| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Verena Verhofen legt eine Systematisierung von konzernabschlusspolitischen Gestaltungsmöglichkeiten dar und zeigt konkrete Aktionsparameter sowie die Möglichkeiten und Grenzen ihres Einsatzes ... Vorschau
64.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Beliebteste Arbeitgeber von Wirtschaftswissenschaftlern
Die beliebtesten Arbeitgeber von angehenden Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland im Jahr 2010/2011
Statistik: Beliebteste Arbeitgeber von Wirtschaftswissenschaftlern
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Begriff Postwachstumsökonomik bezeichnet eine ökologisch orientierte Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften. Der Zusammenhang zwischen nachhaltiger Entwicklung und Wirtschaftswachstum bildet ihren Gegenstandsbereich. II. Merkmale Behandelt werden im Wesentlichen drei Fragestellungen: a) Analyse der Kausalzusammenhänge, die implizieren, dass weiteres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ... mehr
von  apl. Prof. Dr. Niko Paech
Die Informationsethik hat die Moral (in) der Informationsgesellschaft zum Gegenstand. Sie untersucht, wie wir uns, Informations- und Kommunikationstechnologien und neue Medien anbietend und nutzend, in moralischer Hinsicht verhalten bzw. verhalten sollen.
von  Prof. Dr. Oliver Bendel

entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Bezeichnung für ein Programm innerhalb der Betriebswirtschaftslehre (BWL), das die Bedeutung von Entscheidungen systematisch betont.

Ausführliche Erklärung:

1. Bezeichnung für ein Programm innerhalb der Betriebswirtschaftslehre (BWL), das die Bedeutung von Entscheidungen systematisch betont. Begründer dieser Richtung ist E. Heinen, der damit eine Öffnung des Fachs gegenüber den sozialwissenschaftlichen Nachbardisziplinen einleitete.

2. Aus einer Analyse von Zielentscheidungen ergibt sich die Abkehr von der Vorstellung einer monistischen Zielfunktion in Form von Gewinnmaximierung. Stattdessen wird betont, dass Betriebe mehrere Ziele verfolgen und insofern von einem Zielbündel auszugehen ist. Neben typisch ökonomischen Zielen (Gewinn-, Umsatz- und Wirtschaftlichkeitsstreben; Sicherung des Unternehmenspotenzials) wird dabei auch auf die Bedeutung des Macht- oder Prestigestrebens hingewiesen.

Vgl. auch Unternehmungsziele.

3. Das Wissenschaftsprogramm der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre wird gegliedert: a) In eine vorgelagerte Erklärungsaufgabe: Beschreibung und Erklärung des betrieblichen Entscheidungsfeldes; Ziel ist die Bildung von Erklärungsmodellen (nach Heinen in Form von Produktions- und Kostenfunktionen, Preisabsatzfunktionen, Modellen der kollektiven Entscheidungsfindung etc.) im Sinn einer vereinfachenden Abbildung der Komplexen Realität.

b) In eine nachgelagerte Gestaltungsaufgabe: Entscheidungsmodelle, die eine optimale Gestaltung des Entscheidungsfeldes erlauben (Modell). Wegen dieser Dienstleistungsfunktion gegenüber der Praxis begreift sich die entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre als praktisch-normative Wissenschaft (normative Betriebswirtschaftslehre).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Bezeichnung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre zielt auf jeden Teil der Betriebswirtschaftlehre, der sich mit den übergreifenden Aspekten des unternehmerischen Handelns befasst. So setzt sich die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre aus verschiedenen Sachfunktionslehren wie Produktion, Investition und Finanzierung, Forschung und Entwicklung, Marketing zusammen. Mit ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Zweck und Ziel Die Börsenkommunikation gehört zu den Kommunikationsformen der Public Relations (PR). Ihr zentraler Zweck ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Kapitalmarkt zu sichern. Die Aktie wird dabei weniger als Anteilsschein am Unternehmen, sondern vielmehr als eigenständiges Produkt ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Perry Reisewitz
I. Grundlagen Integrationen im Zuge von Unternehmensakquisitionen und -fusionen (Post Merger Integration) finden unter spezifischen Rahmenbedingungen und wechselnden Vorzeichen statt. Nichtsdestoweniger lassen sich fünf wichtige Kernaufgaben identifizieren, die bei jeder Post Merger Integration nahezu immer die gleichen sind. Nur die erfolgreiche ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff und Einordnung Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken, die mit der unternehmerischen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Markus Siepermann