| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 38.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Mehr zur Definition
Bücher (versandkostenfrei von beck-shop.de)
Die betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie stellt ein mächtiges Instrumentarium zur Strukturierung und Lösung von Entscheidungsproblemen zur Verfügung. Ziel der Entscheidungstheorie sind rationale ... mehr
Statistik (von statista.com)
Entscheidungen treffen
Treffen Sie viele Entscheidungen mehr mit dem Gefühl als mit dem Verstand?
Statistik: Entscheidungen treffen Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "Entscheidungsprozess"
B2B-News (aus über 100 Fachmedien)
Nach langem Entscheidungsprozess haben 13 Unternehmen der Fleischbranche Eckpunkte für die Einführung von Millionen neuer Boxen festgelegt. ... ... mehr
Fachartikel (aus Springer DE Fachzeitschriften)
Manchmal ist es wirklich schwierig, sich zu entscheiden: Soll man dem Bauchgefühl folgen? Oder nur Fakten sprechen lassen? Die richtige Kombination bringt weiter: Nutzen Sie Ihre Intuition und Ihr Wissen, ... mehr

ANZEIGE

Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Position und Wesen der Eigenverantwortlichkeit Die Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers (WP) sind umfangreich und bedeutend. Folgt man der Wirtschaftsprüferordnung (WPO) und dem Katalog des vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) herausgegebenen Wirtschaftsprüferhandbuches (WPH), der sich an der WPO orientiert, dann gehören ... mehr
von  WP Dr. Werner Krommes
Das Käuferverhalten umfasst das Verhalten von Nachfragern beim Kauf, Ge- und Verbrauch von wirtschaftlichen Gütern bzw. Leistungen. Hiervon abzugrenzen und enger gefasst ist das Konsumentenverhalten, welches sich auf das Verhalten von Endverbrauchern beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern bzw. ... mehr
von  Prof. Dr. Prof. h. c. Bernhard Swoboda, Prof. Dr. Thomas Foscht

ANZEIGE

Entscheidungsprozess

(weitergeleitet von Entscheidungsphasen)

Definition

ANZEIGE

1. Bezeichnung für mehrstufige Entscheidungen.

2. Bezeichnung für den Ablauf einer Entscheidung in einer Organisation. Man unterscheidet danach zentrale von dezentralen Entscheidungsprozessen.

3. Bezeichnung für den geistigen Arbeitsablauf einer Individualentscheidung. Wird mit dem Begriff "Ent­schei­dung" nicht allein der Entschluss, son­dern auch dessen Vorbereitung bezeichnet, so lässt sich eine Ent­schei­dung als ein im Zeitablauf sich voll­zie­hender Prozess auffassen, der aus Vorent­schei­­dun­gen, der eigentlichen Entscheidung und nachfolgenden weiteren Entscheidungen be­steht.

Es lassen sich fünf Phasen eines Entscheidungsprozesses unterscheiden: (1) Problemformulierung: Der Ent­schei­dungsprozess wird durch die Wahrnehmung von Symptomen angeregt, die eine Entscheidung erfordern bzw. ratsam erscheinen lassen. Der Entscheider formuliert daraufhin das Entscheidungsproblem. Die Problemformulierung kann unmittelbar evident sein, aber auch einen Suchprozess erfordern. Wie das zu lösende Ent­schei­dungsproblem konkret beschrieben werden soll, ist eine Frage der Zweckmäßigkeit. Die Problemformulierung stellt somit selbst ein Ent­schei­dungsproblem dar.
(2) Präzisierung des Zielsystems: Zwar beinhaltet eine Problemformulierung bereits Zielvorstellungen, diese müssen jedoch in der Regel präzisiert werden, um eine hinreichende Orientierung für die Alternativensuche und -bewertung zu haben.
(3) Erforschung von Alternativen: Diese beinhaltet die Alternastivensuche und die Prognose der Ergebnisse der Alternativen, aber auch die Ermittlung von Beschränkungen des Handlungsspielraums.
(4) Auswahl einer Alternative: Diese repräsentiert die eigentliche Entscheidung.
(5) Entscheidungen in der Realisationsphase: Nach der Auswahl einer Handlungsalternative sind weitere Entscheidungen bei der konkreten Umsetzung zu treffen, da die Alternative nicht alle Detailmaßnahmen bescheibt, die in der Realisationsphase festzulegen sind.

Zwischen den Phasen eines Entscheidungsprozesses bestehen Interdependenzen. So beeinflusst bspw. die Alternativensuche die Präzisierung des Zielsystems, da der Entscheider seine Zielvorstellungen in der Regel anpasst, wenn er konkretere Vorstellungen über seine Handlungsmöglichkeiten hat.


ANZEIGE

Sachgebiete
Entscheidungsprozess
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Man kann folgende Begriffsauffassungen unterscheiden: Ergebnisorientierter Planungsbegriff Planung ist die Produktion von Plänen, d.h. vereinfachter, symbolischer Modelle zukünftiger realer Systeme. Mit diesen Plänen soll ein Commitment geschaffen werden, innerhalb einer angegebenen Zeit bestimmte Systemzustände zu erreichen. Prozessorientierter Planungsbegriff Planung ist eine Phase im ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Günter Müller-Stewens
I. Begriff Abk. CSR, stellt einen aus dem Anglo-Amerikanischen kommenden (normativen) Schlüsselbegriff der Unternehmensethik dar, welcher die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen aufspannt. CSR wird dabei in Wissenschaft und Praxis höchst unterschiedlich interpretiert, sodass es sich hierbei nicht um ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Nick Lin-Hi
I. Grundlagen 1. Entwicklung Sponsoring zählt in der Zwischenzeit zu den etablierten Instrumenten im Kommunikationsmix der Unternehmen. Erste Sponsoringengagements finden sich bereits in den 1960er-Jahren als Form der Schleichwerbung bei Sportveranstaltungen sowie in den 1970er-Jahren als Form der Sportwerbung. Erst seit den ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn