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gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmensführung

Definition

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Kurzerklärung:

Forderung an Manager von (Groß-)Unternehmen (Unternehmensverfassung).

Ausführliche Erklärung:

Forderung an Manager von (Groß-)Unternehmen (Unternehmensverfassung).

1. Idee: Freiwillige Einbeziehung der Interessen verschiedener Bezugsgruppen - Anspruchsgruppen - der Unternehmung (Konsumenten, Arbeitnehmer, Geldgeber, Gesellschaft) in unternehmerische Entscheidungen. Bei Konflikten ist es Aufgabe der Unternhemensführung (Manager), ethisch tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Die Idee kann als Reaktion auf die Kritik an der kapitalistischen Unternehmensverfassung, der Machtstellung von (Groß-)Unternehmen und den Legitimationsdefiziten der Managerherrschaft in Publikumsgesellschaften verstanden werden.

2. Herausforderungen bestehen im Kern in der Vereinbarkeit von ethischen Ansprüchen und dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip. Ansatzpunkte hierfür liegen in der investiven Wirkung von Selbstbindungsmechanismen, welche den Aufbau von Reputation, Integrität, Vertrauen usw. ermöglichen.

3. Operationalisierung und Implementierung durch Verhaltenskodizes und Instrumente wie Sozialbilanz, Code of Conduct oder Deutscher Corporate Governance Kodex.

4. Kritik: a) Von wirtschaftsliberaler Seite: Kollektivistisch und unvereinbar mit den Prinzipien einer freiheitlichen Marktwirtschaft, sofern das erwerbswirtschaftliche Prinzip vernachlässigt wird.

b) Aus demokratietheoretischer Sicht: Elitär-personalistischer Lösungsansatz.

c) Weitere Kritikpunkte: Mangelhafte Operationalität der zu berücksichtigenden Interesseninhalte; pseudo-normative Leerformel.

5. Bedeutung: Keine Alternative zur Reform der Unternehmensverfassung (Mitbestimmung, Verbraucherpolitik, Publizität, Umweltschutz), aber im Rahmen der Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility von Bedeutung.

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Sachgebiete
gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmensführung
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
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