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Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS)

Definition

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durch die dt. Kreditwirtschaft mit Sitz in Frankfurt a.M. 1982 gegründete GmbH zur Ausübung der Dienstleistungsfunktion für die Emittenten der Eurocard (Kartenabrechnung, Umsatzclearing, Pflege des Akzeptanzstellennetzes und Sicherheitsmanagement), zur Ausübung der Verrechnungsfunktion für das Eurocheque-System in der Bundesrepublik Deutschland und zur Unterstützung der Kreditwirtschaft bei der Entwicklung, Pflege, Durchführung sowie Sicherung zukünftiger Zahlungssysteme wie POS - Point of Sale (POS) - u.a., hervorgegangen aus der Fusion der Eurocard GmbH und der dt. Eurocheque-Zentrale. Die GZS stand den Kreditinstituten als Service-Unternehmung für die technische Abwicklung und zentrale Abrechnungsstelle mit den Vertragsunternehmungen sowie mit der internationalen MasterCard-Organisation zur Verfügung. Daneben erfüllte sie eine Betreuungs- und Akquisitionsfunktion für die Vertragsunternehmungen in der Bundesrepublik Deutschland.

Seit Juni 2006 gehört die GZS zu der First Data Deutschland GmbH, einem Dienstleister für bargeldlosen und kartengestützten Zahlungsverkehr in Deutschland und der Schweiz mit Sitz in Bad Vilbel. Die GZS wurde aufgelöst und ihre Aktivitäten wurden auf First Data und deren Tochter TeleCash GmbH & Co. KG aufgeteilt, die Unternehmen zogen zum Jahreswechsel 2017/18 nach Bad Homburg um.

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Literaturhinweise/Links
Sachgebiete
Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS)
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Das Erbrecht wird verfassungsrechtlich grundsätzlich in Art. 14 des Grundgesetzes (GG) garantiert, Inhalt und Schranken des Erbrechts sind jedoch durch gesetzliche Regelungen zu bestimmen. Diese vornehmlich im Fünften Buch des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), aber auch im Sachenrecht und Familienrecht kodifizierten ... mehr
Die Abgabenordnung (AO), beschlossen am 16.3.1976, ist am 1.1.1977 in Kraft getreten.––Sie ist das elementarste Gesetz des dt. Steuerrechts und wird, da sie für alle Steuerarten geltende materielle und verfahrensrechtliche Vorschriften enthält, auch als „Mantelgesetz“ oder „Steuergrundgesetz“ bezeichnet.––Die Abgabenordnung gilt ... mehr
Die Bezeichnung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre zielt auf jeden Teil der Betriebswirtschaftlehre, der sich mit den übergreifenden Aspekten des unternehmerischen Handelns befasst. So setzt sich die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre aus verschiedenen Sachfunktionslehren wie Produktion, Investition und Finanzierung, Forschung und Entwicklung, Marketing zusammen. Mit ... mehr
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