| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Vorbild für unzählige Management-Ratgeber: Diese Übersetzung des ersten Hauptwerkes von Frederick Winslow Taylor, dem Begründer des "Taylorismus". Er betrachtet die ... Vorschau
89.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Länder mit den meisten Nobelpreisträgern in Wirtschaftswissenschaften
Anzahl der Nobelpreisträger im Bereich Wirtschaftswissenschaften nach Nationen von 1969 bis 2011
Statistik: Länder mit den meisten Nobelpreisträgern in Wirtschaftswissenschaften Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Beschwerdemanagement betrifft den systematischen unternehmerischen Umgang mit Kundenbeschwerden. Ziele des Beschwerdemanagements liegen in der Stabilisierung gefährdeter Kundenbeziehungen und der Qualitätssicherung. Zur Zielerreichung sind die Aufgaben des direkten und indirekten Beschwerdemanagementprozesses zu erfüllen. Zudem bedarf es einer konsistenten Gestaltung von personalpolitischen, ... mehr
von  Prof. Dr. Bernd Stauss
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und ... mehr
von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich

Hayek

Definition

ANZEIGE

Friedrich August von, 1899–1992, aus Österreich stammender Nationalökonom und Sozialphilosoph, der in Österreich, England, den USA und Deutschland (Freiburg) gelehrt hat; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974 (zusammen mit Myrdal). Hayek gehört zu den einflussreichsten Sozialphilosophen seit Smith. Er hat für das Verständnis der wesentlichen Elemente des Wirtschaftens, z.B. die spontane Ordnung als Essenz der Marktwirtschaft, ein neues Fundament geschaffen. Neben Eucken, seinem Vorgänger in Freiburg, lieferte er für die Ausgestaltung der Marktwirtschaft in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die bedeutsamsten Anregungen. Durch den weltweiten Zusammenbruch sozialistischer Regimes Ende der 1980er-Jahre, den er vorausgesehen und noch erlebt hat, sah er sich in seiner Analyse bestätigt. In jungen Jahren hat sich Hayek v.a. mit wirtschaftstheoretischen Themen befasst, in der zweiten Lebenshälfte mit ordnungspolitischen und sozialphilosophischen Fragestellungen. Sein schmales Buch „Preise and Produktion“ (1931) enthält eine ausgearbeitete reale Konjunkturtheorie, die im scharfen Gegensatz zur Depressionserklärung von Keynes steht. In einer viel beachteten Kontroverse in den 1930er-Jahren hat er gegen Keynes seine Konjunkturerklärung verteidigt. Während damals eine Mehrheit der Ökonomen Keynes zuneigte, ist es heute umgekehrt. Hayeks scharfsinnige theoretische Untersuchung „The Pure Theory of Capital“ (1941) fand dagegen nur wenig Aufmerksamkeit. Sein wissenschaftlich bedeutendstes sozialphilosophisches Werk ist „The Constitution of Liberty“ (1960), sein politisch einflussreichstes „The Road to Serfdom“ (1944), das - in viele Sprachen übersetzt - millionenfache Verbreitung fand. Die darin enthaltene Kritik am Sozialismus wurde von Hayek häufiger wiederholt und in seinem letzten Werk „The Fatal Conceit. The Errors of Socialism“ (1988) umfassend begründet. Auf mehreren Gebieten hat sich seine Sichtweise weitgehend durchgesetzt, so das Verständnis des Preismechanismus als Kommunikationsnetz und des Wettbewerbs als ein Entdeckungsverfahren.

Weitere Werke: „Geldtheorie und Konjunkturtheorie“ (1929); „Individualism and Economic Order“ (1948); „Freiburger Studien“ (1969) und „Law, Legislation and Liberty“, 3 Bde. (1973–1979).

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Hayek
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Die Versicherungswirtschaft ist zum einen ein Wirtschaftszweig von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung und zum anderen eine spezielle Betriebwirtschaftslehre - auch Versicherungsbetriebslehre genannt. Als Wirtschaftszweig mit Dienstleistungscharakter ist die Versicherungswirtschaft mit Aufgaben der Schadensverhütung und -regulierung und der Sammlung von Kapital betraut. ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Zweig der Agency-Theorie, dessen Schwerpunkt im Gegensatz zur positiven Agency-Theorie auf der Entwicklung und Analyse mathematischer Prinzipal-Agent-Modelle liegt. II. Merkmal Informationsasymmetrie Wesentliches Merkmal der Prinzipal-Agent-Theorie ist die Annahme, dass Prinzipal und Agent asymmetrisch informiert sind (Informationsasymmetrie). Dabei werden drei Arten asymmetrischer ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Mathias Erlei, Dr. Udo Schmidt-Mohr
I. Position und Wesen der Eigenverantwortlichkeit Die Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers (WP) sind umfangreich und bedeutend. Folgt man der Wirtschaftsprüferordnung (WPO) und dem Katalog des vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) herausgegebenen Wirtschaftsprüferhandbuches (WPH), der sich an der WPO orientiert, dann gehören hauptsächlich ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  WP Dr. Werner Krommes
I. Kurzübersicht Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) erstellt ein quantitatives Gesamtbild des wirtschaftlichen Geschehens. Hierzu erarbeitet sie ein aus der Logik eines Kreislaufschemas hergeleitetes Rechenwerk, das – aus mehreren Teilrechnungen bestehend – eine umfassende und hinreichend gegliederte Darstellung aller geleisteten Wirtschaftstätigkeit anstrebt. II. ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Michael Horvath, Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker