| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in 50.000 Fachbüchern + 300 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Stefan Eckhardt zeigt, dass vor allem das berufliche Engagement (haupt- oder nebenberuflich), Alter und finanzielle Eigenleistung des Unternehmers sowie die ... Vorschau
Statistik (von statista.com)
Umsatz im Handwerk in Deutschland
Umsatzentwicklung im deutschen Handwerk von 1997 bis 2010 (in Milliarden Euro)
Statistik: Umsatz im Handwerk in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Der Begriff Kommunalwirtschaft (in Deutschland) bezeichnet die Gesamtheit der wirtschaftlichen Betätigung einer kommunalen Gebietskörperschaft (Gemeinde, Stadt, Landkreis). Die Kommunalwirtschaft ist integraler Bestandteil der im Grundgesetz normierten kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28/2) und gewährleistet in dieser Konstitution wesentliche Teile existentiellen Daseinsvorsorge, eine ... mehr
von  Prof. Dr. Michael Schäfer
Stresstests dienen der Überprüfung der Verlustanfälligkeit von Kreditinstituten. Sie zeigen die Konsequenzen auf, für den Fall, dass außergewöhnliche, aber plausible Ereignisse eintreten. Dabei existieren zahlreiche unterschiedliche Verfahren von Stresstests, die jedoch einem gemeinsamen Ziel dienen: der Bestimmung der Widerstandsfähigkeit von ... mehr
von  Prof. Dr. Detlev Hummel

Handwerk

Definition

ANZEIGE

Das Handwerk ist ein Berufsstand und eine Organisationsform der gewerblichen Wirtschaft.

Die handwerkliche Tätigkeit, die von der industriellen Massenproduktion abzugrenzen ist, ist eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf dem Gebiet der Be- und Verarbeitung von Stoffen sowie im Reparatur- und Dienstleistungsbereich.

Der Handwerks-Meister ist Arbeiter, Kapitalgeber und Unternehmer in einer Person, der i.d.R. auf Bestellung für einen weitgehend lokalen bzw. regionalen Absatzmarkt produziert. Dazu bedient er sich der überwiegenden Hilfe von Handwerks-Gesellen und Auszubildenden des gleichen Gewerbezweigs.

Die Organisation des Handwerks ist verbindlich in der Handwerks-Ordnung (HandwO) festgelegt. Dort sind in der Anlage A 41 zulassungspflichtige Handwerks-Betriebe benannt. Ein solches zulassungspflichtiges Gewerbe ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass grundsätzlich der Meisterzwang gilt, jedoch werden auch andere Prüfungen als die Meisterprüfung anerkannt (z.B. der Abschluss an einer dt. Hochschule, wenn er gleichwertig zur Meisterprüfung ist). Außerdem ist Voraussetzung für den Betrieb des zulassungspflichtigen Handwerks die Eintragung in die Handwerks-Rolle, einem Verzeichnis aller Inhaber eines in Anlage A genannten Gewerbebetriebs im Kammerbezirk. In Anlage B werden 53 zulassungsfreie Handwerke aufgelistet, für deren selbstständige Ausübung kein Befähigungsnachweis und somit keine Gesellenprüfung vorausgesetzt werden.

Neben diesen zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Betrieben werden in der Anlage B auch noch Gewerbe aufgeführt, die handwerksähnlich betrieben werden können und zur Ausübung den Meister nicht voraussetzen.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Handwerk
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet: