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Verfügungsrechte bestimmen, ökonomisch betrachtet, die in einer Gesellschaft anerkannten Handlungsspielräume und –anreize von Akteuren hinsichtlich knapper Ressourcen, die alternative Verwendungsmöglichkeiten haben. Definition und Zuordnung von Verfügungsrechten sind aus volkwirtschaftlicher Sicht maßgeblich für Höhe und Verteilung des Wohlstands in einer Gesellschaft.
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I. Begriff Bezeichnung für Objekte, die sowohl die allgemeine als auch die spezifische Portabilität anderer Objekte verbessern und auf diese Weise zum „Wohlstand der Nationen“ (A. Smith) beitragen. II. Forschung 1. Forschungansätze Als elementarer Bestandteil gesellschaftlicher Wertschöpfungsprozesse ist die Tüte ... mehr
von  Prof. Dr. Andreas Suchanek

Genussrechte

Definition

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1. Formen: Bei der AG z.B. können Genussrechte zu einem Anteil am Reingewinn oder am Liquidationserlös berechtigen. Die Gewährung von Genussrechten geschieht häufig als Gründerlohn, bei Sanierung und anderen Gelegenheiten.

2. Charakterisierung: Genussrechte sind an Aktienbesitz nicht gebunden; die Inhaber der Genussrechte haben weder Stimmrecht noch sonstige Mitgliedschaftsrechte. Genussrechte gewähren somit nur einen rein schuldrechtlichen Anspruch, keinen mitgliedschaftsrechtlichen. Dadurch unterscheiden sie sich von den Sonderrechten der Vorzugsaktien. Die Gewährung von Genussrechten bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (§ 221 AktG).

3. Über die Genussrechte wird im Allgemeinen ein Genussschein ausgestellt.

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Sachgebiete
Genussrechte
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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