... mehr
von  Prof. Dr. Manfred Bruhn

EDEKA

Definition

ANZEIGE

wurde nach schon existierenden Zusammenschlüssen selbstständiger Lebensmittelhändler 1907 in Leipzig mit der damaligen Abkürzug EdK für Einkaufsgenossenschaften deutscher Kolonialwaren- und Lebensmittel-Einzelhändler gegründet. Sie ist 2012 mit 4.500 EDEKA-Kaufleuten die an Genossenschaftsgrundsätzen orientierte größte Einkaufsorganisation des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland mit Sitz in Hamburg.

1. Unternehmensstruktur: Die EDEKA-Gruppe besteht aus drei Bereichen: der EDEKA-Zentrale AG & Co. KG, die die strategische Unternehmenskonzeption bestimmt und entwickelt und die Beteiligungen an verschiedenen Handelsunternehmen (z.B. SPAR Handelsgesellschaft mbH, Marktkauf Holding GmbH) hält. Das operative Geschäft wird von 7 Regionalgesellschaften durchgeführt, an denen zu je 50 Prozent die EDEKA-Zentrale und 9 EDEKA-Genossenschaften beteiligt sind. Den Genossenschaften sind die selbstständigen Einzelhändler als Mitglieder angeschlossen. Sie sind auch Eigentümer von Produktionsbetrieben (Fleisch- und Backbetriebe, EDEKA-Fruchtkonto), von Supermärkten, SB-Warenhäusern u.a.  Zur EDEKA-Gruppe gehört auch die EDEKABANK AG und der EDEKA-Fachprüfungsverband.

2. Unternehmensgröße und Geschäftsfelder: Die gesamte EDEKA-Organisation erreichte 2011 einen Umsatz von 45,6 Mrd. Euro mit über 306.000 Beschäftigten. Nach wie vor ist das zentrale Geschäftsfeld der EDEKA das von den Genossenschaftsmitgliedern als selbstständige Einzelhändler angebotene Vollsortiment im Lebensmittelsektor. Eine neuere strategische Geschäftsfeldentwicklung ist der Einstieg in das Discountgeschäft. Dies wird durch die Übernahme des bislang zur Tengelmann-Handelsgruppe gehörenden Unternehmen Plus (ab 2009) bestätigt, wobei firmenpolitisch eine Fusion mit dem schon im EDEKA-Eigentum befindlichen Discounter Netto erfolgt.

3. Funktion der EDEKA-Organisation: Stärkung der Marktstellung ihrer Mitglieder durch gemeinschaftlichen Einkauf, die Standortsicherung des mittelständischen kooperativen Lebensmitteleinzelhandels, Unternehmensberatungen, gemeinschaftliche Werbung und Entwicklung von Markenartikeln sowie Erfahrungsaustausch und Fortbildung von Beschäftigten und Genossenschaftsmitgliedern.
Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
EDEKA
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Die Wirtschaftsgeografie beschäftigt sich mit der räumlichen Dimension wirtschaftlicher Prozesse und Aktivitäten. An der Schnittstelle zwischen Geowissenschaften, Geografie und Wirtschaftswissenschaften untersucht sie das Verhältnis von Wirtschaft und Raum und bemüht sich deshalb um eine Synthese von Wirtschaftsforschung und geografischer ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hans-Dieter Haas, Dr. Simon-Martin Neumair
I. Einführung Im Bereich der Informationstechnologie (IT) ermöglicht Cloud Computing neue Verfahren zur Bereitstellung von IT-Ressourcen, d.h. solchen Ressourcen, die Unternehmen bei der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) unterstützen. Beispiele hierfür sind Server oder Software-Anwendungen. Anstatt IT-Ressourcen in unternehmenseigenen Rechenzentren zu betreiben, können ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Christoph Fehling, Professor Dr. Frank Leymann
I. Grundlagen Die Aufgabe der Produktionsplanung und -steuerung als Teilbereich des operativen Produktionsmanagements besteht darin, für einen reibungslosen und wirtschaftlichen Produktionsprozess bei gegebenen und (weitgehend) unveränderbaren Kapazitäten zu sorgen. Im Einzelnen ist dabei festzulegen, welche absatzbestimmten Produkte in welchen Mengen im Planungszeitraum ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Christoph Siepermann