| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
André Schulz betrachtet Diversitätsmanagement als strategische Konzeption der internationalen Unternehmensführung. Er zeigt, wie mithilfe eines diversitätsbewussten Personal- und Umweltmanagements sowohl ... Vorschau
54.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Der Begriff der Organisation lässt sich nicht eindeutig definieren. Die Begriffslegung ist abhängig von der jeweils zugrundegelegten organisations-theoretischen Herangehensweise. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird unter Organisation das formale Regelwerk eines arbeitsteiligen Systems verstanden. Informale Regelungen werden nicht betrachtet. Derartige ... mehr
von  Prof. Dr. Gerhard Schewe
I. Begriff: Das Kunstwort „Ergonomie“ ist griechischen Ursprungs und setzt sich zusammen aus den Begriffen „ergon“, gleichbedeutend mit dem Begriff Arbeit und „nomos“, was mit Gesetz oder Regel übersetzt werden kann. Daraus folgt, dass die Ergonomie die Lehre der Gesetzmäßigkeit ... mehr
von  Prof. Dr. Thomas Bartscher

Gap-Analyse

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Darstellung von Abweichungen zwischen auf unterschiedlichen Annahmen basierenden, zukünftigen Entwicklungsverläufen des Geschäfts (Gap, Lücke).

Ausführliche Erklärung:

Lückenanalyse; Instrument des strategischen Managements.

1. Ziel: Darstellung von Abweichungen zwischen auf unterschiedlichen Annahmen basierenden, zukünftigen Entwicklungsverläufen des Geschäfts (Gap, Lücke). Es erfolgen Interpretation dieser Lücke und Vorschläge zu ihrer Schließung.

2. Darstellung der Gap-Analyse in einem Koordinatensystem: Auf der Ordinate steht der Lückenindikator (z.B. der Umsatz), auf der Abszisse die Zeit. Die unterste Kurve ist i.d.R. die Extrapolation des Basisgeschäfts. Die oberste Kurve stellt die Entwicklung des Geschäfts unter der Annahme dar, dass alle Potenziale des Unternehmens genutzt werden, um zukünftige Gelegenheiten wahrzunehmen und Gefahren zu umgehen; es können zukünftig zu erwartende Veränderungen im Bestand der Potenziale des Unternehmens mit einbezogen werden (Potenzialanalyse).

Vgl. auch Abbildung „Gap-Analyse”.

3. Folgerungen: Die Lücke zwischen den auf unterschiedlichen Annahmen zur Nutzung der Potenziale des Unternehmens basierenden Entwicklungslinien ist Anlass zu Überlegungen hinsichtlich Veränderungen in den Wertschöpfungsstrategien (z.B. Marktdurchdringung über neue Produkte), die die Lücke schließen könnten.

4. Differenzierung: Die Gesamtlücke kann auch differenzierter betrachtet werden, z.B. über Unterteilung in operative und strategische Lücke. Ihre Trennungskurve ist die Entwicklungslinie des Geschäfts unter der Annahme der bestmöglichen Nutzung aller bestehenden Potenziale, während die Obergrenze der strategischen Lücke auch zukünftig zu erwartende Potenzialveränderungen mit einschließt.

5. Beurteilung: Die Gap-Analyse ist ein eher grobes, wenig differenziertes und exploratives Instrument. Vertiefende Methoden der strategischen Analyse, z.B. Produkt/Markt-Matrix oder Portfolio-Analyse, sollten sich deshalb der Gap-Analyse anschließen.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Gap-Analyse
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Grundlagen Die Aufgabe der Produktionsplanung und -steuerung als Teilbereich des operativen Produktionsmanagements besteht darin, für einen reibungslosen und wirtschaftlichen Produktionsprozess bei gegebenen und (weitgehend) unveränderbaren Kapazitäten zu sorgen. Im Einzelnen ist dabei festzulegen, welche absatzbestimmten Produkte in welchen Mengen im Planungszeitraum ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Christoph Siepermann
I. Gegenstand Als Spezialgebiet der klassischen Unternehmensberatung beinhaltet die Strategieberatung die Unterstützung eines Unternehmens oder einer Organisation bei der Behandlung strategischer Fragestellungen. Diese betreffen die Überprüfung, Weiterentwicklung oder Neuentwicklung von Zielrichtungen, Konzepten und Maßnahmen einschließlich der Gestaltung gesamthafter Geschäftsmodelle. Strategieentwicklung ist ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Dr. Jörg Schneider
I. Gegenstand und Bedeutung Gegenstand der Informationsökonomik ist die Analyse ökonomischer Systeme unter besonderer Berücksichtigung der Tatsache, dass die Wirtschaftssubjekte unter unvollständiger Information bezüglich Gegenwart und Zukunft entscheiden und handeln. Die Unvollständigkeit der Information erwächst aus Unsicherheit über zukünftige Ereignisse und ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Arnold Picot