| 
 | 
 | 

Innovationsführer

Kurzerklärung

Die Strategie, als Innovationsführer am Markt aufzutreten, ist eine Variante der Timing-Strategie für InnovationenAusführliche Erklärung

Fachautoren für dieses Stichwort
Buch zum Thema
Mit Hilfe der Szenariotechnik werden im Rahmen der strategischen Planung plausible und begründbare Zukunftsbilder, die sogenannten Szenarien, entwickelt. Dabei werden ... mehr
Ausführliche Erklärung

Die Strategie, als Innovationsführer am Markt aufzutreten, ist eine Variante der Timing-Strategie für Innovationen. Der Innovationsführer versucht durch seine technologische Kompetenz, ein zeitlich befristetes Monopol aufzubauen und Markteintrittsbarrieren, z.B. durch Schutz der entwickelten Technologie durch gewerbliche Schutzrechte, zu schaffen. Weitere Markteintrittsbarrieren gegenüber möglichen Imitatoren sind die Etablierung der Marktführerposition, der Aufbau von Abnehmerloyalitäten, das Setzen von Produktstandards und die Nutzung von Erfahrungskurveneffekten. Als Innovationsführer am Markt aufzutreten birgt jedoch ein Risiko, wie sich aus der hohen Rate an Misserfolgen bei Produktinnovationen ersehen lässt. Ein Unternehmen, das plant, als Innovationsführer aufzutreten, sollte folgende Fähigkeiten aufweisen:
(1) Beherrschung des Standes der Technik im relevanten Technologiefeld,
(2) Verfügbarkeit von ausreichenden Investitionsmitteln und bei Bedarf auch Venture-Capital,
(3) erhöhte Flexibilität und geringe Regelungsintensität innerhalb der Organisationsstruktur.

Version:
Sachgebiete
Innovationsführer
ist im Gabler Wirtschaftslexikon folgenden Sachgebieten zugeordnet:
Weiterführende Schwerpunktbeiträge
I. Begriff Der aus dem Amerikanischen entlehnte Begriff „Public Relations (PR)” wird in Deutschland im Wesentlichen mit dem Begriff „Öffentlichkeitsarbeit” assoziiert, wenn auch die Zielrichtung der bezeichneten Gegenstände unterschiedlich ist. Während der Begriff „Öffentlichkeitsarbeit” die reine Tätigkeit benennt, legt der Begriff ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Perry Reisewitz
I. Begriff Werbung ist die Beeinflussung („Meinungsbeeinflussung“ Kroeber-Riel 1988, 29) von verhaltensrelevanten Einstellungen mittels spezifischer Kommunikationsmittel, die über Kommunikationsmedien verbreitet werden. Werbung zählt zu den Instrumenten der Kommunikationspolitik im Marketing-Mix. Durch die kostenintensive Belegung von Werbeträgermedien ist es das auffälligste und ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Jürgen Schulz
I. Begriff und Motivation Unter Data Mining versteht man die Anwendung von Methoden und Algorithmen zur möglichst automatischen Extraktion empirischer Zusammenhänge zwischen Planungsobjekten, deren Daten in einer hierfür aufgebauten Datenbasis bereitgestellt werden. Beispielsweise kann so ermittelt werden, welche Produkte häufig zusammen ... mehr
Schwerpunktbeitrag von  Prof. Dr. Richard Lackes
Suche
 
Aktuelle Statistik zur Definition (von statista.com)
Anzahl der Organisationen mit Umweltmanagementsystemen
Anzahl der Organisationen in Deutschland mit einem registrierten Umweltmanagementsystem von 2003 bis 2010
Statistik: Anzahl der Organisationen mit Umweltmanagementsystemen Statista: hochwertige Statistiken, Umfragen und Studien aus über 10.000 Quellen
Akademische Arbeiten zur Definition (von grin.com)
Zum Thema eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit, Seminararbeit oder Referat versandkostenfrei herunterladen (pdf-Datei):
Weitere akademische Arbeiten zur Definition "Innovationsführer"
Schwerpunktbeiträge des Tages
Unter dem Begriff Web 2.0 wird keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine in sozio-technischer Hinsicht veränderte Nutzung des Internets, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Es stellt eine Evolutionsstufe ... mehr
von  Prof. Dr. Richard Lackes, Dr. Markus Siepermann
Die doppelte Buchhaltung (auch doppelte Buchführung genannt) ist das System der kaufmännischen Buchführung gemäß § 238 HGB (Buchführungspflicht), welches die Ermittlung des Periodenerfolges zweifach ermöglicht: (1) durch die Bilanz, (2) durch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Zugleich ist „doppelt“ auch im technischen ... mehr
von  Dr. Barbara Wischermann
Anzeige