| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Dieses Lehrbuch bietet eine Einführung in die Unternehmenskultur und ihre praktischen Auswirkungen auf wichtige Unternehmensbereiche. Dabei werden neben wissenschaftlichen Grundlagen ... Vorschau
26.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anteile der Länder im IWF
Quotenanteile der größten Mitgliedsstaaten des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach der Reform im Jahr 2010
Statistik: Anteile der Länder im IWF
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
I. Charakterisierung: 1. Begriff Der Begriff des Nonprofit Managements (auch als Not-for-Profit Management oder NPO-Management bezeichnet) beinhaltet das Management von Nonprofit-Organisationen (NPO). Dazu gehört dementsprechend die Anwendung des betriebswirtschaftlichen Instrumentariums auf die spezifischen Problemstellungen, Rahmenbedingungen und vielfältigen Besonderheiten von NPO. ... mehr
von  Prof. Dr. Bernd Helmig
Die Regulierung der Rechnungslegung war lange Zeit eine Staatsaufgabe und damit von vielfältigen nationalen Besonderheiten geprägt. Die folglich international wenig vergleichbaren Rechnungslegungsdaten behinderten somit das Zusammenwachsen der Kapitalmärkte.
von  Prof. Dr. Bernhard Pellens, Prof. Dr. Thorsten Sellhorn, Dipl. Ök. Torben Rüthers

ICC

Definition

ANZEIGE

Abk. für International Chamber of Commerce, Chambre de Commerce International (CCI), Internationale Handelskammer; im Juni 1920 in Paris auf Initiative der Internationalen Handelskonferenz 1919 in Atlantic City gegründet; Zusammenschluss von Unternehmern und Verbänden aus Industrie- und Entwicklungsländern in mehr als 130 Ländern; nationale Komitees in mehr als 60 Staaten mit mehr als 1.500 Wirtschaftsorganisationen und über 5.000 Unternehmen. Deutsche Vertretung in Berlin.

Aufgaben: Förderung und Verbesserung des Welthandels sowie Harmonisierung und Liberalisierung von internationalen Handelsverfahren und Geschäftspraktiken mit dem Ziel eines freien und fairen internationalen Wettbewerbs für Güter- und Kapitalverkehr. Unter Mitwirkung nationaler Komitees beschäftigt sie sich mit allen wichtigen Fragen der Weltwirtschaft.

Organe: Der ICC-Rat (Council), der sich zweimal jährlich trifft, ist das höchste leitende Organ, in welchem die nationalen Komitees zwischen einem und drei Mitglieder in Abhängigkeit von ihrem relativen Beitrag zum Gesamtbudget entsenden. Die Geschäfte werden vom Executive Board (Verwaltungsrat), der aus mind. 15 Mitgliedern besteht, die vom Rat ernannt werden, geführt (Drei-Jahreszyklus, wobei jährlich ein Drittel der Mitglieder zurücktritt). Alle zwei Jahre tritt der ICC-Kongress zusammen, der unter einem Generalthema abgehalten wird. Zwischen dem Kongress findet eine Konferenz statt. Weitere Organe sind das Internationale Sekretariat mit Sitz in Paris, nationale Ausschüsse und Beiräte.

ICC besitzt Konsultativ-Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (EU), der World Trade Organization (WTO) und der WIPO.

Bewertung: ICC hat sich Verdienste um das Schiedsgerichtswesen erworben (ein ständiger Gerichtshof befasst sich mit Handelsstreitigkeiten) und wichtige Beiträge zu den GATT-Runden geleistet; Einsatz für den Verbraucherschutz und den Schutz des wirtschaftlichen Eigentums und im Kampf gegen kommerzielle Kriminalität.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Sachgebiete
ICC
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Abk. CSR, ist ein Schlüsselbegriff der Unternehmensethik, welcher die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen aufspannt. CSR wird dabei in Wissenschaft und Praxis sehr unterschiedlich interpretiert, sodass es sich hierbei nicht um ein klares Managementkonzept, sondern um eine ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Nick Lin-Hi
I. Grundlagen des Sponsoring 1. Entwicklung des Sponsoring Sponsoring zählt in der Zwischenzeit zu den etablierten Instrumenten im Kommunikationsmix der Unternehmen. Erste Sponsoringengagements finden sich bereits in den 1960er-Jahren als Form der Schleichwerbung bei Sportveranstaltungen sowie in den 1970er-Jahren als Form der ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Manfred Bruhn
I. Begriff und Merkmale Die Marktsoziologie oder auch Soziologie der Märkte ist ein Teilgebiet der Soziologie, in der Märkte den zentralen Erklärungsgegenstand bilden. Märkte sind zentrale Institutionen und Ordnungsformen moderner Gesellschaften, über die die Zuweisung und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Robert Skok