| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Aktuell und umfassend schildert der Autor in diesem "Standardwerk zum Luftverkehr" (Fachzeitschrift FVW International) die wirtschaftliche und politische Situation des ... Vorschau
34.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Einnahmen im Tourismus weltweit
Weltweite Tourismuseinnahmen von 2000 bis 2010 (in Milliarden US-Dollar)
Statistik: Einnahmen im Tourismus weltweit
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter der risikoorientierten Bepreisung wird die Festlegung eines Preises für eine unternehmerische Leistung verstanden, bei der neben den Kosten der Leistung und einem i.d.R. prozentualen Aufschlag als Abgeltung des Unternehmerwagnisses auch mögliche Risiken mit einbezogen werden.
von  Dr. Markus Siepermann
Die Erbschaftsteuer besteuert den Übergang von Vermögenswerten. Dies kann im Erbfall der Übergang der Vermögenswerte auf den Erben oder aber im Schenkungsfall unter Lebenden auch die Besteuerung der verschenkten Vermögenswerte sein. Auch die Vermögensübertragung im Falle einer Zweckzuwendung unterliegt der ... mehr
von  Hans-Ulrich Dietz

Fluggesellschaft

Definition

ANZEIGE

Luftverkehrsgesellschaft, Airline, Carrier; 1. Begriff: Unternehmen, deren Geschäftszweck die Beförderung von Personen, Fracht und Post auf dem Luftwege ist.

2. Typen: Fluggesellschaften lassen sich nach mehreren Kriterien systematisieren. Nach dem Transportobjekt unterscheidet man Fracht- und Passage-Fluggesellschaften. Nach der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit im Rahmen der allg. gültigen Beförderungsbedingungen unterscheidet man Fluggesellschaften des öffentlichen Flugverkehrs (Linienverkehr) und des nicht-öffentlichen Flugverkehrs (reiner Gelegenheitsverkehr bzw. Charterverkehr und privater Luftverkehr). Nach dem zugrunde liegenden Geschäftsmodell unterscheidet man Netzwerk-, Regional-, Low-Cost- und Leisure-Fluggesellschaften.
a) Netzwerk-Fluggesellschaften (z.B. Lufthansa Passage Airline) betreiben einen oder mehrere Flughafen-Drehscheiben (Hubs), in denen ein Großteil der Passagiere der Fluggesellschaft von Zu- auf Abbringer-Flüge umsteigt.
b) Regional-Fluggesellschaften (z.B. American Eagle Airlines) fliegen mit kleineren Flugzeugen (mit weniger als 100 Sitzen) aufkommensschwächere, kontinentale Strecken.
c) Low-Cost-Fluggesellschaften (z.B. Ryanair) verzichten auf aufwendigen Service, fliegen hochgradig effizient und bieten Flüge zu sehr niedrigen Preisen an.
d) Leisure-Fluggesellschaften (z.B. Condor, s. auch Charterverkehr) befördern insbesondere Freizeitreisende zu touristisch attraktiven Destinationen.

3. Aktuelle Entwicklungen: Die meisten Netzwerk-Fluggesellschaften kooperieren seit Mitte der 1990er-Jahre in globalen strategischen Allianzen (Star Alliance, SkyTeam und Oneworld). In jüngerer Zeit nehmen Mergers & Acquisitions zu. Die Liberalisierung des Luftverkehrs und eine steigende Preissensibilität der Nachfrager führen dazu, dass Low-Cost-Fluggesellschaften in allen Regionen der Welt die höchsten Wachstumsraten aufweisen. Wichtige Merkmale des Low-Cost-Geschäftsmodells werden mittlerweile von Netzwerk- und Leisure-Fluggesellschaften übernommen, die Grenzen der Geschäftsmodelle verschwimmen dadurch zusehends.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Literaturhinweise
Bücher
Sachgebiete
Fluggesellschaft
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundsätzliche Charakterisierung Die Budgetierung ist eines der zentralen Führungsinstrumente und wird daher auch vielfach als „Rückgrat der Unternehmenssteuerung“ charakterisiert. Dennoch stand die Budgetierung immer wieder in der Kritik (zu starr, zu aufwendig, ohne Strategiebezug etc.) und war Ende der 1990er-Jahre ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Utz Schäffer
I. Begriff und Bedeutung 1. Begriff Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten. Unternehmensberatung ist der Teilbereich des Consulting, der auf den speziellen Organisationstyp Unternehmung abgestellt ist. Obwohl die ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke
I. Begriff Unter einer strategischen Planung wird die Institutionalisierung eines umfassenden Prozesses verstanden, um zu entscheiden, in welche Richtung sich ein Unternehmen (oder ein Teilbereich des Unternehmens) entwickeln soll, d.h. welche Erfolgspotenziale es nutzen und ausschöpfen sollte, und welchen Weg in ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Günter Müller-Stewens