| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Renommierte Autoren aus Wissenschaft und Praxis nehmen Stellung zur zunehmenden Bedeutung des Produktionsfaktors Information und zeigen Wege zur Profilierung des ... Vorschau
124.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Umsatz des Großhandels in Deutschland
Umsatz des deutschen Großhandels von 2001 bis 2011 (in Milliarden Euro)
Statistik: Umsatz des Großhandels in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Energiekrise, saurer Regen, Entsorgungsnotstand, Wasserknappheit, Klimawandel, Regenwaldzerstörung, Biodiversität, Überflutungen - unabhängig davon, welches Umweltthema gerade in Medien präsent ist, sind immer auch Unternehmen betroffen. Seien es Kostenerhöhungen durch steigende Energie- oder Rohstoffpreise, Umsatzeinbußen durch verändertes Konsumentenverhalten, seien es rechtliche Regelungen ... mehr
von  Prof. Dr. Edeltraud Günther
Der Begriff Krisenmanagement entstand im politischen Bereich, wobei dessen erstmalige Verwendung dort umstritten ist, mehrheitlich aber J.F. Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 zugeschrieben wird. In der Betriebswirtschaftslehre findet der Begriff Krisenmanagement verstärkt erst seit den 1970er-Jahren Verwendung, wenn ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek, Prof. Dr. Stefanie Fiege

Handelsmarke

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

Waren- oder Firmenkennzeichen, mit denen Handelsbetriebe Waren versehen oder ver­sehen lassen, wodurch sie als Eigner oder Dispo­sitionsträger der Marke auftreten.

Ausführliche Erklärung:
engl. Private Brand, Store Brand, Distributor Brand, Private Label; sind Waren- oder Firmenkennzeichen, mit denen Handelsbetriebe Waren versehen oder versehen lassen, wodurch sie als Eigner oder Dispositionsträger (= Disposition über die Gestaltung der Marke) der Marke auftreten. Konsequenterweise verfügen Handelsmarken über einen auf das jeweilige Handelsunternehmen oder die Handelsgruppe begrenzten Distributionsgrad. Häufig werden die Begriffe Handelsmarke und Eigenmarke sowie Hausmarke synonym verwendet. Während Haus- und Eigenmarken jedoch i.d.R. zu einem einzelnen Unternehmen gehören, können Handelsmarken auch die Schöpfung von großen Handelsgruppen sein.

Traditionell wurden Handelsmarken als preisgünstige Alternative gegenüber Markenartikeln eingeführt oder weil Markenartikelhersteller das Handelsunternehmen (insbesondere Discounter) nicht mehr belieferten. Heute sind Handelsmarken Ausdruck eines aktiven Handelsmarketing zur Profilierung im Absatzmarkt, Sortimentsbereinigung und somit Festigung der Nachfrageposition gegenüber den Lieferanten. Grundsätzlich reichen die Preislagen der Handelsmarken von der Premium-Handelsmarke (= oberes Preissegment) über die Imitationsmarke (= mittleres Preissegment) bis zur Gattungsmarke (= unteres Preissegment).

Typische Vertreter von Handelsmarken sind Tandil (Aldi Süd), Mibell (Edeka), Tip (Real, Extra), Aro (Metro Cash & Carry) und Ja! (Rewe).
Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Handelsmarke
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die institutionelle BWL beschäftigt sich mit den Eigenschaften einzelner Wirtschaftszweige wie etwa dem Handel, der Industrie, den Banken, Versicherungen, dem Tourismus und Handwerk. Die betriebswirtschaftlichen Komponenten aller Funktionsbereiche dieser Branchen werden betrachtet und untersucht. Zu dem Bereich der institutionellen BWL ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Das moderne Arbeitsrecht als eigenständiges Rechtsgebiet entstand, als sich im Zuge der Industrialisierung die Situation der Arbeitnehmer zunehmend verschlechterte und sich deren Abhängigkeit vergrößerte.––Alleine konnte der einzelne Arbeitnehmer seine Arbeitsrechte nicht mehr durchsetzen und so schlossen sich die Arbeitnehmer zu ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Definition, Abgrenzung und Ziele Ein Mindestlohn ist ein via gesetzlicher oder tarifvertraglicher Regelung in der Höhe festgelegtes kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Eine Mindestlohnregelung kann sich auf den Stundensatz oder den Monatslohn bei Vollzeitbeschäftigung beziehen. Neben national wirkenden Mindestlöhnen gibt es ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Privatdozent Dr. rer. soc. Fred Henneberger, Prof. Dr. Berndt Keller
I. Begriff Die Statistik als Wissens- und Wissenschaftsgebiet bietet und erarbeitet ein umfassendes methodisch-quantitatives Instrumentarium zur Beschreibung und Auswertung empirischer Befunde mit universellen Einsatzmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und allen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften einschließlich Medizin und Technik, in denen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Udo Kamps
I. Begriff Unter experimenteller Wirtschaftsforschung versteht man den Bereich der empirischen Wirtschaftswissenschaft, in dem kontrollierte Experimente durchgeführt werden, um Theorien zu überprüfen oder neue Regelmäßigkeiten zu entdecken. Die Experimente werden zumeist als Laborexperimente, mitunter jedoch auch als Feldexperimente oder in Form ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei