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Die Regulierung der Rechnungslegung war lange Zeit eine Staatsaufgabe und damit von vielfältigen nationalen Besonderheiten geprägt. Die folglich international wenig vergleichbaren Rechnungslegungsdaten behinderten somit das Zusammenwachsen der Kapitalmärkte.
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Fluch der Rohstoffe

Definition

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unter Entwicklungsökonomen und Geografen diskutierte These, welche den Reichtum an Rohstoffen vieler Entwicklungsländer für Demokratiedefizite und extreme Korruption verantwortlich macht und als Entwicklungshemmnis beim Streben nach wirtschaftlicher Prosperität erscheinen lässt. Meist handelt es sich dabei um strategische Rohstoffe, d.h. Energieträger (z.B. Erdöl, Erdgas, Kohle, Uran) oder industriell genutzte Rohstoffe, welche existenziell für die Funktionsfähigkeit der Volkswirtschaften von Industrieländern sind (z.B. Kupfer, Kobalt, Platin, Mangan, Coltan etc.), aber auch um gewinnträchtige Minerale wie Diamanten, Edelsteine, Gold und mit Abstrichen wertvolle Tropenhölzer. Aufgrund ihres Beutecharakters werden derartige Rohstoffe zu einer bedeutenden Einnahmequelle für einflussreiche Eliten. Die Gewinne aus dem Rohstoffhandel fließen nicht nur in die Entwicklung des jeweiligen Landes, sondern auch in die Errichtung und Aufrechterhaltung klientelistischer Herrschaftssysteme. Nicht selten kommt es - wie die Beispiele „Blutdiamanten“ in Westafrika, Coltan im Ostkongo oder Erdöl in Nigeria zeigen - zu kriegerischen Auseinandersetzungen und demzufolge zu dauerhaften politischen und wirtschaftlichen Instabilitäten.

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Sachgebiete
Fluch der Rohstoffe
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschaftsgeografie
Informationen zu den Sachgebieten
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