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Burkhard Jaeger leitet, ausgehend von dem institutionenökonomischen Ansatz, die Ordnungsinterdependenz von Humankapital in Form von Spielregeln im Unternehmen ab. ... Vorschau
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Humankapital

Definition

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Human Capital. 1. Allgemein: Das auf Ausbildung und Erziehung beruhende Leistungspotenzial der Arbeitskräfte (Arbeitsvermögen). Der Begriff Humankapital erklärt sich aus den zur Ausbildung dieser Fähigkeiten hohen finanziellen Aufwendungen und der damit geschaffenen Ertragskraft.

2. Wachstumstheorie:
(1) An Personen gebundenes Wissen bzw. als an Personen gebundene Fähigkeiten;
(2) Wissenspool einer Volkswirtschaft in Form von dokumentiertem Wissen.

3. Grundlegende Ansätze zur Entstehung:
(1) Es wird davon ausgegangen, dass Humankapital bewusst durch den Einsatz von Ressourcen (Lernen, Trainieren) produziert wird;
(2) es werden (Learning-by-Doing-)Prozesse unterstellt. Humankapital entsteht in diesem Fall als Nebenprodukt im Produktionsprozess. Die jeweiligen Varianten bei Definition und Entstehung haben weit reichende Konsequenzen für die wachstumstheoretische Bedeutung des Humankapitals

4. In der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnung wird Humankapital nicht als Vermögen ausgewiesen.

Vgl. auch Verteilungstheorie, neue Wachstumstheorie, Humankapitaltheorien, Humanvermögen.

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Informationen zu den Sachgebieten
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