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Einkommensverteilung

Definition

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Die Einkommensverteilung zählt zu den Hauptmerkmalen jedes sozialen Systems. Während es zu Zeiten von David Ricardo und später bei Karl Marx um die Frage der Entlohnung der aggregierten Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden ging, steht heute die personelle Einkommensverteilung im Mittelpunkt des verteilungspolitischen Interesses. Das hat einen einfachen Grund: Die Faktoreinkommensverteilung ist nicht mehr relevant für das soziale Problem der Einkommensungleichheit. Es ist freilich kein einfacher Schritt von der Ermittlung bestimmter Einkommensunterschiede zur Feststellung eines gerechten oder ungerechten Zustands. Trotz ihrer großen politischen Relevanz ist die Verteilungstheorie immer noch ein Randgebiet der Wirtschaftswissenschaften.

I. Empirische Bestandsaufnahme

1. Funktionale Einkommensverteilung

Die Aufteilung des volkswirtschaftlichen Gesamteinkommens auf die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital wird im Allgemeinen durch die Lohnquote erfasst. Diese setzt die Bruttolohn- und Gehaltssumme sowie die Sozialbeiträge der Arbeitgeber in Relation zum Volkseinkommen. In Deutschland entfallen etwa zwei Drittel des Volkseinkommens auf den Faktor Arbeit und ein Drittel auf den Faktor Kapital.

2. Personelle Einkommensverteilung

Die Verteilung der Einkommen zwischen Personen weist national und international eine Reihe von empirischen Regelmäßigkeiten auf. Das hervorstechendste und über die Zeit höchst stabile Merkmal ist die Rechtsschiefe der Verteilung – die relative Häufigkeitsverteilung der Einkommen ist also asymmetrisch und weist ein langes rechtes Ende auf. Das Durchschnittseinkommen übersteigt stets das Medianeinkommen. Insbes. die Arbeitseinkommensverteilung kann approximativ durch die Log-Normalverteilung beschrieben werden. Das obere Ende der Einkommensverteilung genügt in vielen Fällen dem Pareto-Gesetz.

II. Ökonomische Ursachen

Zu den Hauptursachen der beobachteten Einkommensstreuung zählen zum einen Unterschiede in den Grundausstattungen an produktiven Ressourcen und zum anderen die Struktur der Faktorpreise, bestimmt durch eine Kombination aus institutionellen, marktbezogenen und sozialen Einflüssen.

1. Arbeitseinkommen

Die beiden prinzipiellen Einkommensquellen sind das Arbeitseinkommen und das Kapitaleinkommen. Das Arbeitseinkommen stellt für die meisten Individuen die mit Abstand wichtigste Einkommensquelle dar. Darüber hinaus macht die Ungleichheit der Arbeitseinkommen auch den größten Teil der Einkommensstreuung aus. Zur Ergründung der ökonomischen Ursachen der Ungleichheit der Arbeitseinkommen ist es konzeptionell sinnvoll, zwischen persönlichen Merkmalen (Arbeitsangebotsseite) und der Funktionsweise des Arbeitsmarktes (Arbeitsnachfrageseite) zu unterscheiden. Zu den wesentlichen empirisch identifizierten Bestimmungsfaktoren der persönlichen Merkmale zählen Unterschiede in den produktiven Fähigkeiten (welche das genau sein sollen, ist unter Ökonomen, Soziologen und Psychologen durchaus umstritten), Unterschiede in der Arbeitsintensität, der Risikobereitschaft, in Schule und Ausbildung oder der Berufserfahrung. Auch Erbschaften (hier ist kein finanzielles Vermögen gemeint, sondern Humankapital; dieses ist z.T. eine Folge genetischer Erbanlagen, aber auch ein Resultat familiärer Umstände), kulturelle Einflüsse und nicht zuletzt der Zufall sind zu berücksichtigen.

Der Prozess individueller Entscheidungen, das mikroökonomische Optimierungsverhalten, spielt bei der Analyse der personellen Einkommensverteilung eine bedeutende Rolle. Individuelle Möglichkeiten und Resultate werden dadurch voneinander getrennt. Neben dem Prozess der Entscheidungen führt auch der Zufall zu einer solchen Trennung. Wichtige aggregierte Ursachenkategorien der Arbeitseinkommensstreuung sind daher die drei Komponenten Entscheidung, Zufall und Option, wobei ungleiche Optionen (Chancenungleichheit) auf Unterschiede in der genetischen Grundausstattung, dem Familienhintergrund und kulturellen Einflüssen zurückgeführt werden können.

