| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Anhand von praxisnah gestalteten, abwechslungsreichen Fällen aus der Beratung von Privatkunden zeigt das Buch, wie der Verkauf von Bankleistungen angebahnt, ... Vorschau
39.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland
Anteil der Unternehmen in Deutschland, die von Wirtschaftskriminalität betroffen waren in den Jahren 2009 und 2011
Statistik: Von Wirtschaftskriminalität betroffene Unternehmen in Deutschland Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Risiken sind untrennbar mit jeder unternehmerischen Tätigkeit verbunden und können den Prozess der Zielsetzung und Zielerreichung negativ beeinflussen. Sie resultieren ursachenbezogen aus der Unsicherheit zukünftiger Ereignisse - wobei dies regelmäßig mit einem unvollständigen Informationsstand einhergeht - und schlagen sich wirkungsbezogen ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek, Prof. Dr. Stefanie Fiege
Seit dem Frühjahr 2007 ließ sich auf dem US-Markt für Hypothekenkredite mit geringer Bonität (Subprime) ein drastischer Anstieg von Zahlungsausfällen beobachten, der in der Folgezeit zu erheb­lichen Neubewertungen von Krediten, Auflösungen von Kredit­porte­feuilles, Not­finan­zierun­gen von Spezialinstituten bis hin zum Zusammenbruch ... mehr
von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, Prof. Dr. Albrecht F. Michler

Homebanking Computer Interface (HBCI)

Definition

ANZEIGE

Kurzerklärung:

durch die Spitzenverbände der dt. Kreditinstitute vereinbarter Standard für Homebanking. Wesentliche Merkmale von HBCI sind die Banken- und Providerunabhängigkeit und die öffentliche Verfügbarkeit des Standards

Ausführliche Erklärung:

durch die Spitzenverbände der dt. Kreditinstitute vereinbarte Standard für Homebanking.

1. Erfordernisse: HBCI erfüllt folgende Erfordernisse:
(1) Flexibilität: Einfache und schnelle Integration neuer Service- oder Finanzformen;
(2) Sicherheit: Verwendung allg. anerkannter hochsicherer Signatur- und Verschlüsselungsverfahren mit Eignung auch für offene Netze;
(3) offenes System: Integration anerkannter internationaler Normen, Verfahren und Standards;
(4) Multibankfähigkeit: Kundenseitige Kommunikation auf Basis einer Software mit mehreren Zahlungsdienstleistern; (5) kundenseitige Hardwareunabhängigkeit: Neueste Entwicklungen (z.B. Web-TV) sollen integrierbar sein. Wegfall der TAN-Nummernverwendung und -verwaltung. HBCI ist Bestandteil der 2003 vom ZKA (heute: DK (Die Deutsche Kreditwirtschaft)) verabschiedeten Spezifikationen Financial Transaction Services (FinTS); Sicherheitsmedium ist die HBCI-Chipkarte in Verbindung mit der der Karte zugeordneten Identifikationsnummer (PIN); einfache Inanspruchnahme neuer Funktionen (z.B. Laden der GeldKarte mittels Chipkartenleser).

2. Merkmale: Wesentliche Merkmale von HBCI sind die Banken- und Providerunabhängigkeit und die öffentliche Verfügbarkeit des Standards. Daher ist es prinzipiell für jeden Programmierer oder Softwarehersteller möglich, eine Implementierung der Client-Seite von HBCI zu erstellen und damit auf alle HBCI-fähigen Banken zuzugreifen. Der Standard sieht dazu mehrere Möglichkeiten der Authentifizierung vor. Inzwischen stellen eine Vielzahl von Anbietern die notwendigen Softwarebausteine bereit. In der Version FinTS 4.0 wurden alle internen Datenstrukturen auf XML und XML-Schemata umgestellt; HTTPS wird als Kommunikationsprotokoll verwendet.

3. Funktionsweise: HBCI kann mit PIN und TAN- (heute eTAN-) Software arbeiten. Hier ist der Schlüsselcode - nur für den Nutzer einsetzbar - auf einer Chipkarte abgelegt. Eine Alternative zum HBCI-Verfahren bieten Verfahren mit TAN-Generatoren.

Voraussetzungen: HBCI-Chipkarte der Hausbank und Chipkartenleser, Modem oder ISDN-Karte und Telefonleitung, Onlinezugang, Zugangssoftware, Homebanking-Konto.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Sachgebiete
Homebanking Computer Interface (HBCI)
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Wirtschafts- und Computerkriminalität
Informationen zu den Sachgebieten
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff In der deutschsprachigen Marketingwissenschaft erlebt das Thema Marketingcontrolling nach intensiven Forschungstätigkeiten zu Beginn der 1980er-Jahre einen neuen Höhepunkt. Beim Marketingcontrolling handelt es sich um ein klassisches Schnittstellenthema zweier betriebswirtschaftlicher Teilgebiete. Marketing und Controlling stehen in einem ambivalenten Verhältnis zueinander. Einerseits ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Sven Reinecke
„Handel ist Wandel“ ist ein gefälliges Sprichwort, das von Führungskräften im Handel allzu gerne benutzt wird, wenn es darum geht, die andauernd notwendige Veränderungsbereitschaft in Handelsunternehmen in prägnante Worte zu fassen. Inhalt dieses Schwerpunktbeitrags sind die aktuellen Veränderungen in der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Alexander Hennig, Prof. Dr. Willy Schneider
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Dazu gehört dementsprechend die Anwendung des betriebswirtschaftlichen Instrumentariums auf die spezifischen Problemstellungen, Rahmenbedingungen und vielfältigen Besonderheiten von NPO. Dabei ist ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Bernd Helmig