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Gewinn

Definition

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I. Handelsrecht:

1. Unternehmungsgewinn (Jahresüberschuss): Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen eines Geschäftsjahres (Unternehmensergebnis).

2. Ermittlung des Gewinns: Erfolgsrechnung, Gewinnermittlung.

3. Behandlung des Gewinns (der Gewinnanteile): a) bei Personengesellschaften: Gewinn- und Verlustbeteiligung.

b) bei Kapitalgesellschaften: Gewinnausschüttung, Gewinnverwendung.

II. Kostenrechnung:

1. Betriebsgewinn: Differenz zwischen Erlösen und Kosten einer Periode (Betriebsergebnis; Deckungsbeitrag).

2. Neutraler Gewinn: Unternehmungsgewinn – Betriebsgewinn (neutrales Ergebnis).

III. Steuerrecht:

Die Ermittlung des Gewinns kann auf unterschiedliche Weise erfolgen (Einkünfteermittlung). Der steuerpflichtige Gewinn unterliegt der Einkommen- oder Körperschaftsteuer und bildet den Ausgangswert für die Errechnung des Gewerbeertrags (§ 7 GewStG).

IV. Preis- und Markttheorie:

Differenz zwischen Erlös U(x) und Kosten K(x):

G(x) = U(x) – K(x).

Die erste Ableitung dieser Funktion nennt man Grenzgewinn:

G' (x)=U' (x) – K' (x).

Der Grenzgewinn ist demnach die Gewinnveränderung, die sich ergibt, wenn eine Einheit zusätzlich produziert und verkauft wird. Er muss gleich Null werden, wenn ein Maximum bestimmt werden soll (notwendige Bedingung):

G'\ (\overline{x})  = 0 \Leftrightarrow U'\ (\overline{x})\ = K' (\overline{x})

Hinreichend ist die Bedingung:

G'' (\overline{x}) < 0\textnormal{, also}\  U''\ (\overline{x}) < K'' (\overline{x}).

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Sachgebiete
Informationen zu den Sachgebieten
Das interne Rechnungswesen ist wie die externe Rechnungslegung, die betriebswirtschaftliche Statistik und die Planungsrechnung Teil des betrieblichen Rechnungswesens und somit ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre.––Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind primär die Unternehmensleitung und andere unternehmensinterne Personen oder Stellen, nur in ... mehr
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
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I. Begriff 1. Allgemein Property Rights. Aus ökonomischer Sicht bezeichnen Verfügungsrechte die Fähigkeit (Property Right) des damit ausgestatteten Wirtschafters, eine bestimmte Entscheidung – im Besonderen ein bestimmtes Handeln oder Unterlassen bezüglich eines bestimmten knappen Gutes – im Rahmen einer anerkannten sozialen Beziehung ... mehr
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I. Einleitung Bereits Montesquieu erkannte im „Esprit des lois“ den Zusammenhang zwischen Finanzwissenschaft (FW) und Gesellschaft indem er meinte, dass jeder Verfassungsform „von Natur aus“ eine bestimmte Steuerart zugehöre. Rudolf Goldscheid, der Urheber des Begriffs Finanzsoziologie (FS), definierte sie um 1917 ... mehr
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I. Begriff Tourismus (Fremdenverkehr, touristischer Reiseverkehr) umfasst die Gesamtheit aller Erscheinungen und Beziehungen, die mit dem Verlassen des üblichen Lebensmittelpunktes und dem Aufenthalt an einer anderen Destination bzw. dem Bereisen einer anderen Region verbunden sind. Das Kriterium der Bewegung außerhalb des ... mehr
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