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Zahlungsansprüche von Unternehmen gegen ihre Kunden stellen illiquide Buchforderungen dar. Die Verbriefung solcher Forderungsbestände bietet eine Möglichkeit zur Refinanzierung, da sie die Forderungsbestände in handelsfähige Wertpapiere umwandelt, die am Kapitalmarkt platziert werden können. Unternehmen können mit dem frischen Kapital Investitionen ... mehr
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Electronic Data Interchange (EDI)

Definition

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papierloser, z.T. automatisierter, auf elektronischem Weg erfolgender Datenaustausch zwischen verschiedenen Unternehmen (externer Austausch) bzw. einzelnen Unternehmensteilen (interner Austausch). Für die elektronische Übertragung sind die Daten nach einheitlichen internationalen Standards strukturiert und formatiert (z.B. EDIFACT, EANCON-, SINFOS-Nachrichten-Standards, SINFOS-Stammdatenpool). Die Daten enthalten detaillierte produkt- und prozessbezogene Informationen. Nutzen und Ziel der elektronischen Datenübertragung ist ein zeitreduzierter und verlässlicher Informationsfluss, der eine Beschleunigung der Geschäftsprozesse ermöglicht sowie die Logistikkosten senkt und den Servicegrad erhöht. Basisfunktion der EDI-Software im Unternehmen ist der Transfer unternehmensinterner Daten in den Nachrichtenstandard und umgekehrt. EDI bietet folgende Vorteile: Vermeidung der Mehrfacherfassung bereits vorliegender Daten und damit verbundener Erfassungsfehler, automatische Weiterverarbeitung eingehender Daten, schnellere Informationsweitergabe und damit verbundener geringere Bearbeitungszeiten sowie herstellerunabhängige Datenübermittlung durch eine einheitliche normierte Schnittstelle.

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Literaturhinweise
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Sachgebiete
Electronic Data Interchange (EDI)
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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