| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Michael Weber entwickelt risikoadäquate Konzepte zur Preisbestimmung und für bankenaufsichtsrechtliche Regelungen von Kreditderivaten unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Sichtweisen von kreditrisikoübernehmender ... Vorschau
42.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anzahl der Gerichte in Deutschland
Anzahl der Gerichte in Deutschland nach Gerichtsart (Stand: 01.01.2011)
Statistik: Anzahl der Gerichte in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Die Bezeichnung Mergers and Acquisitions (M&A) zu deutsch Fusion von Unternehmen und Erwerb von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen - steht für alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Übertragung und Belastung von Eigentumsrechten an Unternehmen einschließlich der Konzernbildung, der Umstrukturierung von Konzernen, ... mehr
von  Jun.-Prof. Dr. Mark Mietzner
Fundraising ist die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer steuerbegünstigten Organisation, welche darauf abzielen, alle benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Institutionen) zu möglichst ... mehr
von  Prof. Dr. Michael Urselmann

Gläubigerausschuss

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Im Insolvenzverfahren grundsätzlich fakultatives Gläubigerorgan mit der Aufgabe, den Insolvenzverwalter zu unterstützen und zu überwachen.

Ausführliche Erklärung:

im Insolvenzverfahren grundsätzlich fakultatives Gläubigerorgan mit der Aufgabe, den Insolvenzverwalter zu unterstützen und zu überwachen.

1. Bestellung: Vorläufiger Gläubigerausschuss kann vom Insolvenzgericht vor der ersten Gläubigerversammlung aus den Reihen der Gläubiger bestellt werden (§ 67 I InsO). Im Übrigen entscheidet über Bestellung und Wahl der Mitglieder die Gläubigerversammlung (§ 68 InsO). Sie wählt Gläubiger oder andere Personen (mit einfacher Mehrheit). Die Mitglieder des Gläubigerausschusses sind für die Erfüllung ihrer Pflichten allen Beteiligten verantwortlich (§ 71 InsO).

2. Aufgaben des Gläubigerausschusses: Die Mitglieder des Gläubigerausschusses haben den Insolvenzverwalter zu unterstützen und zu überwachen (§ 69 InsO). Quittungen oder Anweisungen des Verwalters an die Hinterlegungsstellen für Geld, Wertpapiere oder Kostbarkeiten bedürfen mangels anderweitigen Beschlusses der Gläubigerversammlung der Mitzeichnung eines Mitgliedes (§ 149 II InsO). Genehmigung bei zahlreichen Geschäften des Insolvenzverwalters (§§ 160, 161 InsO). Der Insolvenzverwalter ist dem Gläubigerausschuss auskunftspflichtig. Keine Anweisung oder Überwachung durch das Insolvenzgericht.

3. Beschlussfassung: Zur Beschlussfähigkeit ist Teilnahme der Mehrzahl der Mitglieder erforderlich. Es entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen (§ 72 InsO).

4. Vergütung sowie angemessene Auslagen, die aus der Masse zu bezahlen sind, werden vom Insolvenzgericht nach Anhörung der Gläubigerversammlung festgesetzt; näher geregelt in § 73 InsO und der Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung vom 19.8.1998 (BGBl. I S. 2205) m.spät. Änd.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Gläubigerausschuss
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Sozialstruktur ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich
I. Innovationsmanagement - Wettbewerbsstärke durch Neuerung Innovationsmanagement ist eine betriebliche Kerntätigkeit, die im Wesentlichen an den Eigenschaften einer Innovation ausgerichtet ist und damit Managementaspekte verbindet. Der Begriff der Innovation lässt sich aus dem lateinischen Wortstamm novus ableiten und umschreibt die Einführung ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Martin G. Möhrle
I. Grenzüberschreitende Wirtschaftsprüfungsleistungen und US-amerikanischer Einfluss Die Berufsstatistik der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) weist für Mitte 2012 mehr als 14.400 Wirtschaftsprüfer (WP) und mehr als 2.700 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) aus. Die zahlreichen Mandate dieser Mitgliedergruppen der WPK können nicht über die in der Bundesrepublik ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Reinhold Hömberg