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Informationsverarbeitung

Definition

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Kurzerklärung:

Begriff aus Organisation, dem Marketing sowie der Entscheidungstheorie.

Ausführliche Erklärung:

I. Organisation:

Umwandlung, Verwertung und Ein- und Umsetzen von Informationen im Hinblick auf ihre betriebliche Zwecksetzung. Phase des betrieblichen Informationsprozesses.

II. Marketing/Werbung:

Die Phase der Informationsverarbeitung schließt sich der Informationsaufnahme an. Durch diesen Wahrnehmungsprozess gelangen ausgewählte Informationen in den Kurzzeitspeicher des Gedächtnisses, wiederum Ausschnitte davon in umorganisierter Form in den Langzeitspeicher und werden dort zum Wissen über den Gegenstand. Informationsverarbeitung wird beeinflusst vom persönlichen Wertesystem (Motivation) des Individuums und dessen Involvement. Darüber hinaus wird die Informationsverarbeitung von der Stärke des aufgenommenen Reizes beeinflusst.

Vgl. auch Informationsspeicherung, Informationsüberlastung.

III. Entscheidungstheorie:

Prozess der Umwandlung eines anfänglichen Urteils vor Informationszugang (a priori Urteil) in ein Urteil nach Informationszugang (a posteriori Urteil). Handelt es sich um ein Wahrscheinlichkeitsurteil, so erfolgt die rationale Informationsverarbeitung nach dem Bayes-Theorem.

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Sachgebiete
Informationsverarbeitung
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