| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Für Studenten, die einen schnellen Einstieg in die konzeptionellen Grundlagen der modernen Finanzwissenschaft gewinnen wollen, ohne spezifische Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Finanzierungssaldo des Bundes
Finanzierungssaldo des Bundeshaushalts von 1969 bis 2012 (in Milliarden Euro)
Statistik: Finanzierungssaldo des Bundes
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Inhaltsverzeichnis I. Medienmanagement als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin II. Das Medienunternehmen als Institution III. Medienmanagement als Prozess I. Medienmanagement als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin 1. Medienökonomie und Medienmanagement: Gegenstand der Medienökonomie ist die ökonomische Analyse der Bedingungen journalistischer Produktion, der Distribution und des Konsums von Medieninhalten und Trägermedien. Unterschieden werden ... mehr
von  Prof. Dr. Insa Sjurts
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften in Handelsunternehmen allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider

Erwerbseinkünfte

Definition

ANZEIGE

1. Begriff: Öffentliche Erwerbseinkünfte sind öffentliche Einnahmen, die die öffentliche Hand infolge einer Beteiligung an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung im Marktprozess erzielt, ohne dass sie, wie bei Abgaben, hoheitliche Gewalt einsetzt. Einnahmen können als Erwerbseinkünfte bezeichnet werden, unabhängig von Organisation, Rechtsform, Zweck der Einnahmenerzielung und Marktposition der öffentlichen Hand.

Beispiele: Erlöse aus dem Verkauf von Gütern und Dienstleistungen der öffentlichen Unternehmen, Zinsen aus der Kreditvergabe durch die öffentliche Verwaltung. Erwerbseinkünfte werden erzielt von Regiebetrieben, Eigenbetrieben, Kapitalgesellschaften im öffentlichen Eigentum. Private Erwerbseinkünfte sind Einkünfte aus selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit.

2. Abgrenzung: Eine saubere Trennung zwischen öffentlichen Erwerbseinkünften und Gebühren bzw. Beiträgen ist oftmals schwierig, z.B. in der Wasserversorgung.

3. Beurteilung: Probleme hinsichtlich der Wirtschaftsordnung ergeben sich durch die Monopolstellung von öffentlichen Unternehmen wie auch durch die mit dem öffentlichen Eigentum verbundene Verfügungsmacht in bestimmten Wirtschaftsbereichen. Auch in einer Wirtschaftsordnung mit grundsätzlich privatem Eigentum an den Produktionsmitteln existieren Sektoren mit öffentlicher Beteiligung (Energiewirtschaft, Urproduktion, Verkehrswirtschaft, Kommunikation, Bankwesen). Ein hoher Anteil öffentlicher Erwerbseinkünfte an den Gesamteinnahmen bringt solche Problematiken deutlich zum Vorschein.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Erwerbseinkünfte
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Ursprung Vor dem Hintergrund immer lauterer Kritik an der Eindimensionalität finanzieller Kennzahlensysteme in den USA wurde Anfang der 1990er-Jahre unter der Leitung von R.S. Kaplan und D.P. Norton ein Forschungsprojekt mit zwölf US-amerikanischen Unternehmen durchgeführt. Ziel war, die vorhandenen Kennzahlensysteme ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
I. Begriff und Gegenstand Seit den späten 1990er-Jahren wurde die wirtschafts- und strukturpolitische Diskussion in Deutschland und anderen hochentwickelten Ländern stark vom Schlagwort der „Neuen Ökonomie” (New Economy) geprägt. Sie stand unter der Erwartung, dass das Internet und damit verknüpfte Informations- ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Henning Klodt
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Sozialstruktur ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich