| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Kompakt-Lexikon hilft Ihnen bei der Orientierung in allen Steuerangelegenheiten. In mehr als 2.400 Stichwörtern erfahren Sie alles über Abgabenordnung, ... Vorschau
19.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Steuereinnahmen des Bundes
Steuereinnahmen des Bundes nach ausgewählten Arten im Jahr 2011 (in Millionen Euro)
Statistik: Steuereinnahmen des Bundes
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Der Begriff der Organisation lässt sich nicht eindeutig definieren. Die Begriffslegung ist abhängig von der jeweils zugrundegelegten organisations-theoretischen Herangehensweise. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird unter Organisation das formale Regelwerk eines arbeitsteiligen Systems verstanden. Informale Regelungen werden nicht betrachtet. Derartige ... mehr
von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff: Das Kunstwort „Ergonomie“ ist griechischen Ursprungs und setzt sich zusammen aus den Begriffen „ergon“, gleichbedeutend mit dem Begriff Arbeit und „nomos“, was mit Gesetz oder Regel übersetzt werden kann. Daraus folgt, dass die Ergonomie die Lehre der Gesetzmäßigkeit ... mehr
von  Prof. Dr. Thomas Bartscher

Einfamilienhaus

Definition

ANZEIGE

Grundstücksart im Sinn des Bewertungsgesetzes, von Bedeutung v.a. für die Grundsteuer.

1. Begriff: Wohngrundstück, das nicht mehr als eine Wohnung enthält. Als Wohnung gilt dabei eine in sich abgeschlossene Zusammenfassung von Wohnräumen mit eigenem Zugang. Wohnungen des Hauspersonals sind nicht mitzurechnen.

Die Eigenschaft als Einfamilienhaus geht nicht verloren, wenn ein Grundstück teilweise unmittelbar eigenen oder fremden gewerblichen oder öffentlichen Zwecken dient und dadurch die Eigenart des Einfamilienhauses nicht wesentlich beeinträchtigt wird (§ 75 V BewG).

Anders: gemischtgenutztes Grundstück. Eine weitere Wohnung (z.B. Einliegerwohnung, Notwohnung) steht der Grundstücksart Einfamilienhaus entgegen (Zweifamilienhaus).

2. Einheitswert (Grundsteuer): Grundsätzlich nach dem Ertragswertverfahren (§§ 76 I, 78 ff. BewG; Ertragswert), ausnahmsweise nach dem Sachwertverfahren (§§ 76 III, 83 ff. BewG; Sachwert). Das Ergebnis der Bewertung wird in einem Einheitswert festgestellt.

3. Einfamilienhäuser werden zur Grundsteuer differenziert herangezogen, denn die Steuermesszahl (und Steuerhöhe) variiert anteilig mit der Höhe des Einheitswerts (ermäßigte Messzahl für die ersten 38.346,89 Euro des Einheitswerts; § 15 II GrStG).

4. Erbschaftsteuer: a) Bewertung: Der Wert von bebauten Grundstücken wird vorrangig nach dem Vergleichswertverfahren, nachrrangig nach dem Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren bewertet. Die unterschiedlichen Verfahren sind im Bewertungsgesetz geregelt.

b) Steuerbefreiungen und -begünstigungen bei der Erbschaftsteuer: durch §13 Nr. 4a, 4b, 4c des ErbStG sind erbschaftsteuerliche Begünstigungen in Form von Steuerbefreiungen eingeführt worden, soweit es sich bei dem betroffenen bebauten Grundstück um ein sog. Familienheim handelt.

5. Einkommensteuer:
(1) Bei Fremdvermietung: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.
(2) Bei Selbstnutzung oder unentgeltlicher Überlassung: Steuerlich irrelevant, eine evtl. steuerliche Förderung des Erwerbs (zuletzt: Eigenheimzulage) ist seit 2006 nicht mehr vorgesehen.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundsätzliche Charakterisierung Die Budgetierung ist eines der zentralen Führungsinstrumente und wird daher auch vielfach als „Rückgrat der Unternehmenssteuerung“ charakterisiert. Dennoch stand die Budgetierung immer wieder in der Kritik (zu starr, zu aufwendig, ohne Strategiebezug etc.) und war Ende der 1990er-Jahre ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Utz Schäffer
I. Begriff und Bedeutung 1. Begriff Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten. Unternehmensberatung ist der Teilbereich des Consulting, der auf den speziellen Organisationstyp Unternehmung abgestellt ist. Obwohl die ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke
I. Begriff Unter einer strategischen Planung wird die Institutionalisierung eines umfassenden Prozesses verstanden, um zu entscheiden, in welche Richtung sich ein Unternehmen (oder ein Teilbereich des Unternehmens) entwickeln soll, d.h. welche Erfolgspotenziale es nutzen und ausschöpfen sollte, und welchen Weg in ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Günter Müller-Stewens