| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Sabine C. Altiparmak untersucht die Beziehung von institutioneller Unternehmenstheorie und ressourcenorientiertem Ansatz und zeigt auf, wie sich diese zu beiderseitigem ... Vorschau
42.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Volksbanken in Deutschland
Anzahl der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland von 1991 bis 2011
Statistik: Anzahl der Volksbanken in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Dienstleistungsmarketing ist eine Teildisziplin in der Marketingwissenschaft. Dienstleistungen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften wesentlich von Sachgütern: Sie bedürfen einer permanenten Leistungsfähigkeit des Anbieters sowie der Einbindung des Kunden in die Erstellung der Leistung und sind zumindest teilweise immateriell. Daraus ergeben ... mehr
von  Prof. Dr. Manfred Bruhn
Unter Internet Business wird die Abwicklung von Geschäftsprozessen jedweder Art über das Internet verstanden. Darunter fallen sowohl interne Prozesse, die sich nur auf Kommunikationspartner innerhalb eines Unternehmens beziehen, als auch solche Prozesse, die zwischen zwei Geschäftspartnern außerhalb des Unternehmens bestehen. ... mehr
von  Dr. Markus Siepermann

EDEKA

Definition

ANZEIGE

wurde nach schon existierenden Zusammenschlüssen selbstständiger Lebensmittelhändler 1907 in Leipzig mit der damaligen Abkürzug EdK für Einkaufsgenossenschaften deutscher Kolonialwaren- und Lebensmittel-Einzelhändler gegründet. Sie ist 2012 mit 4.500 EDEKA-Kaufleuten die an Genossenschaftsgrundsätzen orientierte größte Einkaufsorganisation des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland mit Sitz in Hamburg.

1. Unternehmensstruktur: Die EDEKA-Gruppe besteht aus drei Bereichen: der EDEKA-Zentrale AG & Co. KG, die die strategische Unternehmenskonzeption bestimmt und entwickelt und die Beteiligungen an verschiedenen Handelsunternehmen (z.B. SPAR Handelsgesellschaft mbH, Marktkauf Holding GmbH) hält. Das operative Geschäft wird von 7 Regionalgesellschaften durchgeführt, an denen zu je 50 Prozent die EDEKA-Zentrale und 9 EDEKA-Genossenschaften beteiligt sind. Den Genossenschaften sind die selbstständigen Einzelhändler als Mitglieder angeschlossen. Sie sind auch Eigentümer von Produktionsbetrieben (Fleisch- und Backbetriebe, EDEKA-Fruchtkonto), von Supermärkten, SB-Warenhäusern u.a.  Zur EDEKA-Gruppe gehört auch die EDEKABANK AG und der EDEKA-Fachprüfungsverband.

2. Unternehmensgröße und Geschäftsfelder: Die gesamte EDEKA-Organisation erreichte 2011 einen Umsatz von 45,6 Mrd. Euro mit über 306.000 Beschäftigten. Nach wie vor ist das zentrale Geschäftsfeld der EDEKA das von den Genossenschaftsmitgliedern als selbstständige Einzelhändler angebotene Vollsortiment im Lebensmittelsektor. Eine neuere strategische Geschäftsfeldentwicklung ist der Einstieg in das Discountgeschäft. Dies wird durch die Übernahme des bislang zur Tengelmann-Handelsgruppe gehörenden Unternehmen Plus (ab 2009) bestätigt, wobei firmenpolitisch eine Fusion mit dem schon im EDEKA-Eigentum befindlichen Discounter Netto erfolgt.

3. Funktion der EDEKA-Organisation: Stärkung der Marktstellung ihrer Mitglieder durch gemeinschaftlichen Einkauf, die Standortsicherung des mittelständischen kooperativen Lebensmitteleinzelhandels, Unternehmensberatungen, gemeinschaftliche Werbung und Entwicklung von Markenartikeln sowie Erfahrungsaustausch und Fortbildung von Beschäftigten und Genossenschaftsmitgliedern.
Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
EDEKA
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Wissensmanagement ist weit mehr als Informationsmanagement (z.B. Beerheide/ Katenkamp 2011). Information ist die notwendige Voraussetzung zur Generierung von Wissen. Deshalb kann man Informationen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jetta Frost
I. Zweck Der Lagebericht verkörpert ein rechtlich und funktional eigenständiges Rechnungslegungsinstrument der jährlichen Pflichtpublizität von Unternehmen neben dem Jahresabschluss. Er erläutert den Jahresabschluss und ergänzt diesen um Informationen allgemeiner Art über den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking, Prof. Dr. Norbert Pfitzer, Prof. Dr. Peter Oser
Stresstests dienen der Überprüfung der Verlustanfälligkeit von Kreditinstituten. Sie zeigen die Konsequenzen auf, für den Fall, dass außergewöhnliche, aber plausible Ereignisse eintreten. Dabei existieren zahlreiche unterschiedliche Verfahren von Stresstests, die jedoch einem gemeinsamen Ziel dienen: der Bestimmung der Widerstandsfähigkeit von ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Detlev Hummel