| 
 | 
 | 
 | 
Wirtschaftslexikon
  Detailsuche
Digitale Fachbibliothek
in über 61.000 Fachbüchern + 500 Fachzeitschriften 

ANZEIGE

Bücher
Das Buch behandelt die großen aktuellen Themen der Wirtschaftspolitik. Themen, die sich ausnahmslos mit der Weichenstellung zwischen Bevormundung und der ... Vorschau
56.99 €

Dieses Buch online im Abo für monatlich 45,90 € - inkl. weiterer 61.000 Fachbücher als PDF auf Springer Professional !
Statistik (von statista.com)
Anteile der Länder im IWF
Quotenanteile der größten Mitgliedsstaaten des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach der Reform im Jahr 2010
Statistik: Anteile der Länder im IWF
(Kostenpflichtige Statistik)
Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Meine zuletzt besuchten Definitionen
Schwerpunktbeiträge des Tages
Risiken sind untrennbar mit jeder unternehmerischen Tätigkeit verbunden und können den Prozess der Zielsetzung und Zielerreichung negativ beeinflussen. Sie resultieren ursachenbezogen aus der Unsicherheit zukünftiger Ereignisse - wobei dies regelmäßig mit einem unvollständigen Informationsstand einhergeht - und schlagen sich wirkungsbezogen ... mehr
von  Prof. Dr. Ulrich Krystek, Prof. Dr. Stefanie Fiege
Seit dem Frühjahr 2007 ließ sich auf dem US-Markt für Hypothekenkredite mit geringer Bonität (Subprime) ein drastischer Anstieg von Zahlungsausfällen beobachten, der in der Folgezeit zu erheb­lichen Neubewertungen von Krediten, Auflösungen von Kredit­porte­feuilles, Not­finan­zierun­gen von Spezialinstituten bis hin zum Zusammenbruch ... mehr
von  Prof. Dr. Oliver Budzinski, Prof. Dr. Albrecht F. Michler

ICC

(weitergeleitet von Internationale Handelskammer)

Definition

ANZEIGE

Abk. für International Chamber of Commerce, Chambre de Commerce International (CCI), Internationale Handelskammer; im Juni 1920 in Paris auf Initiative der Internationalen Handelskonferenz 1919 in Atlantic City gegründet; Zusammenschluss von Unternehmern und Verbänden aus Industrie- und Entwicklungsländern in mehr als 130 Ländern; nationale Komitees in mehr als 60 Staaten mit mehr als 1.500 Wirtschaftsorganisationen und über 5.000 Unternehmen. Deutsche Vertretung in Berlin.

Aufgaben: Förderung und Verbesserung des Welthandels sowie Harmonisierung und Liberalisierung von internationalen Handelsverfahren und Geschäftspraktiken mit dem Ziel eines freien und fairen internationalen Wettbewerbs für Güter- und Kapitalverkehr. Unter Mitwirkung nationaler Komitees beschäftigt sie sich mit allen wichtigen Fragen der Weltwirtschaft.

Organe: Der ICC-Rat (Council), der sich zweimal jährlich trifft, ist das höchste leitende Organ, in welchem die nationalen Komitees zwischen einem und drei Mitglieder in Abhängigkeit von ihrem relativen Beitrag zum Gesamtbudget entsenden. Die Geschäfte werden vom Executive Board (Verwaltungsrat), der aus mind. 15 Mitgliedern besteht, die vom Rat ernannt werden, geführt (Drei-Jahreszyklus, wobei jährlich ein Drittel der Mitglieder zurücktritt). Alle zwei Jahre tritt der ICC-Kongress zusammen, der unter einem Generalthema abgehalten wird. Zwischen dem Kongress findet eine Konferenz statt. Weitere Organe sind das Internationale Sekretariat mit Sitz in Paris, nationale Ausschüsse und Beiräte.

ICC besitzt Konsultativ-Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (EU), der World Trade Organization (WTO) und der WIPO.

Bewertung: ICC hat sich Verdienste um das Schiedsgerichtswesen erworben (ein ständiger Gerichtshof befasst sich mit Handelsstreitigkeiten) und wichtige Beiträge zu den GATT-Runden geleistet; Einsatz für den Verbraucherschutz und den Schutz des wirtschaftlichen Eigentums und im Kampf gegen kommerzielle Kriminalität.

Suche in der E-Bibliothek für Professionals

ANZEIGE

Literaturhinweise/Links
Sachgebiete
ICC
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Informationen zu den Sachgebieten
Durch eine internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung soll eine Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen, die ansonsten nach länderspezifischen, unterschiedlichen Rechtsnormen erstellt sind, erreicht werden. Diese Harmonisierung ist seit 2001 Aufgabe des IASB, des privatrechtlichen ... mehr
Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik ein. Jedoch bietet die Wirtschaftsinformatik auch zusätzliche Funktionen/Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer ... mehr
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Entwicklung Die Untersuchung der Entwicklungsdynamik der kapitalistischen Gesellschaft stand im Zentrum der Soziologie während ihrer Gründungsphase als akademisches Fach (1890-1920). Karl Marx, Émile Durkheim, Georg Simmel und Max Weber entwickelten Gesellschaftstheorien, in denen das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Sozialstruktur ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Sascha Münnich
I. Innovationsmanagement - Wettbewerbsstärke durch Neuerung Innovationsmanagement ist eine betriebliche Kerntätigkeit, die im Wesentlichen an den Eigenschaften einer Innovation ausgerichtet ist und damit Managementaspekte verbindet. Der Begriff der Innovation lässt sich aus dem lateinischen Wortstamm novus ableiten und umschreibt die Einführung ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Martin G. Möhrle
I. Begriff und Charakterisierung Mit dem Begriff „Mergers and Acquisitions (M&A)“ wird i.d.R. eine Fusion oder eine Verschmelzung zweier Unternehmen zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit (Merger) bzw. der Erwerb von Unternehmenseinheiten oder eines ganzen Unternehmens (Acquisition) bezeichnet. Während bei einem ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Jun.-Prof. Dr. Mark Mietzner