Die Angebotssicht der persönlichen Merkmale geht von einem kompetitiven und perfekt funktionierenden Arbeitsmarkt aus, sodass Individuen mit identischen Qualifikationen auch das gleiche Arbeitseinkommen erhalten. Aber natürlich gibt es darüber hinaus viele Gründe für ein mögliches Ungleichgewicht im Arbeitsmarkt, sodass Individuen trotz gleicher Angebotsmerkmale unterschiedliche Arbeitseinkommen erzielen. Zu den weiteren Ursachen der Einkommensstreuung zählen damit Themen der unvollständigen Information seitens der Unternehmen, sehr langsame Anpassungsprozesse, staatliche Einmischung, institutionelle Hemmnisse, Diskriminierung, Gewerkschaften sowie interne Arbeitsmärkte (vgl. Arbeitsmarkttheorien).

2. Kapitaleinkommen

Die Streuung der Kapitaleinkommen ist zurückzuführen auf die ungleiche Verteilung der Vermögen. Empirischen Untersuchungen zufolge gehören unternehmerisches Geschick, Risikobereitschaft, Erbvorgänge sowie das individuelle Sparverhalten zu den wichtigsten Bestimmungsfaktoren hoher Vermögen.

III. Theoretische Ansätze

Eine einheitliche Theorie der Einkommensverteilung existiert bis heute nicht. Es gibt jedoch einige gut entwickelte Bausteine der Verteilungstheorie. Das gilt insbes. für die Verteilung der Arbeitseinkommen, auf die sich daher die nachfolgende knappe Übersicht beschränkt. Zur Verteilung der Kapitaleinkommen sei auf die Stichworte Vermögen und Vermögensverteilung verwiesen.

1. Stochastische Theorien

Alle theoretischen Ansätze verfolgen das Ziel, die in I.2 beschriebenen empirischen Regelmäßigkeiten zu erklären. Die stochastischen Ansätze beginnen dabei mit Verteilungsannahmen zu den produktiven Grundausstattungen der Erwerbstätigen und studieren dann solche stochastischen Strukturen, die etwa die Rechtsschiefe oder sogar die funktionale Form der beobachteten Verteilung generieren können. Es werden Erkenntnisse der Wahrscheinlichkeitstheorie herangezogen und empirische Gesetzmäßigkeiten formuliert, etwa das Gesetz des proportionalen Effekts. Stochastische Modelle sind im deskriptiven Sinne zwar relativ erfolgreich, enthalten aber keinerlei strukturelle Hinweise zur Entstehung und Verteilung der individuellen Einkommen. Ihnen fehlt der ökonomische Inhalt.

2. Selektionsmodelle

Auch diese Ansätze beginnen mit Annahmen zur Produktivitätsverteilung der Erwerbstätigen. Doch wird hier die Verteilung der Arbeitseinkommen durch die Entscheidung der Erwerbstätigen bestimmt, wie sie ihre Fähigkeiten einer spezifischen Erwerbstätigkeit bestmöglich zuordnen können. Auf diese Weise werden die Determinanten und Verteilungen ökonomischer Renten auf dem Arbeitsmarkt beleuchtet und die Entstehung asymmetrischer Verteilungen mit langem rechten Ende aufgrund von Selektionsmechanismen erklärt.

3. Unvollständige Information

Die in diese Kategorie fallenden Sortierungsmodelle stellen eine dynamische Erweiterung der Selektionsmodelle dar. Sie beschreiben wie die Erwerbstätigen im Zeitverlauf die gewählten Tätigkeiten ändern, wenn sie mehr über ihre eigenen Fähigkeiten gelernt haben. Die zunächst bestehende Unsicherheit über Begabungen und produktive Fähigkeiten der Erwerbstätigen geht im Laufe der Beobachtung der erbrachten Leistung zurück und nähert sich einer erwarteten Arbeitsproduktivität, die dann eine wesentliche Rolle bei der Bestimmung des Lohnwachstums, der Arbeitsmobilität sowie des Arbeitseinkommens und seiner Verteilung (insbes. innerhalb einer Kohorte) spielt.

