| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Globales Wirtschaften stellt auch die Wissenschaft vor die Aufgabe, über interkulturelle Zusammenhänge sowie wirtschafts- und rechtsethische Grundfragen Klarheit zu gewinnen. ... Vorschau
59.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 39,90 € - inkl. weiterer 50.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Verfügungsrechte bestimmen, ökonomisch betrachtet, die in einer Gesellschaft anerkannten Handlungsspielräume und –anreize von Akteuren hinsichtlich knapper Ressourcen, die alternative Verwendungsmöglichkeiten haben. Definition und Zuordnung von Verfügungsrechten sind aus volkwirtschaftlicher Sicht maßgeblich für Höhe und Verteilung des Wohlstands in einer Gesellschaft.
von  Prof. Dr. Rupert Windisch, Peter Burgold
I. Begriff Bezeichnung für Objekte, die sowohl die allgemeine als auch die spezifische Portabilität anderer Objekte verbessern und auf diese Weise zum „Wohlstand der Nationen“ (A. Smith) beitragen. II. Forschung 1. Forschungansätze Als elementarer Bestandteil gesellschaftlicher Wertschöpfungsprozesse ist die Tüte ... mehr
von  Prof. Dr. Andreas Suchanek

Erhard

Definition

ANZEIGE

Ludwig, 1897–1977, Ökonom und Politiker (CDU). Er wurde 1924 bei Oppenheimer in Frankfurt a.M. mit einer währungspolitischen Arbeit promoviert. 1928–1942 war er am Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware an der Handelshochschule Nürnberg tätig (Konsumforschung), 1942–1944 Leiter des Instituts für Industrieforschung in Nürnberg. 1943–1944 verfasste er eine Denkschrift über die Beseitigung der zurückgestauten Inflation nach dem Krieg („Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung“, Faksimiledruck 1977). 1945–1946 war er bayerischer Wirtschaftsminister, seit 1947 Honorarprofessor in München, 1947–1948 Leiter der bizonalen Sonderstelle „Geld und Kredit“ in Bad Homburg v.d.H., die im Auftrag der Amerikaner und Briten die Währungsreform vorbereitete. Als Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Frankfurt a.M. 1948–1949 setzte er eine Wirtschaftsreform gegen Widerstand der Besatzungsmächte im Anschluss an die Währungsreform durch: das „Leitsätzegesetz“ vom 24.6.1948 beseitigte die öffentliche Warenbewirtschaftung weitgehend. Dies war die grundlegende Weichenstellung zur Sozialen Marktwirtschaft. Als Bundeswirtschaftsminister 1949–1963 (MdB 1949–1977) prägte er die Soziale Marktwirtschaft durch wirtschaftliche Liberalisierung und die Wettbewerbsgesetzgebung. Seit Beginn der 1960er-Jahre warnte er vor wachsendem Egoismus, Materialismus und der Gefahr, dass die Gesellschaft durch die Interessenverbände vermachtet und dass die individuelle Freiheit reduziert würde (formierte Gesellschaft). Den Zeitgenossen galt er als „Vater des Wirtschaftswunders“ und populäre Personifizierung des Wirtschaftsaufschwungs. 1963 wurde er Bundeskanzler. 1966 musste er zurücktreten. Die Gründe waren innerparteiliche Opposition, eine Wahlniederlage der CDU in Nordrhein-Westfalen, außenwirtschaftliche Probleme beim deutsch-amerikanischen Devisenausgleich und das Auseinanderbrechen der Koalition mit der FDP wegen Streits über die Haushaltssanierung 1967 nach einer Rezession.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Erhard
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
Die Verteilungstheorie hat zum Ziel, die Verteilung des laufenden Einkommens bzw. des Vermögens systematisch zu analysieren. Die Analyse kann auf verschiedene Einkommens- bzw. Vermögensarten oder auf verschiedene Gruppen von Einkommensbeziehern bzw. Vermögensbesitzern ausgerichtet sein. Zur theoretischen Analyse der Vermögensverteilung liegen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Hagen Krämer
Fundraising ist die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer steuerbegünstigten Organisation, welche darauf abzielen, alle benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Institutionen) zu möglichst ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Michael Urselmann
I. Begriff 1. Allgemein Property Rights. Aus ökonomischer Sicht bezeichnen Verfügungsrechte die Fähigkeit (Property Right) des damit ausgestatteten Wirtschafters, eine bestimmte Entscheidung – im Besonderen ein bestimmtes Handeln oder Unterlassen bezüglich eines bestimmten knappen Gutes – im Rahmen einer anerkannten sozialen Beziehung ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Rupert Windisch, Peter Burgold