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Energiemanagement

Definition

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Kurzerklärung:

Energiemanagement ist die Kombination aller Maßnahmen, die bei einer geforderten Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherstellen. Es bezieht sich auf Strukturen, Prozesse und Systeme sowie auf menschliche Verhaltensweisen und -änderungen.

Ausführliche Erklärung:

1. Allgemein: Energiemanagement ist die Kombination aller Maßnahmen, die bei einer geforderten Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherstellen. Es bezieht sich auf Strukturen, Prozesse, Systeme und bauliche Gegebenheiten sowie auf menschliche Verhaltensweisen und -änderungen.

2. Ziele: Ein Anliegen des Energiemanagements ist es, den privaten oder betrieblichen Energieverbrauch und den Verbrauch von Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffen zu senken. Die Energieeffizienz im Haushalt und im Unternehmen soll nachhaltig verbessert werden. Um dies zu erreichen, wird die Wärmedämmung verbessert, die Heiztechnik erneuert und ein Energiemanagementsystem eingesetzt.

3. Energiemanagementsystem: Ein Energiemanagementsystem dient der systematischen Erfassung und Kommunikation der Energieströme und der automatischen Steuerung von Einrichtungen und Apparaten zur Verbesserung der Energieeffizienz. Es kann Smart Metering (intelligente Zähler) umfassen und als Smart Grid (intelligentes Stromnetz) umgesetzt sein. Insgesamt können cyber-physische Systeme eine Rolle spielen.

4. Kritik und Ausblick: Aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes und der Industrie 4.0 ist Energiemanagement hilfreich, aus Sicht von Datenschutz, Verbraucherschutz, Wettbewerbsrecht und Informationsethik problematisch, wenn etwa Energiemanagementsysteme Rückschlüsse auf Gewohnheiten und Präferenzen von Privathaushalten und die Produktivität und Auslastung von Unternehmen zulassen.

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Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Sachgebiete
Energiemanagement
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
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