4. Humankapitaltheorie

Ging es bisher um die Zuteilung unterschiedlicher Erwerbstätiger auf unterschiedliche Aufgaben sowie um eine Betrachtung der Zuteilungsänderung, wenn der Markt Informationen über die tatsächlichen Begabungen offenlegt, beschreibt die Humankapitaltheorie den Prozess der Aneignung produktiver Fähigkeiten. Sie demonstriert, dass die Ungleichheit der Arbeitseinkommen eine Notwendigkeit darstellt, wenn bestimmte berufliche Tätigkeiten eine höhere und teurere Investition in das eigene Humankapital erfordern als andere. Die humankapitaltheoretischen Ansätze führen Differenzen der Arbeitseinkommen auf unterschiedlich hohe Ausbildungskosten zurück, die ihrerseits wiederum in Verbindung gebracht werden mit genetisch bedingten Talenten, dem Familienhintergrund sowie den Besonderheiten des Kapitalmarkts. Selbst bei identischer Anfangsausstattung an produktiver Kapazität legen Investitionen in die Ausbildung Produktivitätsunterschiede und damit auch Einkommensunterschiede zwischen den Erwerbstätigen fest.

5. Agency-Theorie

Statt eine Theorie der Arbeitseinkommensverteilung auf eine Erklärung der Verteilung der individuellen Produktivität zu gründen und sich ferner auf einen vollständigen Wettbewerb zu berufen, der sicherstellt, dass das Arbeitseinkommen die individuelle Produktivität korrekt widerspiegelt, kehren Agency-Modelle die Kausalitäten um. Sie beschreiben, wie Unternehmen eine Arbeitseinkommensverteilung wählen, um die gewünschte Höhe der individuellen Produktivität herbeizuführen. Rechtsschiefe Lohnverteilungen erweisen sich somit als effiziente Anreizmechanismen innerhalb eines Unternehmens. Agency-Modelle beschreiben interne Kompensationsmechanismen, die unterschiedliche Anreizprobleme zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu lösen versuchen. Auch dieser Ansatz vermag eine rechtsschiefe Lohnverteilung zu begründen.

IV. Ökonomische Ungleichheit und soziale Wohlfahrt

Die Einkommensverteilung einer Volkswirtschaft stellt sowohl das Endergebnis als auch den Input eines komplexen ökonomischen Prozesses dar. Zwischen der deskriptiven Ermittlung der Einkommensstreuung und ihrer normativen Bewertung liegt das weite Feld der Moralphilosophie. Die Wirtschaftswissenschaft verwendet die Konstruktion einer sozialen Wohlfahrtsfunktion, um den Brückenschlag zwischen positiver und normativer Theorie sichtbar zu machen – ein Brückenschlag, den die praktische Politik häufig übersieht. Die Wünschbarkeit verschiedener Effekte staatlicher Verteilungspolitik wird anhand ihrer Einflüsse auf die gesellschaftliche Wohlfahrt bewertet. Letztere wird durch die soziale Wohlfahrtsfunktion, die auf ein explizites Werturteil zu gründen ist, erfasst, indem sie die Politikeffekte über alle Individuen einer Bevölkerung aggregiert. Die praktische Politik unterstellt dabei einen quantitativen Zusammenhang zwischen der Einkommensverteilung und der sozialen Wohlfahrt. Diesen gibt es, doch kann das Ausmaß der ökonomischen Ungleichheit ohne eine explizite Einführung von Werturteilen über die Verteilung nicht ermittelt werden.

V. Die Rolle des Staates

Wettbewerbsmärkte sind im Idealfall besonders geeignet, die bestmögliche Allokation der Ressourcen zu finden sowie die Entscheidung über das zweckmäßigste Produktionsverfahren für die Herstellung bestimmter Güter zu treffen. Weniger hilfreich sind Märkte dagegen bei der Suche nach Lösungen, wie die erwirtschafteten Güter und Erträge aufgeteilt werden sollen. Eine effiziente Volkswirtschaft kann durchaus zu einer höchst ungleichen Verteilung der Einkommen und Vermögen führen.

Ein wie auch immer begründeter Eingriff des Staates in die personelle Einkommensverteilung führt in aller Regel zu einem Konflikt zwischen Effizienz und Gerechtigkeit. Nur in wenigen Fällen ist eine Umverteilung mit einer Paretoverbesserung (vgl. Pareto-Optimum) vereinbar – etwa im Falle altruistischer Präferenzen, der Interpretation der Einkommensverteilung als öffentliches Gut, der Assekuranztheorie des Staates oder der Sicherung sozialer Stabilität. Die staatliche Umverteilungspolitik befasst sich mit der Wirkung der Einkommens- und Vermögensbesteuerung, den Effekten des sozialen Sicherungssystems oder ganz generell der Reform des Steuer- und Transfersystems. Dabei überdeckt die positive Frage, wer gewinnt und wer verliert, die zwingend zu stellende normative Frage, ob die Einkommensverteilung durch staatliche Eingriffe geändert werden sollte.

