| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Berit Ernst untersucht, wie Bewertungen über die Leistungen von Unternehmensberatungen zustande kommen, und zeigt die komplexen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Faktoren ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Beliebteste Arbeitgeber von Wirtschaftswissenschaftlern
Die beliebtesten Arbeitgeber von angehenden Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland im Jahr 2010/2011
Statistik: Beliebteste Arbeitgeber von Wirtschaftswissenschaftlern
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Im Rahmen der Arbeitsmarkttheorien wird vom individuellen Verhalten der Wirtschaftssubjekte und deren Interaktionen auf Gesamtergebnisse am Arbeitsmarkt geschlossen.
von  Privatdozent Dr. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller
I. Begriff Ethno-Marketing ist die Ausgestaltung aller Beziehungen einer Unternehmung auf eine Zielgruppe, die sich aufgrund von historischen, kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten von der Bevölkerungsmehrheit in einem Land unterscheidet. Die Unterschiede können Einfluss auf psychographische Kriterien wie bspw. andersartige Einstellungen, ... mehr
von  Prof. Dr. Tanju Aygün

Effektivität

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Allgemein: Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Health Care Management: In der Gesundheitsökonomie bezeichnet Effektivität die Fähigkeit einer medizinischen Technologie, den Gesundheitszustand eines Patienten gezielt positiv zu beeinflussen.

Ausführliche Erklärung:

I. Allgemein:

Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Über die Art und Weise der Zielerreichung werden bei der Betrachtung unter Effektivitätsgesichtspunkten keine Aussagen getroffen.

Vgl. auch Effizienz.

 

II. Health Care Management:

In der Gesundheitsökonomie bezeichnet Effektivität die Fähigkeit einer medizinischen Technologie, den Gesundheitszustand eines Patienten gezielt positiv zu beeinflussen. Kriterium für die Effektivität einer Technologie ist der Zielerreichungsgrad (realisierter Gesundheitszustand zu angestrebtem Gesundheitszustand). Im Unterschied zu Effizienz ist die Zielerreichung unabhängig vom erforderlichen Aufwand (Ressourceneinsatz). In der gesundheitsökonomischen Evaluation wird - wie in der evidenzbasierten Medizin - zwischen efficacy und community effectiveness (unterschieden. Dabei bezeichnet efficacy die Wirksamkeit einer Gesundheitstechnologie unter Idealbedingungen einer klinischen Studie und community effectiveness beschreibt die Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen. Gesundheitsökonomische Evaluation ist insbesondere an der community effectiveness interessiert. Klinische Studien basieren grundsätzlich auf einem willkürlich kontrollierten Studiendesign (randomised controlled trial - RCT). In RCTs sind Effekte am eindeutigsten der Intervention zurechenbar und dementsprechend stellen RCTs den Goldstandard des Wirksamkeitsnachweises dar. Klinische Studien unterliegen jedoch häufig Sonderbedingungen. Die Patienten werden nach sehr restriktiven Einschlusskriterien in die Studie einbezogen (z.B. ohne Begleiterkrankungen), die Leistungserbringer sind hochmotiviert und die Patienten häufig bes. compliant (vgl. Compliance). Die Evaluierung der Community Effectiveness wird sich häufig nicht auf RCTs stützen können, sondern auf Beobachtungsstudien mit Kontrollgruppen, bei denen die Zuweisung der Patienten zu der Interventions- oder Kontrollgruppe nicht zufällig erfolgt, sondern durch die Entscheidung von Arzt oder Patient. Durch geeignete, multivariate statistische Verfahren soll die Vergleichbarkeit nachträglich hergestellt werden. Häufig werden die Ergebnisse von RCTs durch epidemiologisch gestützte Modelle auf die Alltagsbedingungen extrapoliert werden.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Effektivität
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Bezeichnung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre zielt auf jeden Teil der Betriebswirtschaftlehre, der sich mit den übergreifenden Aspekten des unternehmerischen Handelns befasst. So setzt sich die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre aus verschiedenen Sachfunktionslehren wie Produktion, Investition und Finanzierung, Forschung und Entwicklung, Marketing zusammen. Mit ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Charakterisierung Die Geldtheorie umfasst die Beziehungen zwischen den geldwirtschaftlichen Größen untereinander und jene zwischen Geld- und Güterwirtschaft unter Berücksichtigung internationaler Verflechtungen: Sie erklärt, welche Rolle die einzelnen Größen, wie z.B. Geld, Kredit und Zins, im Wirtschaftsablauf spielen. II. Wesen, Entstehung von ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler
I. Charakterisierung Die Geldpolitik beinhaltet alle Maßnahmen, die aufgrund geldtheoretischer Erkenntnisse zur Regelung der Geldversorgung und des Kreditangebots der Banken unter Beachtung der gesamtwirtschaftlichen Ziele ergriffen werden. Häufig findet sich auch die Bezeichnung „Geld- und Kreditpolitik“ mit der gleichen begrifflichen Bedeutung. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler
I. Institution und Organisation Zentralbanksystem der in der Europäischen Währungsunion (EWU) zusammengefassten Staaten, gegr. am 1.6.1998 als Nachfolgeorganisation des Europäischen Währungsinstituts (EWI), das zur Vorbereitung der Schaffung des ESZB ins Leben gerufen worden war. Das Zentralbanksystem besteht aus der Europäischen Zentralbank ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, PD Dr. Jörg Jasper, Prof. Dr. Albrecht F. Michler