Neueren Erkenntnissen der Public-Choice-Theorie (vgl. Neue Politische Ökonomie) zufolge sind staatliche Umverteilungsmotive weniger durch wohlfahrtsorientierte als vielmehr durch politökonomische Ziele beeinflusst. Strategisches Verhalten und die Sicherung der politischen Macht prägen Verteilungsszenarien offenbar weit stärker als das Ziel einer Maximierung der sozialen Wohlfahrt. Das liefert eine teilweise Erklärung der empirischen Beobachtung, dass sich die staatlichen Umverteilungsmaßnahmen v.a. auf die Mitte der Verteilung (in der Nähe des Medianeinkommens) und weniger auf das untere Ende konzentrieren.

Die Standardantwort der Verteilungspolitik auf Einkommensungleichheit sind Steuern und Transfers. Die auf diesen Instrumenten basierenden Umverteilungsprogramme haben zwar einen sehr hohen Anteil an den Staatsausgaben und dem Sozialprodukt, doch ist der quantitative Verteilungseffekt in fast allen entwickelten Volkswirtschaften eher gering. Wesentlich effektiver als Steuern und Transfers sind neueren empirischen Erkenntnissen zufolge staatliche Investitionen in bestimmte öffentliche Güter, insbes. in Bildung und Gesundheit. Im Sinne einer Reduzierung der ökonomischen Ungleichheit hat sich zudem eine Umverteilung der Vermögen als effektiver erwiesen als eine Umverteilung der Einkommen.

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
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    Princeton: Princeton University Press, 2000
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    2. Auflage, Oxford/New York: Oxford University Press, 1983
  • Atkinson, A.B., Bourguignon, F., eds.:  Handbook of Income Distribution
    Amsterdam: North Holland, 2000
  • Atkinson, A.B., Piketty, T., eds.:  Top Incomes: A Global Perspective
    Oxford/New York: Oxford University Press, 2010
  • Atkinson, A.B., Piketty, T., eds.:  Top Incomes over the Twentieth Century: A Contrast between European and English-Speaking Countries
    Oxford/New York: Oxford University Press, 2007
  • Barro, Robert J., Sala-i-Martin, Xavier:  Economic Growth
    2. Auflage, Cambridge/Mass.: MIT Press, 2003
  • Becker, G.S.:  Human Capital
    3. Auflage, Chicago: University of Chicago Press, 1993
  • Campano, F., Salvatore, D.:  Income Distribution
    Oxford/New York: Oxford University Press, 2006
  • Champernowne, D.G.:  The Distribution of Income between Persons
    Cambridge: Cambridge University Press, 1973
  • Creedy, J.:  Modelling Income Distribution
    Cheltenham: Edward Elgar, 2002
  • Hauser, R., Becker, I.:  Anatomie der Einkommensverteilung – Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichproben 1969-1998
    Berlin: Sigma, 2003
  • Heckman, J., Krueger, A.B.:  Inequality in America: What Role for Human Capital Policies?
    Cambridge/Mass.: MIT Press, 2003
  • Hills, J.:  Inequality and the State
    Oxford/New York: Oxford University Press, 2004
  • Morgan, S.L., et al., eds.:  Mobility and Inequality
    Stanford: Stanford University Press, 2011
  • Roemer, J.E.:  Theories of Distributive Justice
    Cambridge/Mass.: Harvard University Press, 1996
  • Rosen, H.S., Gayer, T.:  Public Finance
    9. Auflage,  Boston: Irwin McGraw Hill, 2010  Kap. 7
  • Sattinger, M.:  Income Distribution
    Cheltenham: Edward Elgar, 2001
  • Sen, A.K.:  Inequality Reexamined
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  • Tawney, R.H.:  Equality
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  • Weizsäcker, R.K. von:  „Einkommen und Einkommensverteilung“; in: W. Heun et al., Hrsg.: Evangelisches Staatslexikon
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  • Weizsäcker, R.K. von:  A Theory of Earnings Distribution
    Cambridge: Cambridge University Press, 1993
  • Young, H.P.:  Equity. In Theory and Practice
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Zeitschriften
  • Bowles, S.:  „Understanding Unequal Economic Opportunity“
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  • Bredl, T., Horvath, M., Weizsäcker, R.K. von:  „Hat Ungleichheit negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum?“
    2012  in: WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium, S. 532-539.
  • Persson, T., Tabellini, G.:  “Is Inequality Harmful for Growth?”
    1994  in: American Economic Review, S. 600-621.
Sachgebiete
Einkommensverteilung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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